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Wärmeleitpasten Roundup
Patrick
Chefredakteur

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Posts: 1094
# 31.05.2012 - 12:40:03
    zitieren



Die heißen Tage rücken immer näher. Um den verbauten CPU Kühler richtig ausreitzen zu können, benötigt man natürlich auch die richtige Wärmeleitpaste.



Aus diesem Grund schauen wir uns in diesem Review einmal vier Pasten aus dem Hause ARCTIC, Coolink Noctua und XILENCE etwas genauer an und ermitteln für euch die beste dieser vier Pasten.


Einleitung:

Funktion und Aufgabe von Wärmeleitpasten

Warum eigentlich Wärmeleitpaste verwenden?
Viele Komponenten in einem Computer, wie z.b. CPU, GPU und Chipsatz produzieren Abwärme, welche über Kühlkörper und Lüfter an die Luft abgegeben wird. Damit diese Abwärme jedoch vom Kühlkörper an die Umgebung abgegeben werden kann, muss diese erst einmal den Kühlkörper erreichen. Dies geschieht durch direkten Kontakt des Kühlers mit der Wärmequelle. Doch hier trifft man bereits auf ein Problem. Was für das menschliche Auge wie ein direkter Kontakt zwischen Kühlkörper und Wärmequelle aussieht, ist aber noch lange nicht der Fall. Selbst minimalste, nahezu unsichtbare Unebenheiten an den Kontaktflächen sorgen für kleine Lufteinschlüsse, welche bezüglich der Wärmeübertragung an den Kühlkörper isolierend wirken.
An dieser Stelle kommen nun die Wärmeleitpasten zum Einsatz. Wird die Paste zwischen Kühlkörper und Wärmequelle aufgetragen, füllt sie die Unebenheiten aus und verhindert somit den Einschluss von Luft. Aufgrund ihrer guten Fähigkeit die Wärme zu transportieren, klappt der Übergang der Wärme, z.B. von der Prozessoroberfläche zum Kühler, besser als ohne.

Weniger ist mehr!
Es ist jedoch zu beachten, das die Wärmeleitfähigkeit der verschiedenen Pasten noch lange nicht an die Fähigkeiten heran reichen, über welche die Kühler (meist aus Aluminium oder Kupfer) verfügen. Aus diesem Grund sollte man bei der Verarbeitung der Wärmeleitpaste Vorsicht walten lassen, denn je dicker die Schicht zwischen Kühler und Wärmequelle wird, umso wärmeisolierender wirkt sie sich aus und desto schlechter wird die Hardware gekühlt.


Die Testkandidaten im Detail:

ARCTIC MX-2


Bei der ersten Paste in unserem Roundup handelt es sich um die MX2 von ARCTIC. Dies ist auch die Wärmeleitpaste, welche wir in unseren Kühlertests verwenden, um immer die gleichen Testverhältnisse gewährleisten zu können. Aus diesem Grund fällt die Tube in diesem Test mit 65g etwas größer aus Zwinker.



ARCTIC bewirbt seine MX-2 Paste mit einer sehr langen Haltbarkeit von 8 Jahren, sowie sehr hoher Wärmeleitfähigkeit.
  • Inhalt: 65g
  • Dichte: 3.96 g/cm³
  • Farbe: grau
  • Empfohlene Nutzungsdauer (auf der CPU): bis zu 8 Jahre
  • Maximale Betriebstemperatur:
  • Empfohlene Betriebstemperatur:
  • Elektrische Leitfähigkeit: Nicht elektrisch leitend


COOLINK Chillaramic



Die Chillaramic Paste von Coolink wird in der buntesten Retailverpackung aller Pasten geliefert. Durch ein kleines Sichtfenster kann man auch schon einmal einen Blick auf die bunt bedruckte Tube werfen. Die Wärmeleitpaste soll durch keramische Nano-Partikel eine ausgezeichnete Wärmeübertragung gewährleisten.



  • Inhalt: 10g
  • Dichte: 3,2 g/cm³
  • Farbe: weiß
  • Empfohlene Lagerzeit: 18 Monate
  • Empfohlene Nutzungsdauer (auf der CPU): 24 Monate
  • Maximale Betriebstemperatur: -45°C bis 105°C
  • Empfohlene Betriebstemperatur: -35°C bis +85°C
  • Elektrische Leitfähigkeit: Nicht elektrisch leitend


Noctua NT-H1



Die NT-H1 Wärmeleipaste von Noctua kommt in einer Verpackung daher, welche in den von Noctua üblichen Farben braun/blau gehalten ist. Diese enthält als einzige OVP aller Testkandidaten Infos darüber, wie man die Paste auftragen soll. Die Paste wird auf der Verpackung als Wärmeleitpaste beschrieben, welche sich bestens für Enthusiasten eignet, welche weder auf Performance noch auf Anwendungskomfort verzichten wollen.



  • Inhalt: 1,4ml
  • Dichte: 2,49 g/cm³
  • Farbe: grau
  • Empfohlene Lagerzeit: bis zu 2 Jahre
  • Empfohlene Nutzungsdauer (auf der CPU): bis zu 3 Jahre
  • Maximale Betriebstemperatur: -50°C bis +110°C
  • Empfohlene Betriebstemperatur: -40°C bis +90°C
  • Elektrische Leitfähigkeit: Nicht elektrisch leitend


XILENCE Wärmeleitpaste X5 High Performance



Die X5 Wärmeleitpaste von Xilence wird in einer Plisterveroackung geliefert, welche auf der Rückseite die wichtigsten Informationen zur Paste enthält. Diese Informationen sind leider nur in Englisch abgedruckt. Bezüglich des Komforts beim Öffnen der Blisterverpackung hat man sich bei XILENCE jedoch Gedanken gemacht und die Verpackung auf der Rückseite zum Aufreißen vorbereitet.
XILENCE liefert als einziger Hersteller im Testfeld eine kleine Spachtel mit,


welche das Auftragen der Wärmeleitpaste erleichtern soll.



  • Inhalt: 2,5g
  • Dichte: 2.5g/cm³
  • Farbe: Silber
  • Empfohlene Lagerzeit: 2 Jahre
  • Empfohlene Nutzungsdauer (auf der CPU): 5 Jahre
  • Maximale Betriebstemperatur: -50°C bis +300°C
  • Empfohlene Betriebstemperatur: -40°C bis -200°C
  • Elektrische Leitfähigkeit: Nicht elektrisch leitend




Das Testsystem & Testverfahren:

Die einzelnen Wärmeleitpasten werden nacheinander auf unserem I7 Testsystem getestet.

Das Testsystem besteht aus:

  • I7 975XE @ 4,3GHz
  • Rampage III Extreme
  • ATI HD5970
  • 24GB (6 x 4048MB DDR3 1866MHz)
  • Areca 1880ix
  • 4 x 300GB Seagate SAS im Raid 5

Als Kühler kommt ein Heatkiller 3.0 in der Kupfervariante zum Einsatz. Alle anderen Komponenten sind ebenfalls wassergekühlt. Um die Temperaturen jedoch nicht zu verfälschen sind diese in einen 2. Wasserkreislauf eingebunden.

Die Wärmeleitpasten werden in unseren Tests mittels einer speziellen Spachtel, wie sie auch bei der Paste von XILENCE im Lieferumfang enthalten ist, auf der CPU verteilt.

Mittels Prime95 werden wir der CPU und der jeweiligen Wärmeleitpaste 20 Minuten zum Aufwärmen gewähren. Im Anschluss wird die CPU mittels Prime95 40 Minuten lang gestresst. In diesem Zeitraum werden alle 5 Minuten die Temperaturen der einzelnen Kerne abgespeichert. Der Mittelwert aller Kerne und Messungen dient später als Ergebnis. Die Temperaturen werden mit Aida64 Extreme Edition ausgewertet.


Testergebnisse:




Fazit:

Als erstes ist zu sagen, dass sich alle vier Wärmeleitpasten welche wir in diesem Review getestet haben, sehr leicht auftragen ließen.
Alle vier Pasten liegen mit ihrer erbrachten Leistung sehr dicht beieinander. Die Differenz zwischen dem Testsieger MX-2 von ARCTIC und dm 4. platzierten, der Chillaramic von Coolink, liegt bei 2,15°C. Für Ottonormalverbraucher ist dies eine voll hinnehmbare Abweichung. Geht es jedoch wie z.B. beim Overclocking um jedes Grad sollte man doch zum Testsieger greifen.
Wir können mit gutem Gewissen jede der hier getesteten Pasten empfehlen. Für Einsteiger empfehlen wir jedoch durch die Spachtel, welche sich im Lieferumfang befindet, die X5 von XILENCE.

Da es sich bei diesem Roundup um einen Vergleichstest handelt, bekommen die drei Top-Produkte aus unserem Test einen entsprechenden Award.

Die MX-2 von ARCTIC konnte sich ganz knapp vor den anderen an die Spitze des Testfeldes setzten. Für den ersten Platz erhält ARCTIC mit der MX-2 von uns den Gold Award.



Mit gerade einmal 0,38°C Rückstand geht der zweite Platz und somit der Silber Award an Noctua mit der NT-H1.



Der dritte Platz geht an XILENCE mit der X5 Wärmeleitpaste.
Zudem erhält die Paste durch den Lieferumfang von uns noch den Kauftipp.




Wir danken arctic.ac/de, coolink-europe.com/, noctua.at/ und xilence.de/ für die Bereitstellung der Testmuster.



Die Testkandidaten MX-2 (65g Tube) von ARCTIC und die NT-H1 von Noctua gibt es z.B. bei für 27,90€ bzw. 6,90€ zu kaufen.

Die Chillaramic von Coolink gibt es z.B. bei für 6,90€ zu kaufen.

Auch die X5 von Xilence kann man z.B. bei für unschlagbare 4,52€ erwerben.





.::mod-your-case.de | hardware for life::.
Patrick
Chefredakteur

User Pic

Posts: 1094
# 18.07.2012 - 23:56:39
    zitieren



Um auch den Nutzern von Luftkühlern einen kleinen Vergleich geben zu können und um zu sehen, wie sich die einzelnen Wärmeleitpasten bei höheren Temperaturen verhalten, haben wir diesen Test nun zusätzlich noch mit einem entsprechenden Luftkühler durchgeführt.

Der Testablauf ist hierbei bis auf den verwendeten CPU-Kühler vollkommen gleich geblieben.

Der Wasserkreislauf des Heatkillers 3.0 wurde deaktiviert. Stattdessen verwenden wir in diesem Test den Phanteks PH-TC14CS.



Bei diesem Kühler handelt es sich um einen Topblower, welcher mit zwei 120-mm-Lüfter betrieben werden kann. In unserem Test verwenden wir nur einen der originalen 120-mm-Lüfter von Phanteks.
Wir haben uns für diesen Kühler entschieden, da er einer der besten Topblower ist, welcher zudem über eine vernickelte Bodenplatte verfügt.



Dies hat im Gegenteil zu Kühlern mit einer Direct Touch Heatpipe den Vorteil, das die Wärmeleitpaste in der selben Menge und Stärke aufgetragen werden muss wie es bei dem verwendeten Wasserkühler der Fall war und nicht noch die Rillen zwischen den einzelnen Heatpipes mit Paste gefüllt sein müssen.

Um die Abwärme der restlichen Komponenten nicht am CPU-Kühler zu spüren, werden wie gehabt alle restlichen Komponenten mittels Wasser gekühlt. Auch die Taktraten bleiben in diesem Test die selben.



Wie man an dem Ergebnis erkennen kann, Hat sich die Rangliste etwas verschoben. Bei höheren Temperaturen kann die Nt-H1 von Noctua die MX-2 von ARCTIC überholen. Der gravierendste Unterschied ist jedoch bei der Chillaramic von COOLINK zu erkennen. Diese Paste fällt noch weiter zurück, als sie es schon bei den niedrigen Temperaturen tat.

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