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Kolink - Stronghold Midi-Tower
Patrick
Chefredakteur

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Posts: 1751
# 31.08.2018 - 09:54:07
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Mit dem Stronghold haben wir heute einen preisgünstigen Midi-Tower von Kolink im Test, welcher durch den klar strukturierten Innenraum nicht nur eine gute Luftzirkulation erreichen soll, sondern auch als gute Grundlage für den preisbewussten Casemodder dienen soll.



Welche Details in dem Stronghold Midi-Tower von Kolink stecken und wie sich das kompakte Gehäuse in unserem Test geschlagen hat, erfahrt ihr in diesem Review.


Technische Details:
  • Maße: 201 x 435 x 435 mm (B x H x T)
  • Material: Stahl, Hartglas
  • Gewicht: ca. 5,75 kg
  • Farbe: Schwarz
  • Formfaktor: E-ATX (bis 279 mm Breite), ATX, Micro-ATX, Mini-ITX
  • Lüfter insgesamt möglich:
    3x 120 mm (Front)
    2x 120 mm (Deckel)
    1x 120 mm (Rückseite)
  • Davon vorinstalliert:
    1x 120 mm (Front)
    1x 120 mm (Rückseite)
  • Radiator-Mountings:
    1x 240 mm (Front)
    1x 240 mm (Deckel)
  • Filter: Deckel, Unterseite
  • Laufwerksschächte: 2x 3,5/2,5 Zoll (intern)
  • Netzteil: 1x Standard ATX bis 200 mm (optional)
  • Erweiterungsslots: 7
  • I/O-Panel:
    2x USB 2.0 (interne Anbindung)
    1x USB 3.0 (interne Anbindung)
    1x je Audio In/Out
  • Maximale Grafikkartenlänge: 380 mm
  • Maximale CPU-Kühler-Höhe: 160 mm


Lieferumfang:
  • Stronghold
  • Schraubenset
  • Slotblende (Kunststoff)




Design und Verarbeitung:

Das Stronghold wird von Kolink in einer neutralen Verpackung geliefert, welche auf der Vorder- und Rückseite neben der Modellbezeichnung auch mit einer Skizze des enthaltenen Gehäuses bedruckt wurde.



Die Spezifikationen wurden auf der linken Verpackungsseite aufgelistet.
Innerhalb der OVP ist das Gehäuse durch zwei Styroporpolster geschützt und übersteht somit den Transport zum Käufer auch ohne eine weitere Umverpackung unbeschadet.

Äußeres Erscheinungsbild

Entnimmt man das Stronghold aus seiner Verpackung, so hat man einen recht schlichten Midi-Tower vor sich stehen.



Dieses Erscheinungsbild konnte Kolink durch die geradlinige Bauform in Kombination mit der geschlossenen Gehäusefront erreichen. An dieser Stelle hat Kolink eine schwarze Kunststofffront verbaut, welche in einem Look von gebürstetem Aluminium gehalten ist.



Als Lufteinlass dient bei dem geschlossenen Aufbau ein geschlitzter Aufbau auf der rechten Seite der aufgesteckten Frontblende.



Neben dem werksseitig vormontierten 120-mm-Lüfter kann man hinter der Gehäusefront auch noch zwei weitere 120-mm-Lüfter verbauen.

Mit einem Blick auf den Gehäusedeckel findet man im vorderen Bereich das I/O-Panel vor.



Kolink hat dieses neben den obligatorischen Audioanschlüssen und Power- bzw. Resetschalter auch mit zwei USB 2.0 und einem USB 3.0 Anschluss ausgestattet.

Direkt hinter dem I/O-Panel findet man einen großen Staubfilter vor, welcher mittels eines Magnetbandes am Gehäuse befestigt wurde.





Durch diese Montageart kann man den Staubfilter ganz einfach zur Reinigung und zur Lüftermontage vom Gehäuse abnehmen. Der Luftauslass selbst ist in Form eines Wabengitters ausgeführt und ermöglicht die Montage von bis zu zwei 120-mm-Lüftern.

Betrachtet man den Stronghold Midi-Tower einmal von der Rückseite aus, so findet man im oberen Bereich den Ausschnitt für das I/O-Shield vor. Neben diesem wurde ein weiterer Luftauslass eingearbeitet, welcher wie auch der Luftauslass in der Gehäuseoberseite über Langlöchern verfügt. Somit ist es möglich, den werksseitig verbauten 120-mm-Lüfter in der Höhe zu verschieben.



Im weiteren Verlauf der Gehäuserückseite sind sieben Erweiterungsslots zu finden, von denen im Auslieferungszustand der obere Slot schon geöffnet ist. Die verschlossenen Slots wurden jedoch leider nicht mit geschraubten Slotblenden verschlossen, sondern es handelt sich nur um vorgestanzte Blenden, welche man vor der erstmaligen Nutzung herausbrechen muss.
Für den Fall, dass man an dieser Stelle einmal einen aufgebrochenen Slot wieder verschließen möchte, befinden sich eine Kunststoffblende im Lieferumfang.
Der Montageplatz für ein ATX-Netzteil wurde am Gehäuseboden positioniert und verfügt über acht Montagebohrungen, wodurch sich das gewünschte Netzteil in zwei Richtungen montieren lässt.

Mit einem Blick auf die Gehäuseunterseite sind nicht nur die vier Kunststofffüße zu erkennen, welche zur Entkopplung mit Moosgummipolstern ausgestattet wurden, sondern auch ein abnehmbarer Staubfilter im hinteren Bereich des Gehäuses, durch welchen der Lufteinlass für das darüber verbaute Netzteil vor eindringendem Staub geschützt wird.



Wo Kolink bei der rechten Seitenwand auf eine Seitenwand aus schwarz lackiertem Stahlblech setzt,



hat man auf der linken Gehäuseseite eine weitere Echtglasscheibe verbaut.




Blick ins Innere

Auch wenn man durch die verbaute Echtglasseitenwand schon einen Blick ins Gehäuseinnere erhaschen kann, so kann man alle Details dennoch erst dann erkennen, wenn man die beiden Seitenwände vom Gehäusekorpus abnimmt.



Betrachtet man den verbauten Mainboardschlitten einmal etwas genauer, so wird man nicht nur mehrere Kabeldurchführungen sowie die zur Mainboardmontage notwendigen Abstandshalter vorfinden, sondern auch mehrere Montagepunkte, welche sich im vorderen Bereich des Mainboardschlittens befinden und zur Montage von zwei 2,5“-Festplatten dienen.



Im unteren Bereich des Gehäuses hat Kolink einen geschlossenen PSU-Tunnel verbaut, welcher das Gehäuse in zwei unterschiedliche Klimazonen unterteilt sondern gleichzeitig auch für ein aufgeräumtes Gehäuseinnere sorgt.



Um trotz des eingesetzten PSU-Tunnels auch einen Radiator hinter der Gehäusefront verbauen zu können, wurde der PSU-Tunnel im vorderen Bereich mit einer entsprechenden Aussparung versehen.

Auch wenn das Gehäuse an der Gehäusefront die Möglichkeit bietet, drei 120-mm-Lüfter verbauen zu können, bietet es durch seine kompakten Abmessungen jedoch nicht genügend Platz, um auch einen 360-mm-Radiator hinter der Gehäusefront zu verbauen.

Betrachtet man den Mainboardschlitten einmal von der Rückseite aus, so findet man unterhalb der Aussparung, welche zur Kühlermontage bei einem schon montierten Mainboard in den Mainboardschlitten eingelassen wurde, eine Montageblende zu Montage von zwei 2,5“-Festplatten vor.



Zudem ist aus diesem Betrachtungswinkel ein Blick in den PSU-Tunnel möglich.

Im vorderen Bereich des Netzteiltunnels ist der HDD-Käfig zu finden, welcher jedoch nicht, wie es sonst üblich ist, mit Festplattenrahmen ausgestattet ist. Anstelle dieser Rahmen hat Kolink auf der linken Seite Führungsschienen eingelassen, in welche die Montageschrauben eingeschoben werden. Auf der rechten Seite des Festplattenkäfigs werden die eingesetzten 3,5“-Festplatten auf Stützschienen ausgelegt und anschließend verschraubt.



Aufgrund dieser Montageart können in diesem Festplattenkäfig leider keine 2,5“-Festplatten verbaut werden.

Der Montageplatz für das eingesetzte ATX-Netzteil ist im hinteren Bereich des Netzteiltunnels zu finden. In den Gehäuseboden wurden an dieser Stelle vier kleine Erhebungen eingearbeitet, auf welchen das montierte Netzteil aufliegt. Eine Entkopplung des eingesetzten Netzteils ist an dieser Stelle leider nicht vorgesehen.




Die Verarbeitung des Stronghold wurde seitens Kolink auf einem mittleren Niveau ausgeführt, bei dem man schnell merkt, dass man seitens Kolink etwas auf die Kostenbremse treten musste, um den geplanten Verkaufspreis realisieren zu können. Abzüge gibt es bei dieser Bewertung nicht nur durch die fehlenden Entkopplungsmöglichkeiten, welche man in der Preisklasse, in welcher sich das Gehäuse beweg, öfters vorfindet, sondern auch durch die geringe Materialstärke. Auch bei weiteren Ausstattungspunkten wie dem I/O-Panel und geschraubten Slotblenden hat man bei der Entwicklung leider den Rotstift angesetzt.


Montage:

Den ersten Arbeitsschritt kann man sich bei der Hardwaremontage sparen, denn Kolink hat die zur Mainboardmontage notwendigen Abstandshalter schon in den Mainboardschlitten eingedreht. Aus diesem Grund kann man das gewünschte Mainboard ohne weitere Vorbereitungen montieren.
Durch die in den Mainboardschlitten eingelassene Aussparung kann die Montage des gewünschten CPU-Kühlers auch im Nachhinein durchgeführt werden. Was den verwendeten Kühler angeht, bekommt man ein Platzangebot von 160 mm geboten, wodurch man bei der Wahl des verwendeten Kühlers etwas aufpassen muss, denn viele aktuelle Tower-Kühler sind knapp über 160 mm hoch.
Die Montage einer internen Wasserkühlung ist auf Wunsch ebenso möglich. Für den Fall, dass man eine solche Wasserkühlung verbauen möchte, bekommt man hinter der Gehäusefront und am Gehäusedeckel einen Radiatoren mit einer Größe von 240 mm und an der Rückseite einen 120-mm-Radiator unter. Durch den geringen Abstand zwischen dem verbauten Mainboard und dem Gehäusedeckel lässt sich hier jedoch keine Kombination aus einem Radiator und entsprechenden Lüftern verbauen, wodurch der hier eingesetzte Radiator nur als passiver Radiator fungieren würde.
Die eingesetzten Erweiterungskarten dürfen bis zu 380 mm lang sein. Aufgrund der im Lieferumfang enthaltenen Schrauben muss man zu deren Montage jedoch auf einen Schraubenzieher zurückgreifen. Zudem muss vor der Montage der Erweiterungskarten erst die von der Gehäuserückseite verbaute Abdeckung über den Slotblenden entfernt und anschließend der gewünschte Erweiterungsslot aufgebrochen werden. Für den Fall, dass man das Mainboard zu diesem Zeitpunkt schon verbaut hat, sollte man beim herausbrechen der jeweiligen Blenden äußerste Vorsicht walten lassen, da man sonst schnell einmal das schon verbaute Mainboard irreparabel beschädigen kann.
Die Montage von bis zu zwei 2,5“-Festplatten erfolgt am vorderen Teil des Mainboardschlittens. Diese Festplatten werden hierbei von der Rückseite aus mit dem Mainboardschlitten verschraubt. Zwei weitere 2,5“-Festplatten lassen sich auf der Rückseite des Mainboardschlittens montieren. Leider befinden sich im Lieferumfang jedoch nur zwölf M3-Schrauben. Da diese Schrauben auch zur Mainboardmontage benötigt werden, ist eine Vollbestückung ohne optionale Schrauben nicht möglich.
In der unteren Klimazone lassen sich auf Wunsch bis zu zwei 3,5“-Festplatten montieren. Die gewünschten Festplatten müssen zur Montage auf der linken Seite mit speziellen Schrauben ausgestattet werden. Diese stehen anschließend weiter als üblich von den Festplatten ab und dienen somit als Montagebolzen mittels welchen die Festplatten in die Führungsschiene des Festplattenkäfigs eingeschoben werden. Aufgrund dieser Montageart kann leider keine der verwendeten Festplatten entkoppelt montiert werden.
Das verwendete ATX-Netzteil kann zwar in zwei Richtungen montiert werden, jedoch ist auch an dieser Stelle keine Entkopplungsmöglichkeit gegeben.




Fazit

Mit dem Stronghold hat Kolink ein Gehäuse in seinem Sortiment, welches sich in unserem Test von zwei Seiten gezeigt hat. Wo das Gehäuse von der optischen Seite her mit einem schlichten und ansprechenden Design punktet, gibt es auch Elemente, bei denen man schnell merkt, dass Kolink auf die Kostenbremse treten musste, um den niedrigen Verkaufspreis realisieren zu können. Dies zeigt sich nicht nur bei den fehlenden Entkopplungsmöglichkeiten und dem etwas abgespeckten I/O-Panel, sondern auch bei der geringen Materialstärke des eingesetzten Stahlblechs. Leider befinden sich auch nicht genügend Schrauben im Lieferumfang, um alle Komponenten, welche man eigentlich in dem Gehäuse verbauen könnte, zu befestigen. Dank der verbauten Glasscheibe bietet einem das Gehäuse die Möglichkeit, zu einem recht geringen Grundpreis einen dezenten Casemod aufbauen zu können. Das Platzangebot ist trotz der recht kompakten Abmessungen ausreichend groß, um auch potente Hardware in dem Gehäuse unter zu bekommen. Dank des aufgeräumten Innenraums kann zudem schon mittels der beiden vorinstallierten Lüfter ein recht guter Luftfluss erzielt werden. Die verbauten Lüfter sind zur Kühlung von sehr potenten Komponenten etwas zu schwach, weswegen man hier noch zusätzliche Lüfter einbauen sollte. Betrachtet man das Gesamtbild des Gehäuses einmal aus der Sicht des veranschlagten Verkaufspreises von nicht ganz 40€, so kann man schnell sagen, dass das Stronghold ein sehr gutes Preis/Leistungsverhältnis bietet.




Pro
  • Design
  • Niedriger Verkaufspreis
  • Gute Kühleigenschaften


Contra
  • Keine werkzeuglose und entkoppelte Montage
  • Stellenweise geringe Materialstärke (Seitenwand nicht verwindungssteif)
  • Zu geringe Anzahl der mitgelieferten Schrauben





Verarbeitung

Kompatibilität

Kühlmöglichkeiten

Ausstattung

Lieferumfang

Modding

Preis







Wir danken Caseking sehr für die Bereitstellung des Testmusters.



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