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von Michael


ARCTIC - BioniX F120 - 120-mm-Lüfter
Michael
Redakteur

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Posts: 383
# 04.10.2017 - 12:08:47
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Mit dem BioniX F120 haben wir heute einen der neuen 120-mm-Lüfter aus dem Hause ARCTIC im Test, welcher nicht nur durch die für ARCTIC recht ungewohnte Farbkombination punkten möchte, sondern auch durch weitere Neuerungen, welche ARTIC in die neuen BioniX Lüfter integriert hat.



Welche Details in dem neuen BioniX F120 Lüfter stecken und wie sich ARCTICs neuster 120-mm-Lüfter in unserem Test geschlagen hat, erfahrt ihr in diesem Review.


Technische Details:

  • Maße: 120 x 120 x 25 mm
  • Material: Kunststoff, Gummi
  • Lautstärke: 0,5 Sonne @ 1800 U/Min
  • Drehzahl: 200 - 1800 U/Min
  • Airflow: 69 CFM / 117 m³/h
  • Spannung: 12 V
  • Stromverbrauch: 0,2 A
  • Anschluss: 4-Pin
  • Kabellänge: 40 cm
  • Garantie: 10 Jahre


Lieferumfang:
  • BioniX F120
  • Schraubenset
  • QR-Code (Link zur Anleitung)




Design und Verarbeitung:

Der von uns für diesen Test herangezogene, schwarz/rote BioniX F120 Lüfter wird von ARTIC in einer Verpackung geliefert, welche passend zum Lüfter in einem schwarz/roten Design gehalten ist. Auf der Verpackungsvorderseite wurde neben einem großen Produktbild und der Modellbezeichnung auch ein Hinweis auf die Garantiezeit von 10 Jahren abgedruckt.



Eine kurze Produktbeschreibung ist auf der linken und rechten Verpackungsseite zu finden. Diese wurde in insgesamt sieben Sprachen abgedruckt.
Auf der Verpackungsrückseite findet man neben zwei Detailbildern auch eine Auflistung der Spezifikationen sowie ein Querschnitt des optimiereten Lagers vor.



Entnimmt man den BioniX F120 aus seiner Verpackung, so hat man einen Lüfter vor sich, welcher in unserem Fall wie schon kurz angesprochen in einem schwarz/roten Design gehalten ist.



Neben der von uns für diesen Test herangezogenen Variante gibt es den neuen BioniX F120 Lüfter auch noch in einer schwarz/gelben, schwarz/grünen und schwarz/weißen Farbkombination.

Der schwarze Lüfterrahmen ist im Vergleich, zu den Lüfterrahmen der meisten anderen 120-mm-Lüfter, nicht quadratisch ausgeführt, sondern verfügt über eine leicht rundliche Bauform. Wie man es von den Lüftern, welche über eine solche Bauform verfügen kennt, wurde auch der neue BioniX F120 mit auslegenden Montageelementen versehen.



Schaut man sich diese einmal etwas genauer an, so wird man feststellen, dass ARCTIC hier in den schwarzen Kunststoffrahmen rote Gummielemente eingearbeitet hat, welche zur Entkopplung des Lüfters dienen. Diese sind jedoch nicht wie sonst üblich aufgesteckt oder aufgeklebt, sondern wurden fest in den Kunststoffrahmen eingegossen.
Betrachtet man das Rahmeninnere einmal etwas genauer, so wird man auch hier einen gummierten Ring vorfinden, welcher ebenfalls rot ausgeführt wurde und fest mit dem eigentlichen Rahmen kombiniert wurde.



Dieses Gummielement steht wie auch die Entkoppler im Bereich der Montagebohrungen etwas aus dem Lüfterrahmen hervor, wodurch der Lüfter nicht nur gut entkoppelt wird, sondern der Rahmen auch dicht an einem Gehäuse oder Kühler abschließen kann. Durch den hervorstehenden Gummiring ist die Bauhöhe des Lüfters mit 27 mm jedoch etwas höher als bei anderen Lüftern, welche in der Regel 25 mm hoch sind.



Der verbaute Impeller ist hingegen aus schwarzem Kunststoff gefertigt und verfügt über neun Lüfterblätter, welche seitens ARCTIC auf einen hohen Luftstrom bei gleichzeitig geringerer Geräuschentwicklung optimiert wurden.

Auf die Mitte des Impellers wurde ein aus Aluminium gefertigtes ARCTIC Logo aufgeklebt.



Mit einem Blick auf die Rückseite ist zu erkennen, dass der Impeller an vier Stegen befestigt ist, welche geradlinig zum Lüfterrahmen geführt werden.



ARCTIC hat sich bei dem Bionix F12 im direkten Vergleich zu seinen bisherigen Lüftern nicht nur für einen komplett überarbeiteten Lüfterrahmen und optimierten Impeller entschieden, sondern man hat auch im Inneren des Lüfters mehrere Veränderungen vorgenommen, welche für einen langlebigen und gleichzeitig leisen Betrieb sorgen sollen.

Den Anfang macht hierbei der Umstieg von einem herkömmlichen 1- oder 2-Phasen-Mortor auf einen 3-Phasen-Motor, welcher nicht nur für mehr Laufruhe, sondern auch für eine weitaus niedrigere Motortemperatur sorgen soll, wodurch die Lebensdauer vervierfacht wurde.


Bildquelle: ARCTIC

Zudem wurde seitens ARCTIC eine in Deutschland neu entwickelte Kombination aus Legierung und Schmiermittel eingesetzt, durch welche nur eine geringere Reibung entstehen soll. Eine geringere Reibung wirkt sich nicht nur auf die Geräuschentwicklung positiv aus, sondern auch auf die Wärmeentwicklung, was wiederum der Lebensdauer zugutekommt.


Bildquelle: ARCTIC

Durch diese Veränderungen konnten die Garantiezeit im Vergleich zu anderen Lüftern aus dem Hause ARCTIC von 6 auf 10 Jahre angehoben werden.

Als Anschlusskabel kommt ein 40 cm, langes 4-PIN-Kabel zum Einsatz, welches mit einem Gummisleeving versehen wurde.
ARTIC hat den BioniX F120 mit der patentierte PWM Sharing Technology (PST) ausgestattet, wodurch das Anschlusskabel nicht nur über einen normalen 4-PIN-PWM-Anschluss verfügt, sondern auch über einen weiteren PWM-Anschluss, an welchen man einen weiteren PWM-Lüfter anschließen kann. Hierdurch kann auch der zweite Lüfter über das PWM-Signal gesteuert werden, über welches auch der BioniX F120 gesteuert wird.

Die Verarbeitung wurde seitens ARCTIC sauber und optisch ansprechend zugleich ausgeführt.


Montage:

Das Einsatzgebiet der neuen BioniX F120 Lüfter ist eigentlich recht vielseitig. Die Lüfter können in Gehäusen, an einem Radiator oder gar an einem CPU-Kühler montiert werden.
Durch den Umstand, dass der Lüfterrahmen jedoch leicht rundlich ausgeführt ist, schließt der Lüfter auf einem Radiator und einem CPU-Kühler nicht ganz bündig mit den jeweiligen Außenkanten ab. Wo durch das kreisrunde Gummielement auf einem CPU-Kühler zwar seitlich keine Luft entweichen kann, jedoch nicht die ganze Kühlfläche durchströmt wird, sieht dies auf einem Radiator etwas anders aus, denn durch den rundlichen Aufbau kann hier rund um den gummierten Ring herum etwas Luft entweichen. Hierdurch wird dann kein so hoher statischer Druck mehr aufgebaut, als wenn der Lüfter bündig mit dem Untergrund abschließen würde.
Zur Montage in einem Gehäuse liegen dem Lüfter entsprechende Schrauben bei. Durch in den Lüfterrahmen integrierten Gummientkoppler ist auch mit den normalen Lüfterschrauben eine Entkopplung des Lüfters möglich. Vollständig entkoppelt wird dieser jedoch nur, wenn man auf optionale Gummientkoppler zurückgreift.
Im Vergleich zu anderen Lüftern fällt das Anschlusskabel gut 10 cm länger aus, wodurch nicht nur ein sauberes Kabelmanagement ermöglicht wird, sondern auch nichts gegen eine Montage in einem großen Gehäuse spricht.


Kühlleistung:

Natürlich wollen wir aber auch bei diesen Lüftern wissen, was für eine Leistung in ihnen steckt.

Wie bei allen von uns getesteten 120-mm-Lüftern testen wir auch dieses Modell auf dem NH-L12 von Noctua. Es handelt sich hierbei um einen Topblow-Kühler für 120-mm-Lüfter. Um das Ergebnis nicht zu verfälschen, verwenden wir diesen Kühler bei jedem 120-mm-Lüftertest.
Gekühlt werden muss von dieser Kombination eine AMD 3850 APU. Als Referenzwerte dienen die Ergebnisse aller bis jetzt getesteten 120-mm-Lüfter.


Das Testsystem besteht somit aus:

  • AMD APU A6 3500
  • Asus F1A75-I DELUXE
  • 2 x 2GB 1600MHz CL6 Mushkin Copperhead
  • Noctua NH-L12 Kühlkörper
  • Arctic MX2 Wärmeleitpaste


Die komplette Hardware wird @ Stock also nicht übertaktet betrieben.


Testablauf:

Die Testergebnisse sind bei einer Raumtemperatur von ca. 21°C (zu beginn der Testphase gemessen) entstanden.

Protokolliert wurde der höchste Mittelwert aller vorhandenen Kerne der CPU. Die Temperaturen wurden nach einem 30-minütigen Prime95 Stresstest ermittelt.
Um die maximale Leistung jedes Lüfters zu erreichen, werden PWM sowie manuell zu steuernde Lüfter mit voller Leistung laufen gelassen.
Separate Low-Speed- bzw. Low-Noise-Adapter werden somit auch nicht angeschlossen.
Verfügen Lüfter über einen integrierten Temperaturfühler, wird dieser mittels eines Peltier Element auf Temperaturen gebracht, um die höchste Leistung des Lüfters zu erzielen.

Wir nutzen bei unseren Tests immer die ARCTIC MX-2 Wärmeleitpaste, um auch hier etwaige Schwankungen ausschließen zu können.

Die erreichten Temperaturen sind abhängig von dem genutzten System und können auch auf ähnlichen Systemen abweichen. Jedoch lassen sich die Kühler untereinander gut vergleichen, da alle die gleiche Testgrundlage haben.



Mit einem Blick auf das Testergebnis ist zu erkennen, dass der BioniX F120 mit seiner maximalen Drehzahl von 1800 RPM eine gute Kühlleistung erzielen konnte, wodurch sich der Lüfter nicht nur für den Einsatz in einem Gehäuse, sondern auch für den Einsatz auf einem CPU-Kühler eignet. Über die integrierte PWM-Steuerung kann der Lüfter zudem auf bis zu 200 RPM heruntergeregelt werden. Negativ aufgefallen ist der Lüfter jedoch bei der Geräuschentwicklung. Gerade beim Start hört sich der verbaute Motor kurzzeitig wie eine Turbine an. Sobald die gewünschte Lüftergeschwindigkeit erreicht ist, verschwindet dieses Anlaufgeräusch. Jedoch gehört der Bionix F120 auch nach dem Anlaufen nicht zu den leisesten Lüftern im vorderen Bereich unserer Lüftercharts


Fazit:

Mit den neuen BioniX F120 Lüftern hat ARCTIC sein Sortiment um Lüfter erweitert, welche speziell auf die Anforderungen von Gamern abgestimmt sind. Dies spiegelt sich nicht nur in dem großen Regelbereich, sondern auch in den vier Farbvarianten wieder, in welchen es die neuen 120-mm-Lüfter von ARCTIC gibt. Durch den Drehzahlbereich von 200 – 1800 RPM ist das Einsatzgebiet recht vielseitig und einem Einsatz auf einem CPU-Kühler spricht durch die hohe Kühlleistung, welche der Lüfter erreicht, ganz und gar nichts entgegen. Was die Lautstärke angeht, ist uns vor allem das recht hohe Anlaufgeräusch aufgefallen. Dieses verschwindet zwar nachdem der Lüfter die gewünschte Drehzahl erreicht hat, jedoch ist er auch dann noch nicht der leiseste Lüfter seiner Klasse. Im Bereich der Verarbeitung punktet der Lüfter nicht nur durch fest integrierten Entkoppler, sondern auch durch verwendeten Materialien. Dies spiegelt sich auch in der Garantiezeit von 10 Jahren wieder, welche so ganz und gar nicht üblich ist. Die neuen ARCTIC BioniX F120 Lüfter gibt es je nach Farbkombination zu einem Preis von knapp 10€.


Pro
  • Gute Verarbeitung
  • Design
  • PWM-Funktion (inkl. PST)
  • Leitung
  • Integrierte Entkopplung
  • Garantiezeit von 10 Jahren



Contra
  • Sehr hohes Anlaufgeräusch




Kühlleistung:

Lautstärke:

Verarbeitung:

Lieferumfang:

Casemodding:

Preis:







Wir danken ARCTIC sehr für die Bereitstellung des Testmusters.



.::mod-your-case.de | hardware for life::.



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