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ARCTIC - Freezer 33 eSports ONE
Michael
Redakteur

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Posts: 284
# 08.01.2018 - 12:40:39
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Mit dem Freezer 33 eSports ONE haben wir heute den neusten Tower-Kühler von ARCTIC im Test, welcher nicht nur durch sein schickes Design, sondern auch durch eine hohe Kompatibilität gepaart mit einer guten Kühlleistung überzeugen möchte.



Welche Details in dem neuen Freezer 33 eSports ONE stecken und wie sich ARCTICs neuster Tower-Kühler in unserem Test geschlagen hat, erfahrt ihr in diesem Review.


Technische Details:
  • Abmessungen inkl. Lüfter: 123 mm x 89 mm x 150 mm (L x B x H)
  • Gewicht: 676 g (m. Lüfter)
  • Abmessungen Lüfter: 120 x 120 x 27 mm
  • Material: Kupfer (Heatpipes), Aluminium (Kühlfinnen)
  • Drehzahl: 200 - 1800 U/min
  • Anschluss Lüfter: 4 Pin PWM
  • Heatpipe: 4 x 6 mm
  • Max. Kühlleistung; 320 Watt
  • Kompatibilität:
    AMD: AM4
    Intel: Sockel 115X, 2066, 2011-V3 (Square ILM only)


Lieferumfang:
  • Montageset (AMD / Intel)
  • Wärmeleitpaste
  • Entkoppler
  • Lüfterklammern
  • 120-mm-Lüfter
  • Wärmeleitpaste




Design und Verarbeitung:

Der neue Freezer 33 eSports ONE wird von ARCTIC in einer Verpackung geliefert, welche in einem schwarz/roten Design gehalten ist. Auf der Verpackungsvorderseite wurde neben der Modellbezeichnung auch ein Produktbild des enthaltenen Kühlers abgedruckt. Die technischen Details sind auf der linken Verpackungsseite zu finden.



Auf der Verpackungsrückseite sind mehrere Featurebilder abgedruckt worden, welche einem die wichtigsten Funktionen näher bringen. Die rechte Verpackungsseite wurde mit einer kurzen Beschreibung des Kühlers bedruckt, welche in sieben verschiedenen Sprachen gehalten ist. Hier ist zudem auch ein Barcode zu finden, über welchen man die Montageanleitung aufrufen kann.



Entnimmt man den Freezer 33 eSports ONE aus seiner Verpackung, so hat man einen sehr schlanken Tower-Kühler vor sich stehen, welcher in einem vollkommen schwarzen Design gehalten ist und über 49 Aluminiumfinnen verfügt.



Mit einem seitlichen Blick auf den Kühlturm ist zu erkennen, dass die einzelnen Aluminiumfinnen nach unten hin abgewinkelt wurden, wodurch ein seitlich geschlossener Aufbau entsteht. Durch diesen Aufbau wird nicht nur verhindert, dass die durch den Kühler bewegte Luft diesen frühzeitig über die Seiten verlassen kann, sondern es wird auch ein kleiner Vakuumeffekt erzeugt, durch welchen die Luft den Kühler schneller durchströmen kann.



Betrachtet man den Kühler einmal von beiden Stirnseiten aus, so ist zu erkennen, dass alle 49 Aluminiumfinnen mit einem rechteckigen Aufbau versehen wurden, durch welche der Kühler im Vergleich zu vielen anderen Modellen am Markt einen sehr dezenten ersten Eindruck hinterlässt.



Vertiefungen, wie man sie von den Kühlfinnen vielen anderen Kühlern kennt, sucht man somit an den beiden Stirnseiten vergebens.



Mit einem Blick auf die Oberseite des Kühlers ist zu erkennen, dass ARCTIC an oberster Stelle eine Abschlusslamelle verbaut hat, welche mit einem speziellen Design versehen wurde.



ARCTIC hat hierbei nicht nur drei kleine Designelemente in die Abschlusslamelle eingeprägt, sondern es wurden in diese auch noch drei kleine Luftauslässe eingearbeitet, durch welche ein kleiner Luftanteil aus der obersten Kühlfinne herausgeführt werden kann.
Im äußeren Bereich der Aluminiumfinnen sind auf der linken und rechten Seite jeweils noch zwei kleine Bohrungen zu erkennen. Diese wurden in jede einzelne Aluminiumfinne eingearbeitet und dienen als Aufnahmepunkte für die mitgelieferten Lüfterklammern.

Aus dem gerade gewählten Betrachtungswinkel ist auch sehr schön zu erkennen, dass ARCTIC die verbauten Heatpipes zueinander versetzt durch die 49 Aluminiumfinnen führt.
ARCTIC hat an dieser Stelle vier Kupferheatpipes mit einem Durchmesser von je 6 mm verbaut, welche die Bodenplatte u-förmig gebogen durchlaufen.



Die seitens ARCTIC eingesetzten Heatpipes sind wie auch die einzelnen Kühlfinnen mit einer mattschwarzen Lackierung versehen, wodurch sich ein schlüssiges Gesamtbild ergibt.

Mit einem Blick auf die Unterseite des Kühlers wird man schnell feststellen, dass hier seitens ARCTIC keine zweiteilige Bodenplatte verbaut wurde, sondern eine einzelne Aluminiumplatte zum Einsatz kommt, in deren Unterseite die vier Heatpipes eingefasst wurden. Die hier verbaute Aluminiumplatte dient zugleich auch als Montageträger, weswegen sie im äußeren Bereich mit Montagebohrungen versehen wurde.



Um eine größere Auflagefläche zu erzielen, wurden die Direct-Touch-Heatpipes auf der Unterseite plan geschliffen.



Durch das plan schleifen der Kupferheatpipes werden auch die Rillen zwischen den einzelnen Heatpipes minimiert und die Kühlleistung somit gesteigert. Beim genauen Betrachten der Heatpipes ist jedoch zu erkennen, dass diese leichte Riefen aufweisen, welche die bei der Montage verwendete Wärmeleitpaste ausgleichen muss.

Bei dem mitgelieferten Lüfter handelt es sich um den ebenfalls gerade erst vorgestellten BioniX F120 Lüfter, welcher in einem schwarz/roten Design gehalten ist.



Der schwarze Lüfterrahmen ist im Vergleich, zu den Lüfterrahmen der meisten anderen 120-mm-Lüfter, nicht quadratisch ausgeführt, sondern verfügt über eine leicht rundliche Bauform. Wie man es von den Lüftern, welche über eine solche Bauform verfügen kennt, wurde auch der neue BioniX F120 mit auslegenden Montageelementen versehen.



Schaut man sich diese einmal etwas genauer an, so wird man feststellen, dass ARCTIC hier in den schwarzen Kunststoffrahmen rote Gummielemente eingearbeitet hat, welche zur Entkopplung des Lüfters dienen. Diese sind jedoch nicht wie sonst üblich aufgesteckt oder aufgeklebt, sondern wurden fest in den Kunststoffrahmen eingegossen.
Betrachtet man einmal das Rahmeninnere etwas genauer, so wird man auch hier einen gummierten Ring vorfinden, welcher ebenfalls rot ausgeführt wurde und fest mit dem eigentlichen Rahmen kombiniert wurde.



Dieses Gummielement steht wie auch die Entkoppler im Bereich der Montagebohrungen aus dem Lüfterrahmen hervor, wodurch der Lüfter nicht nur gut entkoppelt wird, sondern der Rahmen auch dicht an einem Gehäuse oder Kühler abschließen kann. Durch den hervorstehenden Gummiring ist die Bauhöhe des Lüfters mit 27 mm jedoch etwas höher als bei anderen Lüftern, welche in der Regel 25 mm hoch sind.



Der verbaute Impeller ist hingegen aus schwarzem Kunststoff gefertigt und verfügt über neun Lüfterblätter, welche seitens ARCTIC auf einen Luftstrom bei gleichzeitig geringerer Geräuschentwicklung optimiert wurden.

Auf die Mitte des Impellers wurde ein aus Aluminium gefertigtes ARCTIC Logo aufgeklebt.



Mit einem Blick auf die Rückseite ist zu erkennen, dass der Impeller an vier Stegen befestigt ist, welche geradlinig zum Lüfterrahmen geführt werden.



ARCTIC hat sich bei dem Bionix F12 im direkten Vergleich zu seinen bisherigen Lüftern nicht nur für einen komplett überarbeiteten Lüfterrahmen und optimierten Impeller entschieden, sondern man hat auch im Inneren des Lüfters mehrere Veränderungen vorgenommen, welche für einen langlebigen und gleichzeitig leisen Betrieb sorgen sollen.

Den Anfang macht hierbei der Umstieg von einem herkömmlichen 1- oder 2-Phasen-Mortor auf einen 3-Phasen-Motor, welcher nicht nur für mehr Laufruhe sorgen soll, sondern auch für eine weitaus niedrigere Motortemperatur, wodurch die Lebensdauer vervierfacht wurde.


Bildquelle: ARCTIC

Zudem wurde seitens ARCTIC eine in Deutschland entwickelte Kombination aus Legierung und Schmiermittel eingesetzt, durch welche eine geringere Reibung entstehen soll. Eine geringere Reibung wirkt sich nicht nur positiv auf die Geräuschentwicklung aus, sondern auch auf die Wärmeentwicklung, was wiederum der Lebensdauer zugutekommt.


Bildquelle: ARCTIC

Als Anschlusskabel kommt 4-PIN-Kabel zum Einsatz, welches mit einem Gummisleeving versehen wurde.
ARTIC hat den BioniX F120 mit der patentierte PWM Sharing Technology (PST) ausgestattet, wodurch das Anschlusskabel nicht nur über einen normalen 4-PIN-PWM-Anschluss verfügt, sondern auch über einen weiteren PWM-Anschluss, an welchen man einen weiteren PWM-Lüfter anschließen kann. Hierdurch kann auch der zweite Lüfter über das PWM-Signal gesteuert werden, über welches auch der BioniX F120 gesteuert wird.

Die Verarbeitung des Freezer 33 eSports ONE wurde seitens ARCTIC sauber und optisch ansprechend ausgeführt.


Montage:

Je nachdem, auf welchem Sockel der Freezer 33 eSports ONE verbaut werden soll, kommt die seitens ARCTIC mitgelieferte Backplane zum Einsatz, oder aber die vom Hersteller schon fest am Mainboard montierte Backplane. Auf Letztere greift man auch zurück, wenn man den Kühler auf einem neuen AM4-Sockel verbauen möchte. Ältere AMD-Sockel werden leider nicht unterstützt.
Im ersten Schritt muss man die beiden Montageschienen an der Bodenplatte befestigen. Anschließend kann man den Kühler schon auf die Wärmeleitpaste bestrichene CPU aufsetzen und mit der Backplane verschrauben.
Aufgrund der Direct-Touch-Heatpipes sollte man die Wärmeleitpaste direkt auf die Heatpipes und nicht auf die CPU auftragen. Denn nur so kann garantiert werden, dass sich die Wärmeleitpaste auf der gesamten Fläche verteilt.

Obwohl der mitgelieferte Lüfter über fest integrierte Entkoppler verfügt, liefert ARCTIC zusätzliche Entkoppler mit. Diese sind nicht nur für einen, sondern auch noch für einen zweiten, optionalen Lüfter vorhanden. Passend für diesen befinden sich auch noch entsprechende Lüfterklammern im Lieferumfang.




Testsystem:

Als Testsystem kommt neben einem Sockel 1151 Testsystem auch ein aktuelles AM4-Testsystem zum Einsatz, wodurch Nutzer von AMD als auch Intel Systemen einen Überblick über die Leistung auf den jeweiligen Sockeln erhalten. Beide Systeme werden im nicht übertakteten Zustand betrieben.

Das Intel-Testsystem besteht aus diesen Komponenten:
  • ASRock - Z170 Extreme3
  • HyperX - Savage 16GB Kit 3000MHz
  • Intel® - Core i7-6700K
  • Zotac - GTX 780 TI AMP Edition


Das AMD-Testsystem besteht aus diesen Komponenten;
  • AMD - Ryzen 1600
  • ASUS - Crosshair VI Hero
  • 2 x 8GB Corsair Vengeance LPX Black 2666 MHz
  • Zotac - GTX 780 TI AMP Edition



Testablauf:

Da es sich bei dem verwendeten Lüfter um einen PWM-Lüfter handelt, welcher seine Geschwindigkeit selbst anpasst, haben wir die PWM-Steuerung während des Tests deaktiviert.

Die Testergebnisse sind bei einer Raumtemperatur von ca. 21,2°C (zu beginn der Testphase gemessen) entstanden. Protokolliert wurde der maximale Mittelwert aller CPU Cores nach einem 30 minütigen Prime95 Stresstest, welchem zum aufwärmen eine Idle time von 45 Minuten voraus ging.

Wir nutzen bei unseren Tests immer die ARCTIC MX-2 Wärmeleitpaste, um auch hier etwaige Schwankungen ausschließen zu können.

Die erreichten Temperaturen sind abhängig von dem genutzten System und können auch auf ähnlichen Systemen abweichen, vor allem, wenn noch eine zusätzliche GPU in dem System verbaut wird. Jedoch lassen sich die Kühler untereinander gut vergleichen, da alle die gleiche Testgrundlage haben.





Mit einem Blick auf das Testergebnis ist zu erkennen, dass sich der schlanke Freezer 33 eSports ONE trotz der recht kompakten Abmessungen auf einem Platz im vorderen Drittel platzieren konnte und somit eine Kühlleistung bietet, durch welche er auch auf potenten CPUs eingesetzt werden kann.


Fazit:

Mit dem Freezer 33 eSports ONE hat ARCTIC die Freezer 33 Serie um einen Tower-Kühler erweitert, welcher in unserem Test nicht nur durch eine einfache Montage und eine gute Verarbeitung punkten konnte, sondern auch durch eine gute Kühlleistung. Die Montage des Freezer 33 eSports ONE gestaltet sich sehr einfach und ist innerhalb weniger Minuten vollzogen. Leider ist der Kühler durch die mitgelieferten Montageschienen nicht zu älteren AMD-Plattformen kompatibel, denn im Gegensatz zu dem Freezer 33 und Freezer 33 Plus macht der neue Freezer 33 eSports ONE von der optischen Seite aus betrachtet deutlich mehr her. Zudem gibt es den Freezer 33 eSports ONE auch noch in Versionen mit einem schwarz/weißen, schwarz/gelben und schwarz/grünen Lüfter. Passend hierzu wurde die Verarbeitung bis auf die feinen Riefen in den plan geschliffenen Heatpies sehr sauber ausgeführt. Mittels des mitgelieferten Lüfters erreicht der Freezer 33 eSports ONE eine ordentliche Kühlleistung, welche durch eine optionalen 2. Lüfter nochmals gesteigert werden kann. Leider gehört der mitgelieferte BioniX F120 nicht zu den leisesten Lüftern, was sich vor allem beim Anlaufen bemerkbar macht. Preislich liegt der neue Freezer 33 eSports ONE aktuell bei nicht ganz 30€.




Pro
  • Kühlleistung
  • Verarbeitung
  • Design
  • Einfache Montage



Contra
  • Kompatibilität zu älteren AMD-Sockeln
  • Geräuschkulisse unter Volllast
  • Lautstärke während des Anlaufens




Kühlleistung

Verarbeitung

Montage

Kompatibilität

Lautstärke

Modding

Lieferumfang

Preis







Wir danken ARCTIC für die Bereitstellung des Testmusters.


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