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Apacer - 16 GB BLADE FIRE DDR4-3200 Kit
Patrick
Chefredakteur

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Posts: 1604
# 15.02.2018 - 13:00:05
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Mit dem EK.16GA1.GEDK2 haben wir heute ein 16 GB großes und 3200 MHz schnelles DDR4 Speicherkit aus der noch recht neuen Blade Fire Serie von Apacer im Test, welches nicht nur mit einer hohen Geschwindigkeit, sondern auch mit einer schicken Optik überzeugen möchte.



Welche Details in dem neuen Speicherkit stecken und wie sich die Speicher aus Apacers Blade Fire Serie in unserem Test geschlagen haben, erfahrt ihr in diesem Test.


Technische Details:
  • Modellbezeichnung: EK.16GA1.GEDK2
  • Serie: Apacer - BLADE FIRE
  • Gesamtkapazität: 16 GB
  • Module: 2 Stück
  • Typ: DDR4-3200 MHz
  • Timings:
    CAS Latency (CL) 16
    RAS-to-CAS-Delay (tRCD) 18
    RAS-Precharge-Time (tRP) 18
    Row-Active-Time (tRAS) 38
  • Spannung: 1,35 V
  • Betriebsbedingungen:
    Temperaturbereich in Betrieb 0 - 85 °C
    Temperaturbereich bei Lagerung -55 - 100 °C
  • Höhe: 44 mm


Lieferumfang:
  • 2 x Apacer - BLADE FIRE D40 8 GB Modul




Design und Verarbeitung:

Die neuen Speicher aus Apacers Blade FIre Serie werden in einer Verpackung geliefert, welche in einem schwarzen Grunddesign gehalten ist. Auf der Verpackungsvorderseite wurde nicht nur eine skizzierter Speicherriegel der Blade Fire Serie abgedruckt, welcher passend zur Serie in Flammen steht, sondern es ist auch die Modellbezeichnung abgedruckt und ein Aufkleber mit den Spezifikationen aufgebracht worden. Durch eine in die Verpackung eingelassene Aussparung kann man zudem schon einen ersten Blick auf einen der enthaltenen Speicherriegel werfen.



Auch in die Verpackungsrückseite wurde ein entsprechender Ausschnitt eingearbeitet. Zudem findet man hier noch einen Hinweis auf die wichtigsten Features.



Entnimmt man die Speichermodule aus ihrer Verpackung, so hat man zwei DDR4 Speicherriegel vor sich liegen, welche in einem sehr speziellen Design gefertigt wurden.



Apacer hat die beiden Speicher mit Speicherkühlern ausgestattet, welche in einer schwarz/roten Farbgebung gehalten sind.
Der eigentliche Aluminiumkühler ist hierbei aus schwarz eloxiertem Aluminium gefertigt und verfügt über eine sehr auffällige Prägung. In Kombination mit dem hervorstehenden Aluminiumelement, welches eine gebürstete Oberfläche aufweist, kann man eingeprägtes Sabel erkennen. Unter dem eingeprägten Griff wurde der Schriftzug „BLADE“ in einem kräftigen Rot auf den Kühler aufgedruckt. Zudem wurde der Kühler auch noch mit dem Apacer Logo bedruckt.



Im oberen Bereich ragen die auf der linken und rechten Speicherseite angebrachten Kühlbleche deutlich über das PCB hinaus, wodurch die beiden Speicherriegel eine Höhe von 44 mm haben.



Die beiden Seiten der Speicherkühler wurden zwar gleich gestaltet, jedoch findet man auf einer Speicherseite einen kleinen Aufkleber, welcher die Spezifikationen des Speichers bereithält.

Betrachtet man den Speicher einmal von der Oberseite aus, so ist zu erkennen, dass sich zwischen den beiden Kühlblechen ein rotes, leicht transparentes Kunststoffelement befindet.



Dieses wird im Betrieb von der Rückseite aus beleuchtet. Aufgrund des hier verbauten Kunststoffelementes ist es nicht möglich, die Beleuchtung in verschiedenen Farben leuchten zu lassen. Die Beleuchtung pulsiert jedoch je nach Auslastung des Speichers.



Wirft man einen etwas genaueren Blick auf die einzelnen Kontakte, so ist sehr schön zu erkennen, dass das PCB der einzelnen Speichermodule an der unteren Kante über eine geschwungene Form verfügt. Diese Form wurde mit den DDR4 Speichermodulen eingeführt. Sie soll dazu beitragen, dass die Montage der Speicher vereinfacht wird.



Betrachtet man den Speicher einmal von der Unterseite aus, so kann man bei einem Blick unter die Speicherkühler feststellen, dass Apacer die Speicherriegel nur auf einer Seite mit Speicherbausteinen bestückt hat.



Die Verarbeitung des Speicherkits wurde durchweg sehr sauber ausgeführt. Durch die hohen Speicherkühler sollte man jedoch darauf achten, dass der verwendete CPU-Kühler genug Platz bietet, um die Speicher darunter verbauen zu können.


Testsystem und Test:

Als Testsystem kommt in diesem Test ein Sockel 2011-3 System zum Einsatz, welches aus diesen Komponenten besteht:
  • Mainboard: Asrock X99 WS-E/10G
  • CPU: Intel Core i7-5960X
  • Netzteil: Super Flower Leadex Platinum 1200 Watt
  • Grafikkarte: Zotac GTX980 AMP! Extreme Edition
  • Systemlaufwerk: OCZ RevoDrive 3 240GB
  • Windows 7 Prof. 64-Bit


Das System wird in einem nicht übertakteten Zustand betrieben, um einen besseren Vergleich bieten zu können. Bei dem installierten Windows 7 64bit handelt es sich um eine frische Installation mit den aktuellsten Updates, jedoch ohne störende Hintergrundprogramme wie Virenscanner, Asrock Utilities etc.

Das Speicherkit wurde von unserem Testsystem problemlos erkannt und ließen sich durch das Laden des entsprechenden XMP-Profils problemlos mit 3200 MHz betreiben.

Um die Leistung des Speichers zu testen, setzten wir auf die Software SiSoft Sandra Lite und 7-Zip.

Natürlich haben wir das Speicherkit nicht nur mit den Taktraten in den Test geschickt, mit denen es von Apcer ausgeliefert wird. Das 16 GB große Blade Fire DDR4-3200 Kit wurde somit von uns nach einem erfolgreichen Durchlauf aller Tests einer Übertaktung unterzogen. Das Speicherkit konnte in diesem Testabschnitt ohne eine Anhebung der Spannung stabil mit einer Geschwindigkeit von 3400 MHz betrieben werden. Um dieses Ergebnis zu erreichen, mussten wir jedoch die Timings anfassen. Die 3400 MHz konnten wir mittels der Timings von CL 18-20-20-42 erreichen. Eine weitere Übertaktung war in unserem Test nicht möglich. Mann muss jedoch dazu sagen, dass das Speicherkit schon von Haus aus mit 1,35V betrieben wird und somit eine höhere Spannung verlangt, als viele andere DDR4 Speicherkits.

Den Speicherdurchsatz haben wir mittels SiSoft Sandra Lite ermittelt.



Vergleicht man das Speicherkit einmal mit weiteren von uns getesteten Speicherkits, so ist schön zu erkennen, dass sich das Blade Fire DDR4-3200 Kit an die Spitze des Testfeldes setzen konnte. Im direkten Vergleich zu dem Speicherkit, welches auf dem zweiten Platz zu finden ist, ist der Leistungssprung des Kits jedoch nicht so groß, wie bei anderen Kits, zwischen welchen ein Geschwindigkeitsunterschied von 200 MHz liegt. Dies liegt an den vergleichsweise hohen Timings.

Für den 7-Zip Test nutzen wir die in 7-Zip integrierte Benchmarkfunktion.
Es wird für eine Wörterbuchgröße von 128 MB getestet und der Mips-Wert aus der Gesamtbewertung verglichen.



Auch in diesem Test kann das Speicherkit mit einer guten Performance punkten. Durch die hohe Geschwindigkeit, welches das Speicherkit erreicht, setzt es sich problemlos an die Spitze des Testfeldes.


Fazit:

Mit dem EK.16GA1.GEDK2 hat Apacer ein 16GB großes DDR4 Speicherkit in die Blade Fire Serie aufgenommen, welches in unserem Test neben einer hohen Leistung auch durch eine einschicke Optik überzeugte. Das Speicherkit konnte in unserem Test nicht nur mit den im XMP-Profil hinterlegten Settings überzeugen, sondern es lies sich in durch das Anheben der Timings um 200 MHz übertakten, wodurch die Geschwindigkeit entsprechend erhöht werden konnte. Diese hohe Leistung wird jedoch leider nur mittels einer vergleichsweise hohen Betriebsspannung erreicht, wodurch das Speicherkit nicht ganz so sparsam ist, wie viele andere DDR4 Kits am Markt. Neben der hohen Geschwindigkeit konnte das Speicherkit auch durch das auf Gamer und Casemodder ausgelegte punkten. Durch dieses kann das Speicherkit problemlos in viele Casemods eingebunden werden, da es farblich zu einer sehr großen Zahl an Mainboards passt. Das Design wird in diesem Fall durch die integrierte Beleuchtung abgerundet. Die verbauten Kühler dienen jedoch nicht nur der Optik, sondern sie konnten das von uns herangezogene Speicherkit während der gesamten Testzeit auf einer angenehmen Temperatur halten. Preislich liegt das von uns in diesem Test herangezogene Speicherkit aktuell bei knapp 230€.


Pro:
  • Hohe Leistung
  • Design
  • Integrierte Beleuchtung
  • Stabilität unter Last


Contra:
  • Hohe Betriebsspannung



Verarbeitung

Kompatibilität

Geschwindigkeit

OC-Potential

Design

Lieferumfang

Preis







Ein besonderer Dank geht an Apacer für die Bereitstellung des Testmusters.


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