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AVM - FRITZ!DECT 210
Patrick
Chefredakteur

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Posts: 1751
# 02.05.2017 - 13:41:03
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Mit dem spritzwassergeschützten FRITZ!DECT 210 haben wir heute eine intelligente Steckdose von AVM im Test, mittels welcher man nicht nur Geräte innerhalb der eigenen vier Wände, sondern auch im Garten oder auf der Terrasse ein- bzw. ausschalten und deren Energieverbrauch messen kann.



Welche Details in dem FRITZ!DECT 210 Zwischenstecker stecken und wie sich die neuste intelligente Steckdose von AVM in unserem Test geschlagen hat, erfahrt ihr in diesem Review.


Technische Details:
  • Abmessungen (B x T x H): 65 x 36 x 127 mm (ohne Stecker)
  • Gewicht: 207 g
  • Maximale Leistungsaufnahme: ca. 1,5 Watt
  • Leistungsaufnahme im Stand-by: ca. 0,4 Watt
  • Messgenauigkeit: +/- 100mW (bis 5 Watt) bzw. +/- 2% (ab 5 Watt)
  • Systemvoraussetzungen:
    230-Volt-Steckdose
    FRITZ!Box mit DECT (Ausnahme FRITZ!Box 7312/7412), FRITZ!OS ab Version 6.0


Lieferumfang:
  • FRITZ!DECT 210
  • Handbuch




Design und Verarbeitung:

Der spritzwassergeschützte FRITZ!DECT 210 wird von AVM in einer Verpackung geliefert, welche in einem blauen Grunddesign gehalten ist. Auf der Verpackungsvorderseite wurden neben einem Produktbild und der Modellbezeichnung auch noch drei Featurebilder abgedruckt, welche mit einer kurzen Beschreibung versehen wurden.



Auf der Verpackungsrückseite ist neben einer Auflistung der wichtigsten Features ein Hinweis auf die einfache Einrichtung des FRITZ!DECT 210 zu finden.



Entnimmt man den FRITZ!DECT 210 aus seiner Verpackung, so hat man einen Zwischenstecker vor sich liegen, welcher in etwa die Abmessungen einer kompakten Zeitschaltuhr hat.



AVM hat dem FRITZ!DECT 210 ein Gehäuse verpasst, welches weitestgehend aus weißem Kunststoff gefertigt ist. Der Rand des Kunststoffgehäuses wurde mit einem grauen Kunststoffbalken versehen, welcher von der Gehäuseoberseite über die Gehäusevorderseite bis zur Gehäuseunterseite verläuft.
Im unteren Bereich der Gehäusefront sind neben dem FRITZ!DECT Logo zwei kleine Tasten zu finden, neben welchen ebenso kleine Status-LEDs verbaut wurden.



Mittels der oberen Taste kann man das angeschlossene Gerät direkt an dem FRITZ!DECT 210 Zwischenstecker ein- bzw. ausschalten. Über die untere Taste kann die Kopplung mit der eingesetzten FRITZ!BOX gestartet werden.
An der oberen Gehäusehälfte ist eine rote Klappe zu finden, welche die dahinter verbaute Schukosteckdose verdeckt. Mit einem Blick unter den Deckel ist an der integrierten Steckdose eine graue Umrandung zu erkennen, durch welche nicht nur das Design abgerundet wird, sondern auch der IP44-Schutz gewährleistet wird, denn bei dieser Umrandung handelt es sich um eine Gummidichtung.



Der Schutz vor eindringendem Spritzwasser kann natürlich nur gewährt werden, wenn ein entsprechender Schukostecker in die Steckdose des FRITZ!DECT 210 eingesteckt wird. Steckt man hier lediglich einen Eurostecker ein, so ist der Schutz nicht gegeben und man sollte auf eine Verwendung im Außenbereich bzw. in einem Feuchtraum verzichten.
Die verbaute Schutzklappe ist mit einer Feder ausgestattet, wodurch diese automatisch geschlossen wird, sobald kein Endgerät in die Steckdose eingesteckt ist.

Neben der sichtbaren Gummidichtung sowie der roten Schutzklappe wurden auch zwischen den einzelnen Gehäuseelementen Gummidichtungen verbaut, sodass ein Schutz nach der IP44-Klassifizierung gegeben ist, durch welchen der FRITZ!DECT 210 Zwischenstecker nicht nur vor dem Eindringen fester Fremdkörper mit einem Durchmesser ab 1,0 mm geschützt ist, sondern auch von allen Seiten aus vor Spritzwasser geschützt ist.
Ein Schutz vor einem direkten Wasserstrahl aus einem Gartenschlauch oder Ähnlichem sowie einer Nutzung unter Wasser ist NICHT gegeben.

Der spritzwassergeschützte FRITZ!DECT 210 Zwischenstecker wurde seitens AVM so ausgelegt, dass er Geräte mit einer Leistungsaufnahme von 3450 Watt (15 Ampere) schalten kann. Somit kann fast die maximale Leistung einer mit 16 Ampere abgesicherten Leitung genutzt werden.

Mit einem Blick auf die Rückseite des FRITZ!DECT 210 findet man das Typenschild vor, welches neben der Modellbezeichnung auch die Seriennummer und die AIN beinhaltet. Über die AIN geschieht die genaue Zuordnung des Zwischensteckers, wodurch man auch mehrere dieser Geräte mit einer FRITZ!Box verbinden kann.



Die Verarbeitung des FRITZ!DECT 210 Zwischensteckers wurde seitens AVM sehr hochwertig ausgeführt.


Anschluss und Inbetriebnahme

Der Anschluss des FRITZ!DECT 210 Zwischensteckers gestaltet sich so einfach, wie man es von einem handelsüblichen Zwischenstecker oder einer Steckdosenleiste her kennt. Da es sich bei dem FRITZ!DECT 210 jedoch um einen intelligenten oder auch „smarten“ Zwischenstecker handelt, muss man diesen noch mit einer entsprechenden Zentrale koppeln, da man sonst keine automatischen Schaltungen oder Schaltungen aus der Ferne vornehmen kann. Zur Datenübertragung verwendet AVM hierbei die DECT-ULE-Technologie.

Wir haben in unserem Test einmal eine FRITZ!BOX 6490 und einmal eine FRITZ!Box 7490 herangezogen, welche jeweils über die aktuellste Firmware verfügen. Man kann natürlich auch auf eine andere FRITZ!Box zurückgreifen. Hierbei kann man bis auf die 7312 und 7412 auf alle FRITZ!Box Modelle mit einer DECT-Unterstützung zurückgreifen, auf welchen mindestens die FRITZ!OS Version 6.0 installiert ist.

Die Kopplung mit einer kompatiblen FRITZ!Box gestaltet sich kinderleicht, denn der FRITZ!DECT 210 Zwischenstecker beginnt gleich nach dem einstecken mit dem Anlernvorgang. Somit muss man nur noch der vorhandenen FRITZ!Box mitteilen, dass diese mit der Suche nach neuen Geräten beginnen soll. Hierzu muss man an der vorhandenen FRITZ!Box lediglich die DECT-Taste für mehrere Sekunden gedrückt halten. Sobald die DECT- bzw. INFO-LED blinkt, kann man die Taste loslassen und die Kopplung wird innerhalb weniger Sekunden abgeschlossen sein. Sobald der Vorgang abgeschlossen ist, leuchtet die DECT-LED des FRITZ!DECT 210 durchgehend.

Der FRITZDECT! 210 Zwischenstecker ist ab diesem Zeitpunkt auch in der Heimnetzübersicht der FRITZ!Box-Oberfläche zu finden.



Zur Konfiguration kann man wahlweise über diesen Abschnitt der FRITZ!OS-Oberfläche gehen, oder aber im linken Menü unter dem Reiter „Heimnetz“ auf „Smart Home“ Klicken. An dieser Stelle bekommt man dann alle gekoppelten Geräte aufgelistet und kann gleich ihren Status erkennen. Möchte man eine simple Schaltung ausführen, so kann man dies schon gleich an dieser Stelle machen und muss nicht noch tiefer in die FRITZ!OS-Oberfläche abtauchen.



Hat man mehrere Smart Home Komponenten von AVM im Einsatz, so kann man an dieser Stelle auch Gruppen erstellen, wodurch sich mehrere schaltbare Zwischenstecker zusammenfassen lassen, welche dann z.B. über eine einzige Zeitsteuerung gemeinsam geschaltet werden.

Klickt man in der Übersicht auf den kleinen Stift hinter der gewünschten Smart Home Komponente, so gelangt man in dessen Einstellungen. Im Falle des FRITZ!DECT 210 landet man hier auf einer allgemeinen Einstellungsseite, auf welcher sich nicht nur der Name anpassen lässt, sondern auch festlegen lässt, ob die Status-LEDs eingeschaltet, oder ausgeschaltet sein sollen, und wie der Zwischenstecker bei einem Stromverlust bzw. einem Umzug an eine andere Steckdose reagieren soll.



In den allgemeinen Einstellungen lässt sich auch ein Temperaturoffset einstellen, durch welches sich eventuelle Messtoleranzen des FRITZ!DECT 210 ausgleichen lassen.

Je nach Einsatzgebiet ist es eventuell erforderlich, dass der eingesetzte Zwischenstecker nicht vor Ort geschaltet werden kann. Aus diesem Grund kann man in den allgemeinen Einstellungen nicht nur das Schalten per Taster erlauben oder verbieten, sondern auch das Schalten per App, Telefon oder der Benutzeroberfläche kann an dieser Stelle erlaubt oder verboten werden. Zudem kann man auch noch den Stromtarif sowie den CO2-Ausstoß pro kWh angeben. Diese Werte dienen zusammen mit den gemessenen Verbrauchswerten zur Erstellung von Übersichtsgrafiken, welche in einem anderen Bereich der FRITZ!OS-Oberfläche angezeigt werden.

Im Abschnitt „automatisch Schalten“ kann man Zeitpunkte oder Ereignisse definieren, zu welchem das an den FRITZ!DECT 210 Zwischenstecker angeschlossene Gerät ein- bzw. ausgeschaltet werden soll.



Es ist so z.B. möglich, eine automatische Abschaltung bei einem gewissen Stromverbrauch herbeizuführen, wodurch sich Stromkosten sparen lassen, welche durch den Standby-Verbrauch angeschlossener Geräte entstehen. Hierzu kann man nicht nur den Stromverbrauch genau definieren, bei dessen Unterschreitung abgeschaltet werden soll, sondern auch einen bestimmten Zeitraum, über welchen der geringere Stromverbrauch anliegen muss, bevor die automatische Abschaltung vorgenommen wird.

Auch eine Schaltung bei Geräusch ist möglich. Hierzu wurde in dem FRITZ!DECT 210 ein Mikrofon verbaut, welches nicht auf Stimmen reagiert, sondern auf bestimmte Frequenzbereiche, wie sie z.B. durch ein Klatschen oder Klopfen entstehen.

Das Schalten bei Geräusch kann je nach Wunsch auch auf eine bestimmte Zeit begrenzt werden. Diese Funktion ist z.B. dann ganz nützlich, wenn man den Zwischenstecker im Garten verbaut hat und diese Möglichkeit der Schaltung nur zu den Zeiten funktionieren soll, an denen man sich in der Regel im Garten aufhält.

Für den Fall, dass man an dem FRITZ!DECT 210 z.B. Lampen anschließen möchte, kann man auch eine Zeitsteuerung definieren. Hierbei geht AVM sogar so weit, dass man nicht nur einen beliebigen Tag, eine zufällige Steuerung, eine rhythmische Steuerung oder eine Steuerung nach dem Kalender einstellen kann, sondern auch eine Zeitsteuerung erstellen kann, welche automatisch an den Sonnenaufgang bzw. Sonnenuntergang angepasst ist. Hierbei wird auf die Längen- und Breitengrade zurückgegriffen, welche sich für den eigenen Standort über die FRITZ!OS-Oberfläche ermitteln lassen.



Im Abschnitt „Energieanzeige“ kann man sich nicht nur den aktuellen Stromverbrauch anzeigen lassen, welcher einem in einer animierten Grafik angezeigt wird, sondern auch eine Übersicht des Gesamtverbrauchs ist möglich. Die animierte Grafik kann den Verbrauch wahlweise für die letzten 10 oder 60 Minuten anzeigen.



In der Gesamtübersicht kann man sich zudem auch die Stromkosten sowie den für den verbrauchten Strom produzierten CO2-Ausstoß anzeigen lassen. Wo man bei der Anzeige des aktuellen Verbrauchs auf einen Rückblick auf die letzten 10 bzw. 60 Minuten begrenzt ist, kann man sich die Werte der Gesamtübersicht bis hin zu einem Jahr anzeigen lassen.



Im Bereich „Temperatur“ kann man sich die von dem FREITZ!DECT 210 gemessenen Temperaturen anschauen.



Die von dem Zwischenstecker gemessenen Temperaturen dienen jedoch nicht nur zur Anschauung, sondern es ist auch möglich, spezielle Steuerungen zu erstellen, bei denen die Schaltvorgänge nach gemessener Temperatur erfolgen.

Um eine solche Schaltung realisieren zu können, muss man im ersten Schritt eine Gruppe erstellen, was über die Übersichtsseite der Smart Home Komponenten möglich ist. Nutzer, welche anfangs nur eine Smart Home Komponente von AVM besitzen, müssen bei der in diesem Fall etwas irreführenden Bezeichnung „Gruppe“ nicht gleich daran denken, dass sie diese Funktion nicht nutzen können, denn eine Gruppe kann auch schon mit einem einzelnen Gerät erstellt werden.
Während der Erstellung der entsprechenden Gruppe muss man die automatische Schaltung auswählen. Im Anschluss kann man dann nicht nur wie bei der Zeitsteuerung verschiedene Zeitpunkte Festlegen, sondern auch eine temperaturabhängige Steuerung einrichten, welche sich auf die einzelnen Wochentage aufgliedert. An jedem Wochentag können mehrere Schaltpunkte eingerichtet werden.



So kann man z.B. seine Gartenpumpe an den FRITZ!DECT Zwischenstecker anschließen und den Garten temperaturabhängig bewässern.
Die angelegte Gruppe wird einem dann in der Übersicht der Smart Home Komponenten angezeigt und kann so auch über die Weboberfläche der FRITZ!Box, der FRITZ!App und einem kompatiblen FRITZ!Fon ein- und ausgeschaltet werden.


Test

Wie schon kurz angesprochen haben wir den spritzwassergeschützten FRITZ!DECT 210 Zwischenstecker in unserem Test an gleich zwei FRITZ!Boxen getestet, welche in unserer Redaktion verbaut sind. Hierbei handelt es sich einmal um eine 6490 und einmal um eine 7490.

Die Anmeldung des FRITZ!DECT 210 Zwischensteckers funktionierte bei beiden FRITZ!Boxen reibungslos und auch bei der Konfiguration der einzelnen Szenarien gab es von beiden FRITZ!OS-Oberflächen aus keinerlei Probleme.

Für den Fall, das man in seinen eigenen vier Wänden durch einen Umstieg von Kabel auf DSL oder umgekehrt eventuell auch zwei FRITZ!Boxen sein eigen nennt und diese miteinander verbunden hat, muss man den FRITZ!DECT 210 nur mit einer FRITZ!Box koppeln. Die Steuerung kann dann von den Oberflächen beider FRITZ!Boxen geschehen. Gleiches gilt auch für den Fall, wenn man mehrere FRITZ!Fon Geräte verwendet, von denen welche an der einen und welche an der anderen FRITZ!Box angeschlossen sind. In diesem Fall kann die Steuerung auch von jedem gekoppelten FRITZ!Fon erfolgen.

Die Funkreichweite wird seitens AVM mit bis zu 40 Meter in Gebäuden und 300 Meter im Freien angegeben.Innerhalb eines Gebäudes konnten wir problemlos eine Strecke von 25 m Überwinden, auf der sich neben zwei Wänden auch eine Stahlbetondecke befand. Da die Reichweite innerhalb des Hauses bei dem eigentlichen Einsatzgebiet des FRITZ!DECT 210 Zwischensteckers keine so große Rolle spielt, haben wir die 7490 einmal an der Außenwand, welche zum Harten hin gerichtet ist, positioniert und anschließend einen Außentest gestartet. In der Regel wird keiner seine Fritz!Box auf dem Balkon oder der Terrasse aufstellen, wodurch es sich bei diesem Testaufbau um einen sehr realitätsnahen Aufbau handelt. Wir konnten den spritzwassergeschützten FRITZ!DECT Zwischenstecker in diesem Aufbau auch an 47 Meter entfernten Punkten positionieren und Schaltvorgänge vornehmen. Hierbei spielte es auch keine Rolle, dass sich an verschiedenen Testpunkten noch eine Gartenhütte zwischen dem Zwischenstecker und der FRITZ!Box befand. Wir konnten während unseres Tests den kompletten Außenbereich abdecken.
Sollte die gegebene Reichweite nicht ausreichend sein, so kann man diese auch mittels des FRITZ!DECT Repeater 100 erweitern. Hierbei ist jedoch zu beachten, dass dieser nicht IP44 zertifiziert ist und somit nicht im Außenbereich angebracht werden darf, wodurch man ihn z.B. in einer Gartenhütte platzieren muss.

Im ersten Moment wird man sich eventuell einige Gedanken darüber machen, an welchen Stellen man die FRITZ!DECT 210 Geräte von AVM einsetzen könnte. Genau diese Gedanken haben auch wir uns gemacht und konnten schon nach wenigen Minuten eine ganze Reihe an Einsatzmöglichkeiten auflisten, an denen spritzwassergeschützte FRITZ!DECT Zwischenstecker nicht nur ein sicheres Schalten ermöglichen, sondern auch zur Kostenersparnis beitragen können.

So kann man sie z.B. im Badezimmer oder in Waschküchen einsetzten, um dort Waschmaschinen und Trockner zu schalten. Durch die hohe Ausgangsleistung können sogar zwei solcher Geräte gleichzeitig mittels einem Gerät geschaltet werden. Im Badezimmer oder in der Küche kann man zudem auch kleiner Elektrogeräte sicher betreiben, denn auch hier gibt es Stellen, an die schnell einmal Wasser oder andere Flüssigkeiten spritzen können. So kann hier z.B. die Kaffeemaschine oder der Wasserkocher über eine Zeitsteuerung so eingeschaltet werden, sodass der Kaffee oder das Teewasser am frühen Morgen schon gekocht ist, wenn man aus dem Badezimmer kommt.
Auch eine Steuerung von Lampen ist natürlich mittels des FRITZ!DECT 210 möglich. Dies kann über eine „zufällige“ Schaltung gerade dann sehr nützlich sein, wenn man nicht zu Hause ist, denn über die zufällige Schaltung lassen sich die angeschlossenen Lampen in zufälligen Abständen ein und wieder ausschalten, wodurch potenziellen Einbrechern vermittelt wird, dass sich jemand in der Wohnung befindet.

Schaut man sich einmal den Außenbereich an, so gibt es aufgrund der IP44 Zertifizierung natürlich noch viel mehr Einsatzgebiete, in welchen man den FRITZ!DECT 210 Zwischenstecker einsetzen kann.
Hier kann man z.B. mittels einer Zeitsteuerung die Bewässerung des Gartens automatisieren. Auf eine Zeitschaltuhr an der Pumpe für den Gartenteich kann man nun getrost verzichten, denn hier kann man nicht nur eine Zeitgesteuerte, sondern auch eine temperaturabhängige Schaltung einsetzen.
Gleiches gilt z.B. auch für die Zeitschaltuhren, welche man eventuell bei der Gartenbeleuchtung oder im Winter bei der Weihnachtsbeleuchtung einsetzt, denn diese Außenbeleuchtungen könnte man mittels des spritzwassergeschützten FRITZ!DECT 210 Zwischensteckers ganz einfach nach dem Sonnenuntergang steuern.

In unserem Test wurden all die verschiedenen Schaltungen von dem FRITZ!DECT 210 Zwischenstecker sehr präzise ausgeführt.

Bis sich Einsparungen bei den Stromkosten bemerkbar machen, muss natürlich so viel Strom eingespart werden, dass die Anschaffungskosten des FRITZ!DECT 210 refinanziert sind. Dies ist je nach Schaltung und Einsatzgebiet mehr oder weniger schnell möglich.
Schaltet man ein angeschlossenes Gerät aus, wird natürlich der Standby-Verbrauch des angeschlossen Geräts auf 0 Watt gesenkt. In diesem Zustand verbraucht der FRITZ!DECT 210 Zwischenstecker bei eingeschalteten LEDs selbst 0,3 Watt. Ist ein Verbraucher angeschlossen und eingeschaltet, so begnügt sich der Zwischenstecker mit 1,0 Watt.

Neben automatischen Schaltungen kann man den FRITZ!DECT 210 Zwischenstecker natürlich auch manuell schalten. Hier stehen einem neben der FRITZ!OS-Oberfläche der verwendeten FRITZ!Box, welche wir bei der Inbetriebnahme schon gesehen haben, auch noch die Möglichkeit zur Steuerung per Smartphone App, mittels eines FRITZ!Fon und mittels der Steuerung per Geräusch zur Verfügung.

Für die Steuerung mittels Geräusch hat AVM wie schon kurz angesprochen ein spezielles Mikrofon in dem Zwischenstecker verbaut, wodurch man diesen in unmittelbarer Nähe durch ein Klatschen oder Klopfen ein und ausschalten kann. Bei dem ersten Testmuster, welches wir von AVM erhalten haben, war ein Schalten per Geräusch nicht möglich. Nach Rücksprache mit AVM haben wir die Info bekommen, dass es mit vereinzelten Geräten noch genau dieses Problem gibt, welches wohl in Kürze durch ein Firmwareupdate behoben werden soll. Wir haben daraufhin ein Austauschgerät erhalten, mittels welchem das Schalten per Geräusch möglich war.
Nutzt man das Schalten per Geräusch, so kann man die FRITZ!DECT Zwischenstecker durch ein zweimaliges Klatschen ein oder ausschalten. In den Einstellungen kann zudem auch ausgewählt werden, ob man hierbei nur das ein- bzw. ausschalten erlauben möchte.
Man kann das Schalten per Geräusch auch so konfigurieren, dass ein Schalten bei einer bestimmten Frequenz geschieht. So war es in unserem Test z.B. möglich den Frequenzbereich so einzustellen, dass der FRITZ!DECT Zwischenstecker genau auf das Geräusch der Leertaste einer mechanischen Tastatur reagierte.

Hat man auf seinem Smartphone die FRITZ!App installiert, so kann man auch über diese eine Schaltung auslösen. Diese kann zudem von jedem Ort, an dem man eine Internetverbindung hat, ausgeführt werden, wodurch man auch von der anderen Seite der Erde eine Schaltung ausführen kann.



Wo man mittels der FRITZ!App lokal uneingeschränkt Schaltungen vornehmen kann, kann man bei der Verwendung eines kompatiblen FRITZ!Fon auch in einem lokal beschränkten Bereich, welcher sich auf die Funkreichweite der verwendeten FRITZ!Box beschränkt Schaltungen vornehmen. So kann man z.B. ganz bequem vom Sofa aus die am Rasensprenger angeschlossene Pumpe ein- oder ausschalten.



Alle Schaltungen, welche wir in unserem Test mittels der FRITZ!App sowie auch mit einem FRITZ!Fon ausgeführt haben, wurden innerhalb weniger Sekunden umgesetzt.

Neben der Möglichkeit angeschlossene Geräte ein- bzw. ausschalten zu können, misst der FRITZ!DECT 210 Zwischenstecker auch den Verbrauch des angeschlossen Geräts und speichert diesen für einen Zeitraum von bis zu einem Jahr. Unser Testmuster hat den Verbrauch des angeschlossen Geräts relativ gut gemessen. Hat man ein Gerät mit einer geringen Leistungsaufnahme angeschlossen, so ist die Abweichung prozentual höher als bei leistungsstarken Verbrauchern. Die Maximalabweichung betrug in unserem Test 2,9 Watt.

Auch die Umgebungstemperatur wird von dem FRITZ!DECT 210 durchgehend gemessen. Diese lag bei unserem Testmuster durchgehend 2°C über der anliegenden Temperatur. Durch die Möglichkeit ein Offset einstellen zu könne, stellt dies im alltäglichen Gebrauch kein großes Problem dar. Man muss sich jedoch bewusst sein, dass man die gemessene Temperatur anfangs einmal mit einer externen Messung vergleichen muss. Der in unserem Test festgestellte Temperaturunterschied kann durch die Abwärme der verbauten Komponenten in Kombination mit dem geschlossenen Gehäuse kommen.


Fazit:

Mit dem FRIT!DECT 210 hat AVM sein Sortiment an Smart Home Komponenten um eine schaltbare Steckdose für den Außenbereich erweitert, welche nicht nur sehr hochwertig verarbeitet wurde, sondern auch einen guten Funktionsumfang bietet. Dank der Übertragung per DECT Standard benötigt man zur Nutzung des FRITZ!DECT 210 Zwischensteckers lediglich eine kompatible FRITZ!Box, wodurch man nicht noch auf eine dedizierte Basis zurückgreifen muss, welche mit zusätzlichen Kosten verbunden wäre. Zudem ist die DECT-Reichweite bekannterweise recht hoch und kann durch entsprechende Repeater problemlos erweitert werden. Durch die IP44 Zertifizierung eignet sich der FRITZ!DECT 210 nicht nur für den Einsatz in den eigenen vier Wänden, wo er gerade im Badezimmer, der Küche oder dem Waschkeller für sichere Schaltvorgänge sorgen kann, sondern auch für den Außenbereich, wo man so auf einfache Art und Weise eine Schaltung zur Bewässerung des Gartens oder zur Steuerung der Außenbeleuchtung aufbauen kann. Mit einer maximalen Schaltlast von 15A setzt sich der FRITZ!DECT 210 Zwischenstecker auch in diesem Bereich vor viele vergleichbare Komponenten. Neben der eigentlichen Schaltfunktion, welche wahlweise direkt am FRITZ!DECT 210, per App, einem kompatiblen FRIT!Fon oder über die FRITZ!OS-Oberfläche geschehen kann, wird zudem durchgehen die aktuelle Temperatur sowie der Stromverbrauch gemessen. Wo wir mit dem ersten Testmuster noch Probleme bei der Schaltung per Geräusch hatten, konnten wir diese bei dem zweiten Testmuster nicht feststellen. AVM arbeitet gerade mit Hochdruck daran, eine neue Firmware zu schreiben, welche bei eventuellen Problemgeräten zur Behebung der nicht richtig funktionierenden Geräuschsteuerung sorgen soll. Preislich liegt der FRITZ!DECT 210 Zwischenstecker aktuell bei knapp 55€.



Pro
  • Verarbeitung
  • Sehr einfache Einrichtung
  • Gute Energiemessung
  • Viele Schaltmöglichkeiten (Taste am Gerät, App, FRITZ!Fon, FRITZ!OS, Automatisch)
  • Schnelle Schaltvorgänge


Contra
  • Vereinzelte Geräte, bei denen die Geräuschsteuerung noch nicht richtig funktioniert



Verarbeitung

Funktionsumfang

Inbetriebnahme/Konfiguration

Reichweite

Kompatibilität

Preis








Wir danken AVM sehr für die Bereitstellung des Testmusters.



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