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Kolink - Rocket Mini-ITX-Gehäuse
Patrick
Chefredakteur

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Posts: 1498
# 11.07.2018 - 12:55:34
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Mit dem Rocket haben wir heute ein besonders kompaktes Mini-ITX-Gehäuse von Kolink im Test, welches neben einer sehr guten Verarbeitungsqualität auch damit punkten möchte, trotz der kompakten Abmessungen potente Hardware aufnehmen zu können.



Welche Details in dem Rocket Mini-ITX-Gehäuse von Kolink stecken und wie sich das Gehäuse in unserem Test geschlagen hat, erfahrt ihr in diesem Review.


Technische Details:
  • Maße: 125 x 235 x 328 mm (B x H x T)
  • Material: Aluminium (anodisiert, gebürstet), Stahl
  • Materialstärke: 1,5 mm
  • Gewicht: 3,5 kg
  • Volumen: 9,6 l
  • Farbe: Titangrau
  • Formfaktor: Mini-ITX
  • Lüfter insgesamt möglich:
    1x 80mm Lüfter (vorinstalliert, 4-Pin-PWM, FDB-Lager)
  • Laufwerksschächte: 2x 2,5 Zoll
  • Netzteil: SFX oder SFX-L (optional)
  • Erweiterungsslots: 2 (Dual-Slot)
  • I/O-Panel:
    2x USB 3.0 (interne Anbindung)
  • Besonderheit: PCIe-3.0-x16-Riser-Modul für GPU-Montage
  • Hardwarekompatibilität:
    Maximale CPU-Kühler-Höhe: 54 mm
    Maximale Grafikkartenlänge: 310 mm
    Maximale Grafikkartenhöhe: 40 mm (Dual-Slot)
    Maximale Netzteil-Länge: 130 mm


Lieferumfang:
  • Rocket Mini-TIX-Gehäuse
  • Montageanleitung
  • Montageschrauben
  • Speaker
  • PCIe x16 Riser




Design und Verarbeitung:

Das Rocket Mini-ITX-Gehäuse wird von Kolink in einer sehr kompakten Verpackung geliefert, welche in einem schwarzen Grunddesign gehalten ist. Auf der Verpackungsvorderseite wurde neben einem Produktbild auch die Modellbezeichnung sowie eine Skizze des enthaltenen Gehäuses abgedruckt.



Die technischen Details wurden auf der Verpackungsrückseite abgedruckt.



Innerhalb der Verpackung ist das Roecket Mini-ITX-Gehäuse zwischen zwei Schaumstoffpolstern untergebracht und übersteht den Transport zum Kunden somit auch ohne eine weitere Umverpackung.

Äußeres Erscheinungsbild

Entnimmt man das Rocket aus seiner Verpackung, so hat man ein besonders kompaktes Mini-ITX-Gehäuse vor sich stehen, welches ein Volumen von gerade einmal 9,6 l hat und zudem in einem besonders edlen Design gehalten ist.



Im Vergleich zu vielen anderen Gehäusen am Markt wird das Design des Rocket nicht nur von der Gehäusefront und dem Gehäusedeckel beeinflusst, sondern von allen Außenseiten.

Die Gehäusefront wurde aus einer durchgehenden Aluminiumblende gefertigt, welche an der oberen und unteren Kante sauber abgerundet wurde. Die verbaute Aluminiumblende ist in einem Titaniumgrau anodisiert worden und verfügt zudem über eine gebürstete Oberfläche.



Im unteren rechten Bereich der Gehäusefront findet man oberhalb der zwei verbauten USB 3.0 Anschlüsse den Powerschalter vor, welcher passend zum Gehäusedesign mit einem Aluminiumelement versehen wurde. Die Power-LED ist von der kreisrunden Power-LED umgeben.



Mit einem Blick auf die Gehäuseoberseite wird man schnell erkennen, dass Kolink den Gehäusedeckel und die Gehäusefront aus einem durchgehenden Aluminiumblech gefertigt hat.



Im Gegensatz zu den meisten anderen Gehäusen am Markt hat Kolink in den Gehäusedeckel des Rocket Mini-ITX-Gehäuse keine sichtbaren Luftauslässe eingearbeitet.

Betrachtet man das Gehäuse einmal von der Seite aus, so ist zu erkennen, dass Kolink die Kombination aus Gehäusedeckel und Gehäusefront mit einem Abstand von knapp 5 mm zum eigentlichen Gehäusekorpus montiert hat. Hierdurch fungiert die Gehäusefront sowie der Gehäusedeckel auch ohne sichtbare Öffnungen als Luftein- bzw. Luftauslass.



Die linke und rechte Gehäuseseite wurden wie auch die anderen äußeren Gehäuseelemente aus 1,5 mm starken Aluminium gefertigt und sind jeweils mittels vier Senkkopfschrauben am Gehäusekorpus befestigt.
Um trotz der kompakten Abmessungen eine ausreichende Belüftung erreichen zu können, wurden die beiden Seitenwände mit einem großflächigen Lochgitter ausgestattet, welches direkt aus dem Material gestanzt und nicht separat eingesetzt wurde.



Betrachtet man das Gehäuse einmal von der Rückseite aus, so kann man schon eine erste Vermutung anstellen, wie es Kolink gelingen konnte, trotz der kompakten Abmessungen genügend Platz für die Montage potenter Hardware zu schaffen.



Im oberen Bereich wurde eine Kaltgerätebuchse verbaut, an welcher im Gehäuseinneren ein Verlängerungskabel angeschlossen ist. Direkt unter dem Stromanschluss wurde die Aussparung für das I/O-Shield eingearbeitet.
Rechts von diesem Ausschnitt sind zwei Erweiterungsslots verbaut worden, welche mit hochwertigen Aluminiumblenden verschlossen sind.

Mit einem Blick auf die Gehäuseunterseite ist schnell zu erkennen, dass Kolink auch hier auf ein sehr schickes Design wertgelegt hat, denn auch hier wurde ein hochwertiges Aluminiumelement verbaut.



Auch das hier verbaute Aluminiumblech wurde mit vier Senkkopfschrauben befestigt.
Aufmerksame Leser werden spätestens jetzt festgestellt haben, dass Kolink an dem Rocket keine Standfüße verbaut hat. Da man das Gehäuse in einer stehenden oder liegenden Position nutzen kann, hat man diese in Form von ovalen Gummifüßen dem Lieferumfang beigelegt.

Blick ins Innere

Da das Rocket über keinerlei Sichtfenster verfügt, muss man zwingend die beiden Seitenwände vom Gehäuse abnehmen, um einen Blick in den Innenraum werfen zu können.
Nachdem man die linke Seitenwand abgenommen hat, findet man im hinteren Gehäusebereich ein schwarzes Stahlblech vor, welche das Gehäuse in eine linke und eine rechte Seite unterteilt.



An der unteren Kante des verbauten Stahlblechs wurde eine PCIe x16 Riser-Card verbaut, deren Anschlusskabel unter dem dem Stahlblech, welches als Mainboardschlitten fungiert, hindurchgeführt wird.



Betrachtet man das Gehäuseinnere einmal von der rechten Seite aus, so wird man schnell erkennen, dass das Anschlusskabel der verbauten Riser-Card recht lang ausgeführt wurde. Um eine bessere Flexibilität sowie auch eine hochwertigere Optik zu erlangen, wurde das Anschlusskabel in fünf schmälere Anschlusskabel aufgeteilt, welche alle mit einer schwarzen Ummantelung versehen wurden.
In die rechte Seite der eingearbeiteten Trennwand wurden zudem vier Abstandshalter montiert, welche zu Mainboardmontage dienen.



Mit einem Blick unter den Gehäusedeckel findet man im vorderen Bereich einen Montagerahmen vor, welche zur Montage eines SFX oder SFX-L Netzteils dient. Durch die sechs eingelassenen Montagebohrungen kann das ausgewählte Netzteil in zwei Richtungen montiert werden.



Direkt hinter diesem Montagerahmen wurde ein 80-mm-Lüfter am Gehäusedeckel montiert.



Um die Montage von zwei 2,5“-Festplatten zu ermöglichen musste Kolink einen etwas unkonventionellen Weg gehen, denn innerhalb des Gehäuses ist für die Montage solcher Laufwerke kein Platz mehr vorhanden.
Kolink hat den Montageplatz für die 2,5“-Festplatten aus diesem Grund auf die Unterseite des Gehäuses verlegt.



Um die Festplattenmontage auch bei einem montierten Bodenblech zu ermöglichen, wurde der hier eingesetzte Festplattenrahmen so ausgelegt, dass man ihn nach dem Lösen einer Rändelschrauben nach hinten herausschieben kann.



Die Verarbeitung des Rocket Mini-ITX-Gehäuses wurde seitens Kolink sehr hochwertig und zudem optisch ansprechend ausgeführt.


Montage

Um die gewünschte Hardware in dem Rocket verbauen zu können, muss man im ersten Arbeitsschritt die beiden Seitenwände vom Gehäusekorpus abnehmen. Die zur Mainboardmontage notwendigen Abstandshalter wurden schon seitens Kolink in den Mainboardschlitten eingedreht, wodurch man theoretisch sofort mit der Mainboardmontage beginnen kann. Da das Anschlusskabel der verbauten Riser-Card jedoch über den Montageplatz des Mainboards hinweg verlegt wurde, muss man dieses erst aus dem Gehäuse herauslegen.
Da der Mainboardschlitten ist im Vergleich zu den Mainboardschlitten der meisten anderen Gehäuse am Markt nicht über eine Aussparung zur Kühlermontage verfügt, muss die verwendete CPU sowie der gewünschte CPU-Kühler schon im Vorfeld montiert werden. Aufgrund des geringen Gehäusevolumens ist man bei der Auswahl des passenden CPU-Kühlers eingeschränkt. Durch den gewählten Aufbau passen nur Kühler mit einer Bauhöhe von maximal 54 mm in das Rocket Mini-ITX-Gehäuse.
Hat man das Mainboard im Rocket verbaut, muss man nun noch das Anschlusskabel der vorinstallierten Riser-Card anschließen.
Im nächsten Schritt kann man sich der Netzteilmontage annehmen. Hierzu muss man als erstes den vorinstallierten Montagerahmen lösen. Das gewünschte Netzteil kann dann durch die sechs eingelassenen Montagegewinde in zwei Richtungen am Montagerahmen befestigt werden, wobei die Abluft in beiden Fällen nach oben aus dem Gehäuse geführt wird.



Wir haben uns in unserem Test dazu entschieden, das Netzteil so zu montieren, dass es teilweise frische Luft durch die linke Seitenwand ansaugen kann und zudem etwas warme Abluft von der Rückseite der verbauten Grafikkarte abführt.



Die eingesetzte Grafikkarte darf eine Bauhöhe von zwei Slots aufweisen und bis zu 310 mm lang sein. Hierdurch besteht die Möglichkeit, trotz des begrenzten Platzangebotes sehr potente Grafikkarte in dem Rocket verbauen zu können.
Unterhalb des Gehäusekorpus lassen sich zwei 2,5“-Festplatten verbauen. Der hierzu verbaute Festplattenkäfig ist mittels einer Rändelschraube fixiert und kann, sobald die Rändelschraube gelöst ist, einfach nach hinten herausgeschoben werden. Da man die Anschlusskabel in diesem Fall jedoch nur mit etwas Fummelarbeit verlegen und anschließen kann, sollte man die am Gehäuseboden verbaute Aluminiumblende entfernen und sich die Montagearbeit so etwas erleichtern. Aufgrund der kompakten Abmessungen und der gewählten Bauform musste man bei der Entwicklung des Rocket Mini-ITX-Gehäuses bis auf die Befestigungsschraube des Festplattenrahmens vollständig auf Rändelschrauben und somit auf eine werkzeuglose Montagemöglichkeit der einzelnen Komponenten verzichten. Gleiches gilt leider auch für die Entkopplung der einzelnen Komponenten.


Fazit:

Mit dem Rocket hat Kolink ein besonders kompaktes Mini-ITX-Gehäuse in seinem Sortiment, welches in unserem Test nicht nur durch die kompakten Abmessungen gepaart mit der guten Kompatibilität punkten konnte, sondern vor allem durch die sehr gute Verarbeitungsqualität. In diesem Bereich punktet das Rocket vor allem durch die vielen Aluminiumelemente, welche das Gehäuse auf allen sechs Seiten umgeben. Dank deren Farbgebung und Oberflächenbeschaffenheit wird ein sehr ansprechendes Design erzielt, wie man es von nur sehr wenigen Gehäusen kennt. Trotz der kompakten Abmessungen kann das Rocket zudem sehr potente Komponenten aufnehmen, wodurch es als besonders kompakte Basis für ein sehr schnelles Gaming System dienen kann. Die einzige Komponente, bei deren Auswahl man etwas zurückstecken muss, ist der eingesetzte CPU-Kühler, für welchem einem lediglich ein Platzangebot von 54 mm zur Verfügung steht. Das ein so kompaktes Gehäuse trotz einer hochwertigen Verarbeitung nicht mit allen Features ausgestattet sein kann, zeigt sich während der Hardwaremontage, denn hier muss man nicht nur auf Entkopplungsmöglichkeiten verzichten, sondern auch durchweg auf einen Schraubenzieher zurückgreifen. Preislich liegt das Kolink – Rocket Minit-IT-Gehäuse aktuell bei knapp 160€.




Pro
  • Sehr gute Verarbeitung
  • Sehr edles Design
  • Platzangebot für potente Grafikkarten


Contra
  • Keine werkzeuglose Montage
  • Kompatibilität im Bereich des CPU-Kühlers





Verarbeitung

Kompatibilität

Kühlmöglichkeiten

Ausstattung

Lieferumfang

Modding

Preis







Wir danken Caseking sehr für die Bereitstellung des Testmusters.



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