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APC - Smart-UPS C 1000VA LCD
Michael
Redakteur

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Posts: 379
# 28.05.2018 - 08:33:08
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Mit der Smart-UPS C 1000VA LCD haben wir heute eine 1000 VA starke USV von APC by Schneider Electric im Test, welche nicht nur Netzwerkkomponenten und Workstations vor einem Stromausfall und Spannungsschwankungen schützen soll, sondern auch einen leistungsstarken Gaming-PC.



Welche Details in der Smart-UPS C 1000VA LCD stecken und wie sich die unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV) von APC by Schneider Electric in unserem Test geschlagen hat, erfahrt ihr in diesem Review.


Technische Details:

Allgemein
  • Abmessungen: 21,9 x 17,1 x 43,9 cm (H x B x T)
  • Gewicht: 17,1 kg
  • Farbe: Schwarz
  • Betriebstemperaturbereich: 0 - 40 °C
  • Relative Feuchtigkeit bei Betrieb: 0 - 95 %
  • Lagerungstemperatur: -15 - 45 °C
  • Hörbares Geräusch in 1 Meter Entfernung von der Geräteoberfläche: 41.0dBA
  • Standardgarantie: 2 Jahre Garantie für Reparatur/Ersatz

Ausgang
  • Ausgangsleistungskapazität: 600Watt / 1.0 kVA
  • Maximal konfigurierbare Leistung (Watt): 600Watt / 1.0 kVA
  • Nominelle Ausgangsspannung: 230V
  • Stromspannung Verzerrung: Weniger als 5 %
  • Ausgangsfrequenz (netzsynchron): 50/60Hz +/- 3 Hz
  • Andere Ausgangsspannungen: 220, 240
  • Topologie: Line-Interactive
  • Art der Wellenform: Sinuswelle
  • Ausgangsanschlüsse: 8 x C13

Eingang
  • Nominelle Eingangsspannung: 230V
  • Eingangsfrequenz: 50/60 Hz +/- 3 Hz (automatische Abtastung)
  • Eingangsanschlussart IEC-320 C14
  • Eingangspannungsbereich für den Netzbetrieb: 180 - 287V
  • Eingangsspannung Einstellbereich für die wichtigsten Operationen: 170 - 300V

Batterie und Überbrückungszeit
  • Batterietyp: Wartungsfrei abgedichtete Bleisäurebatterie mit schwebendem Elektrolyt: auslaufsicher
  • Typische Aufladezeit: 3 Stunde(n)
  • Austauschbatterie: APCRBC142
  • Erwartete Batterielebensdauer (in Jahren): 3 - 5
  • Anzahl der Ersatzbatterien (RBC™): 1

Überspannungsschutz und Filterung
  • Surge energy rating: 455Joule
  • Filtern: Full time multi-pole noise filtering : 0.3% IEEE surge let-through : zero clamping response time : meets UL 1449

Kommunikation & Management
  • Datenschnittstelle: (n) RJ-45 Serial , USB
  • Steuerkonsole: Multifunktionelle LCD-Status- und Steuerkonsole
  • Steuerungspanel: Alarm, wenn Batterie an: bestimmter Alarm für niedrige Batterie: konfigurierbare Verzögerungen


Lieferumfang:
  • Smart-UPS C 1000VA LCD
  • Kurzanleitung
  • USB-Kabel
  • 2 x C13 auf C14 Kabel
  • Treiber-CD
  • Bedienungsanleitung (Auf CD)




Hintergrundinformationen:

Viele Leser werden von einer unterbrechungsfreien Stromversorgung (USV) sicherlich schon einmal im Umkreis von Krankenhäusern, Rechenzentren oder öffentlichen Einrichtungen gehört, sich anschließend jedoch keine großen Gedanken mehr über das Thema gemacht haben.
Eine USV ist jedoch nicht nur für professionelle Anwendungsbereiche eine lohnenswerte Investition, sondern für jeden, dem seine Daten bei einem eventuellen Stromausfall oder anderen Störungen im Stromnetz lieb sind.
Eine USV besteht im einfachsten Fall aus einem verbauten Akku inkl. Ladeelektronik und einem Wechselrichter, welcher im Bedarfsfall aus der vom Akku gelieferten Gleichspannung eine 230-V-Wechselspannung generiert.

Um den angeschlossenen PC nicht nur vor einem plötzlichen Stromausfall, sowie anderen Störeinflüssen wie kurzzeitigen Über- oder Unterspannungen zu schützen, wird eine USV zwischen das Stromnetz und das zu schützende Gerät angeschlossen. Je nach USV können auch mehrere Geräte auf einmal angeschlossen und geschützt werden.
Die verwendete USV prüft hierbei durchgehend und selbstständig die am Eingang anliegende Netzspannung. Fällt die Netzspannung aus oder übersteigt sie einen voreingestellten Wert, so übernimmt die Kombination aus Akku und Wechselrichter die Stromversorgung vorübergehend. Sobald die am Eingang anliegende Netzspannung wieder in einem normalen Bereich liegt, wird wieder in den Normalbetrieb zurückgeschaltet.
Für den Fall, dass der Störzeitraum zu lange andauert, wird einem durch die eingesetzte USV entweder genügend Zeit eingeräumt, um das angeschlossene System herunterzufahren, oder je nach Funktionsumfang der USV gar ein automatischer Shutdown ausgeführt.

Bei dem am Markt erhältlichen USV´s unterscheidet man zwischen drei unterschiedlichen Typen.
Die günstigsten und einfachsten USV´s arbeiten nach dem Standby-Prinzip (Voltage and Frequency Dependent, VFD). Hierbei wird lediglich die Eingangsspannung überprüft und der verbaute Akku bei Bedarf geladen. Sobald die vorgegebenen Grenzwerte der anliegenden Netzspannung unter- oder überschritten werden, wird in den Stützbetrieb geschaltet. Aufgrund der geringen technischen Ausstattung können diese USV-Typen Spannungsschwankungen nicht ohne einen Wechsel in den Stützbetrieb ausgleichen. Aus diesem Grund werden die in diesen USV-Typen verbauten Akkus mehr belastet, als bei Line-interactive (Voltage Independent, VI) USV´s. Bei diesen USV´s gleicht der interne Trafo geringe Spannungsschwankungen aus, ohne das der verbaute Wechselrichter einspringt und der verbaute Akku belastet werden muss. Werden die Spannungsschwankungen zu groß, so wird jedoch auch bei diesem USV-Typ in den Stützbetrieb umgeschaltet. Bei der Online-USV (Voltage and Frequency Independent, VFI) wird von der Eingangsspannung nur der verbaute Akku geladen. Die Ausgangsspannung wird bei diesem USV-Typen von dem durchgehend mitlaufenden Wechselrichter erzeugt. Durch diesen elektrischen Aufbau wird eine vom Netzbetrieb unabhängige Spannungsversorgung hergestellt, durch welche ein noch sicherer Betrieb gewährleistet wird, wie man ihn z.B. in einem Krankenhaus oder Rechenzentrum benötigt. Der Nachteil bei diesem USV-Typ liegt in der schlechteren Effizienz sowie einem durchgehend laufenden Lüfter.


Design und Verarbeitung:

Die Smart-UPS C 1000VA LCD wird von APC in einer neutralen Verpackung geliefert, welche auf der Verpackungsvorderseite nicht nur mit der Modellreihe, sondern auch mit einer Skizze der enthaltenen USV sowie sechs Featurebildern bedruckt wurde.



Auf der Verpackungsrückseite sind neben einer weiteren Skizze die wichtigsten Features aufgelistet.



Innerhalb der Verpackung wird die USV durch vier Styroporpolster geschützt, wodurch sie den Transport zum Käufer auch ohne eine weitere Umverpackung übersteht.

Entnimmt man die Smart-UPS C 1000VA LCD aus ihrer Verpackung, so hat man eine auf den ersten Blick komplett in schwarz gehaltene USV vor sich stehen, welche mit einer Länge von knapp 44 cm und einem Gewicht von gut 17 kg einen mächtigen ersten Eindruck hinterlässt.



An der Gehäusefront hat APC eine schwarze Kunststoffblende verbaut, welche eine geschwungene Bauform aufweist und im unteren Bereich mit der Modellbezeichnung bedruckt ist. In der oberen Hälfte wurde ein Display verbaut, auf welchem einem während des Betriebs die wichtigsten Informationen angezeigt werden.



Oberhalb des verbauten Displays wurde zwischen zwei Status-LEDs der Powerschalter verbaut. Unterhalb des Displays ist eine Mutetaste sowie eine Taste zum durchblättern der einzelnen Messwerte verbaut worden.

Auf der Oberseite wurde ein schwarzer Metalldeckel verbaut, welcher nahtlos in die linke und rechte Gehäuseseite übergeht. Direkt hinter der Gehäusefront hat APC einen Aufkleber auf die Gehäuseoberseite aufgeklebt, über welchen man einen ersten Hinweis zur Aufstellung und Inbetriebnahme erhält.



In die linke und rechte Gehäuseseite wurden im hinteren und vorderen Bereich kreisrunde Lufteinlässe eingearbeitet, durch welche die passive Kühlung der im Inneren verbauten Technik realisiert wird.



Betrachtet man die USV einmal von der Rückseite aus, so fällt einem als erstes auf, das APC das Gehäuse an dieser Stelle nicht mit einer schwarzen Lackierung versehen hat. Als nächstes wird einem gleich ein großer Aufkleber auffallen, welcher über den acht Stromausgängen angebracht wurde.



Dieser gibt einem einen Hinweis darauf, dass man vor der Nutzung der USV erst die Batteriespannung herstellen soll. Hierzu wurde an der Gehäuserückseite ein spezieller zweipoliger Anschluss verbaut, an welchem ein passender Stecker befestigt ist.
Unterhalb dieses Anschlusses wurde eine Kaltgerätebuchse verbaut, über welche die USV mit Strom versorgt wird.
Zum Anschluss von externen Geräten wurden an der Smart-UPS C 1000VA LCD gleich acht C13 Buchsen verbaut.



Am Übergang zum Gehäusedeckel hat APC drei Anschlüsse verbaut, über welche sich die USV einrichten und verwalten lässt. Wo man bei den meisten USV´s, welche für den heimischen Bereich bzw. das kleine Office ausgelegt ist, lediglich einen USB-Anschluss zur Verwaltung vorfindet, findet man an der Smart-UPS C 1000VA LCD neben einem USB-Anschluss auch noch einen seriellen Anschluss sowie einen Netzwerkanschluss vor.

Einen sicheren und entkoppelten Stand erhält die USV durch vier Gummifüße, welche an der Unterseite verbaut wurden.



Bei einer USV kommt es natürlich nicht nur auf die äußeren Werte an, sondern vor allem auf die inneren Werte.
Bei dem Akku, welche in unserem Testmuster verbaut wurde, handelt es sich um einen APCRBC142. Im Detail handelt es sich hierbei um zwei miteinander verbundene Bleisäureakkus, welche eine Kapazität von 216 Wh bieten und mit einer Betriebsspannung von 24 V Arbeiten.
Durch den verbauten Wechselrichter kann aus der gebotenen Kapazität eine Ausgangsleistung von 600 Watt / 1000 VA erzielt werden. Die zu erwartende Batterielebensdauer liegt bei drei bis fünf Jahre.


Anschluss und Inbetriebnahme:

Hat man die Smart-UPS C 1000VA LCD ausgepackt und an ihrem Einsatzort aufgestellt, so muss man als ersten die Batteriespannung herstellen. Hierzu muss die Verschlusskappe mit der integrierten Brücke auf die beiden Kontakte an der Gehäuserückseite aufgesteckt werden. Sobald dieser Arbeitsschritt vollzogen ist, ist die USV einsatzbereit und man kann mit dem Anschluss der restlichen Kabel beginnen.
Aufgrund der seitens APC verbauten C13-Anschlüsse kann man nicht alle Geräte, welche sich rund um den Schreibtisch befinden direkt mit der USV verbinden.
Zum Anschluss des PC´s bzw. des Monitors liegen dem Lieferumfang zwei C14 auf C13 Kabel bei. Will man weitere PC´s bzw. Monitore an die USV anschließen, so muss man auf entsprechende Kabel aus dem Zubehör zurückgreifen. Für den Fall, dass man auch noch Geräte wie einen Router oder das Netzteil eines externen USB-Hubs mit an die USV anschließen will, bietet APC eine passende Steckdosenleiste an.

Sobald man seine Geräte angeschlossen hat, kann man auf Wunsch noch eine Managementverbindung zur USV herstellen. Diese Verbindung kann wahlweise über eine serielle Schnittstelle, eine USB-Schnittstelle oder eine LAN-Verbindung hergestellt werden. Für den Fall, dass man die USV mit seinem Netzwerk oder per seriellem Kabel mit seinem Rechner verbinden möchte, muss man sich leider wieder im Zubehör umschauen, denn passende Kabel liegen dem Lieferumfang nicht bei. Dem Lieferumfang liegt lediglich ein USB Type A auf A Kabel bei.

Sind alle Kabel angeschlossen, so kann man die USV über den an der Vorderseite verbauten Powerschalter einschalten. Auf dem Display werden einem nun die wichtigsten Informationen angezeigt. Immer sichtbar ist im oberen Bereich des Displays die Akkukapazität sowie die aktuelle Auslastung. Diese beiden Werte werden einem in Form kleiner Balken angezeigt, wobei jeder Balken für 20% steht.



Im unteren Displayabschnitt werden einem je nach Wunsch die genaue Ausgangsleistung in Watt,



in Voltampere



in Ampere



oder in Prozent angezeigt.



Neben diesen Daten kann man sich zudem auch noch die Restlaufzeit anzeigen lassen, welche einem bei der aktuellen Auslastung im Batteriebetrieb zur Verfügung steht.



Von der theoretischen Seite her ist die USV gleich nach dem Einschalten einsatzbereit. Da es sich bei unserem Testmuster jedoch nicht nur um eine einfache USV handelt, welche im Standby-Prinzip (Voltage and Frequency Dependent, VFD) arbeitet, sondern um eine Line-interactive (Voltage Independent, VI) USV, bekommt man auch noch die Möglichkeit zur Konfiguration geboten, welche man für eine bestmögliche Absicherung auf jeden Fall nutzen sollte.

Die einfachste Konfiguration ist über die Kombination aus der Nutzung der USB-Schnittstelle sowie der auf CD mitgelieferten PowerChute Business Software möglich. Hierzu muss man die USV im ersten Schritt mittels des ebenfalls mitgelieferten USB-Kabels mit dem zur Verwaltung genutzten PC verbinden werden. Bei der anschließen Softwareinstallation gilt es nur zu beachten, dass man der Software bei dem entsprechenden Hinweis die Erlaubnis erteilt, sich in die Rule Sets der laufenden Firewall zu schreiben. Sobald die Softwareinstallation abgeschlossen ist, kann man über die im Startmenü hinterlegte Schaltfläche auf die Konfigurationsseite der USV zugreifen.

Ruft man diese Konfigurationsseite das erste mal auf, so wird man gebeten, die Einrichtung der angeschlossenen USV abzuschließen.



Im ersten Abschnitt wird man nun dazu aufgefordert, einen Gruppennamen für die angeschlossenen Geräte zu vergeben.



Im zweiten Einrichtungsabschnitt kann man alle Einstellungen treffen, welche einen automatischen Shutdown der angeschlossenen Geräte bei einem Stromausfall auslösen.



Neben der Möglichkeit einen sofortigen Shutdown auszulösen, besteht auch noch die Möglichkeit, den Shutdown nach einer bestimmten Akkulaufzeit bzw. beim erreichen einer bestimmten Restkapazität auszulösen. Auf Wunsch kann man natürlich auch auf einen automatischen Shutdown der angeschlossenen Systeme verzichten.
Neben der Zeit, wann ein eventueller Shutdown erfolgen soll, kann man auch noch die Zeit einstellen, welche die angeschlossenen Systeme zum Herunterfahren benötigen. Ebenso kann man auf Wunsch eine zuvor erstellte Befehlsdatei auswählen, über welche vor einem Shutdown bestimmte Programme geschlossen werden oder Einstellungen gespeichert werden.

Nach diesem Einrichtungsschritt sind alle wichtigen Einstellungen hinterlegt und die USV kann voll und ganz genutzt werden. Auf Wunsch kann man an dieser Stelle noch die erweiterten Einstellungen zu einem geplanten Shutdown sowie zur Ablauffolge bei einem durchgeführten Shutdown vornehmen. Bei Letzterem lässt sich einstellen, zu welchem Zeitpunkt ein automatisches Einschalten der angeschlossenen Systeme erfolgen soll.



Die USV kann also dank des Managements nicht nur Programme beenden und Systeme herunterfahren, sondern auch den oder die angeschlossenen Rechner nach einer wiederkehrenden Netzspannung einschalten. Um dieses Feature nutzen zu können, muss man die USV jedoch zwingend an sein Netzwerk anschließen, denn hierzu greift die USV auf Wake on LAN zurück. Diese Funktion muss daher im Bios des jeweiligen Systems aktiviert sein.

Ist die Einrichtung abgeschlossen, kann man sich in der Konfigurationssoftware nicht nur den aktuellen Status anschauen, sondern natürlich auch im Nachhinein noch alle Einstellungen einzeln abändern.

Auf der Übersichtsseite bekommt man die wichtigsten Informationen über den aktuellen Betriebsstatus der genutzten USV angezeigt.



Neben der aktuellen Auslastung sowie der internen Temperatur bekommt man hier auch die entsprechenden Informationen zur möglichen Batterielaufzeit sowie der Eingangs- und Ausgangsspannung angezeigt.

Fällt der Netzstrom einmal aus, so wird man nicht nur von einem in der USV integrierten Lautsprecher mittels eines Warntons über diesen Ausfall informiert, sondern auch anhand eines kleinen Symbols in der oberen rechten Ecke der PowerChute Software.



Das Lautsprechersymbol, welches sich direkt neben diesem Warnhinweis befindet, wird zudem rot eingefärbt und dient zum schnellen stummschalten des integrierten Lautsprechers. Falls die USV so aufgestellt ist, dass sie schnell zugänglich ist, so kann man den Warnton auch über die entsprechende Taste an der Frontblende deaktivieren.

Die Smart-UPS C 1000VA LCD kann einen wie eingehend schon erwähnt nicht nur vor einem kompletten Stromausfall schützen, sondern puffert auch gewisse Spannungsschwankungen problemlos ab.
Die hierzu notwendigen Einstellungen lassen sich im Softwareabschnitt USP Settings vornehmen. Hier kann man ganz einfach den Spannungsbereich auswählen, in welchem die USV eingreifen soll.



Um im Falle eines Netzausfalles nicht nur durch ein akustisches Signal von der USV selbst gewarnt zu werden, besteht im Softwareabschnitt E-Mail Setting die Möglichkeit Zugangsdaten zu einem E-Mail-Konto zu hinterlegen, sodass man im Falle eines eintretenden Stützbetriebes auch eine Benachrichtigung per E-Mail erhält.



Im Softwareabschnitt Event Configuration kann man anschließend einstellen, zu welchem Event genau eine E-Mail versendet, oder eventuell doch nur ein Logeintrag erstellt werden soll.



An dieser Stelle kann man zudem auch einstellen, ob ein Shutdown ausgeführt werden soll oder nicht und wenn ja, ob eine zuvor angelegte Kommandodatei ausgeführt werden soll.

Für den Fall, dass man sich nicht bei jedem Event per E-Mail benachrichtigen lässt, aber dennoch ab und an einmal nachschauen will, was es denn für Events gab, kann man sich ganz einfach den in der USV gespeicherten Log anschauen.



Im Softwareabschnitt Battery Management kann man alle Infos zum verbauten Akku finden. Neben der Betriebsspannung und dem aktuellen Ladezustand wird einem hier auch die mögliche Akkulaufzeit bei der aktuellen Ausgangsleistung angezeigt.



Zudem bekommt man noch Infos über die Anzahl der bisher stattgefundenen Eingriffe sowie der bisher im Akkubetrieb geleisteten Laufzeit angezeigt.
Das in unserem Testmuster verbauten Akkupack wurde im Februar 2018 verbaut und soll laut Angaben in der Software im August 2022 getauscht werden.
Um auch nach diesem Zeitpunkt einen reibungslosen und sicheren Betrieb der USV sicherzustellen, sollte man den Austausch des verbauten Akkus nicht ignorieren, sondern zum angegebenen Zeitpunkt vornehmen. Preislich schlägt ein solcher Austausch mit etwa 100€ zu Buche. Dank der abnehmbaren Frontblende ist der Austausch der verbauten Akkus sogar im laufenden Betrieb möglich.

Um die USV auf eine einwandfreie Funktion zu prüfen, bietet die Software mit dem Softwareabschnitt Diagnostics ebenfalls einen entsprechenden Bereich an. Hier kann man auf Wunsch einen Selbsttest starten und bekommt zudem einen Überblick über vergangene Tests angezeigt.



Für den Fall, dass man aus der Entfernung einmal die angeschlossenen Systeme neustarten möchte, gibt es auch hierzu einen Menüpunkt in der bereitgestellten Software. Im Softwareabschnitt Outlet Control stehen einem verschiedene Auswahlmöglichkeiten zur Verfügung, mittels welchen z.B. ein sofortiger oder verzögerter Shutdown oder Neustart ausgeführt werden kann.



Für den Fall, dass man an der USV mehrere Rechner anschließen möchte, welche im Falle eines Stützbetriebes zum gewünschten Zeitpunkt heruntergefahren werden sollen, befindet sich auf der mitgelieferten Treiber-CD auch eine Serverversion der PowerChute Software. Diese muss auf einem System installiert werden, welches sich im eingeschlossenen Netzwerk befindet.

Anschließend muss man die Client-Version auf allen Systemen installieren und mittels dieser Software eine Verbindung zum „Server“ herstellen. Anschließend kann man für jeden Client die gewünschten Einstellungen treffen.


Die seitens APC bereitgestellte Software ist zwar klar strukturiert und lässt eine recht einfache Konfiguration zu, jedoch ist die Software leider nur auf Englisch verfügbar.


Test:

Für unseren Test haben wir auf einen unserer Testrechner zurückgegriffen, welcher im Leerlauf 174 Watt benötigt. Bei der von unserem Testmuster gebotenen Nutzlast von 600 Watt konnten wir im Leerlauf unseres Testsystems eine Akkulaufzeit von 33 Minuten erzielen. Hinzurechnen muss man hier noch die von uns eingestellte Reservezeit von 150 Sekunden sowie die eingestellte Shutdownzeit von 180 Sekunden, zu welcher das angeschlossene System automatisch heruntergefahren wird. Somit kommt man auf eine maximale Laufzeit von knapp über 38 Minuten. APC selbst errechnet bei dieser Last eine Laufzeit von 40 Minuten in seinem USV-Selektor.

Bei einer maximalen Belastung mit 600 Watt, welche wir durch die Auslastung unseres Testsystems samt zugeschalteter Peltierelemente erreicht haben, konnten wir bei einem Netzausfall unter Einbezug der vorangegangenen Parameter eine Akkulaufzeit von knapp 7 Minuten erreichen.

In beiden Fällen bleibt einem somit genügend Zeit, um offene Dokumente abzuspeichern oder gar ein gerade laufendes Game zu speichern und das System sauber herunterzufahren bzw. es automatisch herunterfahren zu lassen.

Nach einer vollständigen Entladung benötigte die USV zum Aufladen des verbauten Akkus etwas über drei Stunden.

Neben einem Totalausfall der Netzspannung haben wir in unserem Test auch einen Spannungseinbruch simuliert, bei dem die anliegende Netzspannung Stück für Stück reduziert wurde. Sobald der in der PowerChute Software eingestellte Schwellenwert erreicht wurde, schaltete die USV erfolgreich in den Stützbetrieb.

Die Smart-UPS C 1000VA LCD zeigte sich in allen Testszenarien sehr zuverlässig und schützte die angeschlossenen Systeme nicht nur kurzzeitig vor Spannungseinbrüchen und Stromausfällen, sondern die Systeme wurden bei einer längeren Netzstörung auch immer sauber herunterfahren. Wo die im Rechner verbaute Hardware einen normalen Stromausfall meist unbeschadet übersteht, können auf der Softwareseite schnell einmal wichtige Dateien fehlen, welche durch die plötzliche Stromunterbrechung nicht mehr auf die eingesetzten Datenträger geschrieben wurden. Zur Vermeidung eines solchen Datenverlustes ist die automatische Shutdown-Funktion sehr nützlich und sollte daher nicht deaktiviert werden.

Die seitens APC eingesetzte Technik ist zudem so stark dimensioniert, dass sie auch ein Systemstart eines angeschlossenen Gerätes im Stützbetrieb ermöglicht. Dies kann z.B. dann von Vorteil sein, wenn man während eines Stromausfalls einmal an wichtige Daten heran muss und das System nicht immer eingeschaltet ist. Die Smart-UPS C 1000VA LCD war in unserem Test in der Lage, ein System mit einer Anlaufspannung von 480 Watt im Stützbetrieb zu starten.

Im Normalbetrieb arbeitet die USV vollkommen lautlos. Sobald jedoch ein umschalten in den Stützbetrieb erfolgt, hört man erst das etwas lauteres Schalten des verbauten Relais und anschließend das recht leise Surren des Wechselrichters.


Fazit:

Mit der Smart-UPS C 1000VA LCD hat APC eine potente USV in seinem Sortiment, deren Einsatzgebiet nicht nur in einem kleinen Office zu finden ist, sondern auch im heimischen Büro, wo sie auch einen potenten Gaming-PC vor Störeinflüssen im Stromnetz schützen kann. Dank der verbauten Technik schützt die USV angeschlossene Geräte nicht nur bei einem kompletten Netzausfall, sondern auch bei Spannungsschwankungen und einer Überlast von bis zu 455 Joule. In unserem Test meisterte die Smart-UPS C 1000VA LCD jeden Spannungsabfall sowie auch kompletten Spannungsausfall problemlos und konnte zudem mit einer langen Akkulaufzeit punkten. Diese sorgt dafür, dass einem auch dann noch genügend Zeit für einen Shutdown bleibt, wenn man gerade in einem Spiel ist und das System somit gerade viel Strom verbraucht. Dank der diversen Einstellungsmöglichkeiten, welche einem durch die mitgelieferte Software in Kombination mit dem verbauten LAN-Anschluss gegeben werden, können angeschlossene Systeme nicht nur selbstständig heruntergefahren werden, sondern auch ein automatisches Starten ist problemlos möglich. Die Smart-UPS C 1000VA LCD bietet einem bei einer Störung der Netzspannung somit nicht nur die Sicherheit vor einem Datenverlust oder beschädigter Hardware, sondern auch einen gewissen Komfort, denn man muss sich keine Gedanken über einen Shutdown sowie einen anschließenden Systemstart machen. Die Verarbeitung wurde nicht nur sauber und hochwertig, sondern auch durchdacht durchgeführt, wodurch sich der verbaute Akku auch im laufenden Betrieb austauschen lässt. Preislich liegt unser Testmuster aktuell bei rund 400€.




Pro
  • Verarbeitung
  • Stabile und hohe Ausgangsleistung
  • Managementmöglichkeiten
  • Anzahl der Ausgänge
  • Sauber strukturierte Software


Contra
  • Optionaler Adapter zum Anschluss von Shuko- und Eurosteckern notwendig
  • Software nur in Englisch



Verarbeitung

Leistung

Spannungsstabilität

Ausgangsleistung

Software

Lautstärke

Lieferumfang

Preis









Ein besonderer Dank geht an APC für die Bereitstellung des Testmusters.


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