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NZXT - KRAKEN X52 V2
Michael
Redakteur

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Posts: 375
# 03.05.2019 - 09:05:50
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Mit der KRAKEN X52 V2 haben wir heute eine 240-mm-AiO-Wasserkühlung von NZXT im Test, welche neben einer guten Kühlleistung auch mit einem auffallenden und schicken Design punkten möchte, wodurch sie die richtige Wahl für anspruchsvolle Gamer sein soll.



Welche Details in der Kraken X52 V2 stecken und wie sich die 240-mm-AiO-Wasserkühlung von NZXT in unserem Test geschlagen hat, erfahrt ihr in diesem Test.


Technische Details:
  • Maße:
    Radiator: 275 x 123 x 30 mm (B x H x T)
    Pumpe: 80 x 80 x 52,9 mm (B x H x T)
  • Gewicht: 1,08 kg
  • Materialien: Aluminium, Kupfer, Kunststoff, Gummi, Nylon
  • Pumpengeschwindigkeit: 1.000 - 2.800 U/Min +/- 300 U/Min
  • Spannung (Pumpe): 12 V
  • Anschluss (Pumpe): USB
  • LED-Beleuchtung (Pumpe): RGB
  • Schlauchlänge: 40 cm
  • Lüfter:
    Typ: 2x 120 mm (Aer P120)
    Drehzahl: 500 - 2.000 U/Min +/- 300 U/Min)
    Fördervolumen: 31,06 - 124,21 m³/h
    Statischer Druck: 0,18- 2,93 mm H2O
    Lautstärke: 21 - 36 dB(A)
    Anschluss: 4-Pin-PWM
  • Kompatibilität:
    Intel-Sockel: 115x, 1366, 2011(-V3), 2066
    AMD-Sockel: AM2(+), AM3(+), AM4, TR4, FM1, FM2(+)
  • Herstellergarantie: 6 Jahre


Lieferumfang:
  • Kraken X52 V2 AiO-Wasserkühlung
  • 2 x Aer P120 120-mm-Lüfter
  • Montagematerial (AMD und Intel Sockel)
  • Backplate
  • 16 x Lüfterschrauben
  • 8 x Befestigungsschreuben
  • Montageanleitung
  • Anschlusskabel (USB und Strom)




Design und Verarbeitung:

Die Kraken X52 wird von NZXT in einer Verpackung geliefert, welche in einem weiß / violettem Grunddesign gehalten ist. Auf der Verpackungsvorderseite wurde neben der Modellbezeichnung auch ein Produktbild der enthaltenen AiO-Wasserkühlung abgedruckt.



Auf der Verpackungsrückseite findet man eine kurze Beschreibung sowie kleine Featurebilder der enthaltenen AiO-Wakü sowie der zum Download bereitgestellten CAM-Software vor.



Entnimmt man die Kraken X52 aus ihrer Verpackung, so hat man eine mächtige AiO-Wasserkühlung vor sich liegen, welche sich durch den optischen Aufbau deutlich von anderen AiO-Waküs absetzt.



Die auffälligste Komponente ist hierbei das verwendete Pumpengehäuse, welches nicht nur durch das angewandte Design, sondern auch durch den vergleichsweise großen Durchmesser auf sich aufmerksam macht.



NZXT hat der Pumpeneinheit ein schwarz / anthrazitfarbenes Kunststoffgehäuse spendiert, welches kreisrund gefertigt wurde und deutlich breiter ausfällt, als Pumpengehäuse anderer AiO-Wasserkühlungen. Wie man es von fast allen anderen AiO-Waküs kennt, wurden die eingesetzten Schläuche fest auf die drehbaren Anschlüsse gepresst.



Eine kleine Besonderheit ist hierbei das auf die Schläuche aufgezogene Gewebesleeving, welches eine sehr hohe Qualität aufweist und den Schläuchen einen zusätzlichen Schutz vor Beschädigungen bietet.
Die eingesetzten Schläuche sind jedoch nicht das wichtigste Designmerkmal des Pumpengehäuses. Als Eyecatcher hat NZXT das Pumpengehäuse auf der Oberseite mit einem Unendlichkeitsspiegel ausgestattet, welcher das Gesamtdesign im ausgeschalteten Zustand dezent aufrundet.



Wo man im ausgeschalteten Zustand lediglich ein ganz blass erscheinendes NZXT Logo erkennen kann, wird das Pumpengehäuse durch die im Inneren verbauten RGB-LEDs im eingeschalteten Zustand zum wahren Hingucker.



Mittels der zum Download bereitgestellten CAM-Software lässt sich der äußere Ring sowie auch das NZXT Logo getrennt voneinander beleuchten.

Betrachtet man das das Pumpengehäuse einmal von der Außenseite aus, so findet man hier zwei Anschlüsse vor. Neben einen Micro-USB-Anschluss, über welchen der Zugriff der CAM-Software auf die im Pumpengehäuse verbaute Steuerelektronik ermöglicht wird, handelt es sich bei dem zweiten Anschluss um einen Multifunktionsanschluss, über welchen nicht nur die Stromversorgung der Pumpeneinheit erfolgt, sondern auch der Anschluss der beiden im Lieferumfang enthaltenen Lüfter sowie die Ausgabe des Tachosignals ermöglicht wird.



Mit einem Blick auf die Unterseite des Pumpengehäuses findet man eine Bodenplatte vor, welche aus naturbelassenem Kupfer gefertigt wurde und auf welcher werksseitig schon eine recht feste Wärmeleitpaste aufgetragen wurde. Passend zur Größe der Pumpeneinheit wurde auch die Bodenplatte vergleichsweise groß ausgeführt, wodurch sich die Kraken X52 bei einem Einsatz auf einer Threadripper CPU einen kleinen Vorteil gegenüber Modellen mit einer kleineren Bodenplatte verschaffen kann.



Um die Bodenplatte herum wurde das Pumpengehäuse mit schwarzen Kunststoffnasen ausgestattet, an welchen werksseitig schon die Montageplatte für die kompatiblen Intel-Sockel montiert wurde.

Im Inneren des Pumpengehäuses hat NZXT eine leistungsstarke Pumpe verbaut, welche je nach Einsatzgebiet und nach den Einstellungswünschen des Nutzers mit einer Geschwindigkeit von 1000 - 2800 RPM arbeiten kann.

Wirft man einmal einen ersten Blick auf den aus Aluminium gefertigten Radiator, so ist schnell zu erkennen, dass die verwendeten Schläuche nicht nur fest mit dem Pumpengehäuse verbunden sind, sondern auch auf die feststehenden Anschlüsse des Radiators gepresst wurden.



Auf der gegenüberliegenden Seite wurde eine schlanke Endkammer verbaut, welche im gleich Design gehalten ist, wie wir es schon von der Vorkammer kennen.



Betrachtet man die Kühlfinnen einmal etwas genauer, so ist zu erkennen, dass NZXT zwischen der Vor- und Endkammer 13 Kanäle verbaut hat, zwischen welche die feinen Aluminiumfinnen gelötet wurden.



Im Vergleich zu den meisten anderen 240-mm-Radiatoren hat NZXT somit einen Kanal mehr in seinem Radiator untergebracht. Hierdurch wird zwar die Fläche, über welche die Wärme an die Kühlfinnen abgegeben wird vergrößert, jedoch bedarf es durch den hieraus resultierenden, geringeren Finnenabstand einem höheren statischen Druck bei den eingesetzten Lüftern.

Die einzelnen Lamellen wurden sehr sauber verarbeitet. Verbogene Lamellen sowie auch Fehler bei der Lackierung sucht man an dieser Stelle vergebens.



Zur Lüftermontage sowie auch der Radiatormontage selbst wurde der Radiator auf der Ober- und Unterseite mit entsprechenden M3-Montagegewinden ausgestattet.



Unterhalb dieser Montagepunkte wurden schützenden Bleche angebracht, welche eine Beschädigung der Kühlfinnen durch zu lange Schrauben verhindern.

Auf den beiden Außenseiten hat NZXT den Radiator mit einem eingeprägten NZXT Logo ausgestattet.



Als Lüfter liefert NZXT zwei Aer P120 120-mm-Lüfter mit, welche in einem schwarz/grauen Design gehalten sind und im Vergleich zur Pumpeneinheit leider nicht mit einer Beleuchtung ausgestattet wurden.



Der Lüfterrahmen der beiden im Lieferumfang enthaltenen Lüfter wurde quadratisch ausgeführt und aus schwarzem Kunststoff gefertigt. In den vier Ecken des Lüfterrahmens wurde schwarze Gummielemente eingelassen, welche oberhalb und auch unterhalb aus den Montagebohrungen herausragen und somit zur Entkopplung dienen.



Auf der Vorderseite wurde der Lüfterrahmen mit einem abgewinkelten Lufteinlass ausgestattet, welcher im Gegensatz zum restlichen Lüfterrahmen aus grauem Kunststoff gefertigt wurde.



Schaut man sich die sieben Lüfterblätter einmal etwas genauer an, so ist schön das spezielle Design der Winglet-Lüfterfügel zu erkennen, welches in Kombination mit dem abgewinkelten Lufteinlass für einen optimierten Luftwiderstand sorgen und die Lüfterleistung sowie der statische Druck erhöhen soll.
Befestigt ist der ebenfalls aus schwarzem Kunststoff gefertigte Impeller an vier recht schlanken Stegen, welche geradlinig zum Lüfterrahmen verlaufen.



Die Verarbeitung der einzelnen Komponenten wurde seitens NZXT sehr sauber und hochwertig ausgeführt. Passend hierzu bietet einem NZXT eine 6-jährige Garantie auf die Kraken X52.


Montage:

NZXT hat dem Lieferumfang zwei verschiedenen Montageschienen beigepackt, welche sich in der Montageart nur wenig unterscheiden. Soll die AiO-Wasserkühlung auf einem AMD-Sockel montiert werden, so muss man im ersten Schritt die werksseitig am Pumpengehäuse montierte Montageschiene gegen die passende Schiene austauschen, welche auf die werksseitig verbaute Backplate geschraubt werden kann. Soll die Wasserkühlung hingegen auf einem Intel-Sockel montiert werden, so kann man gleich mit der Montage der Backplate beginnen. Diese wird von der Rückseite aus an das herangezogene Mainboard gehalten und dann von der Vorderseite aus mit vier Abstandshaltern bestückt. Anschließend kann man schon die Pumpeneinheit auf die CPU aufsetzen und mit den Abstandshaltern verschrauben.

Wo man sich durch die voraufgetragene Wärmeleitpaste bei der Erstmontage das Auftragen von Wärmeleitpaste sparen kann, muss man sich bei einer erneuten Montage oder einem CPU-Wechsel erst noch neue Wärmeleitpaste besorgen.

Die mitgelieferten Lüfter werden jeweils mittels vier Schrauben an dem Radiator befestigt. Die Montage des Radiators im Gehäuse erfolgt mittels acht kleiner M3-Schrauben. Dank des guten Lieferumfangs kann man den Radiator auch ohne optionale Schrauben mit vier Lüftern ausstatten.



Der Anschluss der beiden Lüfter erfolgt an dem Anschlusskabel der Pumpeneinheit, welches hierzu gleich drei PWM-Anschlüsse bereithält. Das Multifunktionskabel, welches am Pumpengehäuse angeschlossen wird, verfügt zudem noch über einen SATA-Stromanschluss sowie einen Anschluss an einen Lüfteranschluss des Mainboards, durch welchen das Tachosignal übertragen werden kann.

Um die verbaute Pumpe und auch die Lüfter steuern zu können, muss man noch das mitgelieferte USB-Kabel mit der Pumpeneinheit verbinden. Angeschlossen wird dieses USB-Kabel an einen internen USB 2.0 Header. Leider hat NZXT diesen internen USB-Anschluss trotz der einfachen Belegung in einem doppelten USB-Stecker untergebracht, wodurch man auf seinem Mainboard einen halben USB 2.0 Header grundlos belegt. Dies kommt vor allem dann zum Tragen, wenn man mehrere NZXT Komponenten nutzen möchte. Je nach eingesetzten Mainboard kann man sich dann nur noch mit einem optional erhältlichen, internen USB-Hub behelfen.


Software:

Um verschiedene Lichteffekte und die Pumpen bzw. Lüftereinstellungen einstellen und abrufen zu können, muss man die CAM-Software von NZXT installieren, welche NZXT auch schon bei vergangenen RGB-Produkten eingesetzt hat. Da NZXT all seine RGB-Komponenten, intelligenten Netzteile und Kühlungen über diese Software steuert, ist es möglich, verschiedene NZXT RGB-Komponenten miteinander zu kombinieren und zu synchronisieren. Einen Nachteil der Software wird man jedoch gleich nach der Installation feststellen, denn zu Nutzung ist ein NZXT-Account notwendig.
Entsprechend ihres Alters ist die CAM-Software in der Zwischenzeit mit vielen Features ausgestattet, welche teils sogar nicht direkt etwas mit der Kraken X52 zu tun haben, welche man aber dennoch in die Beleuchtungseffekte und Kühlleistung mit einbeziehen kann.
So findet man auf der Startseite eine Übersicht über die Systemleistung und die verbauten Festplatten vor.



Die CAM-Software wurde an der linken Seite und am oberen Rand mit Schaltflächen ausgestattet.
Über die Schaltflächen am oberen Rand kann man einen Screenshot aufnehmen, die Software in einen Nachtmodus versetzen, Benachrichtigungen anzeigen und die Einstellungen aufrufen.



Über das Menü auf der linken Seite kann man sich nicht nur detailliertere Systeminformationen anzeigen lassen, sondern man kann mittels des CAM-Overlay auch eine Statistik über FPS und CPU- bzw. GPU-Temperaturen erfassen. Zudem ist es über den letzten Menüpunkt auch möglich, die Treiber für weitere NZXT Produkte zu installieren.

Zur Steuerung und Verwaltung der Kraken X52 ist das Beleuchtungs- und Lüftersteuerungsmenü der CAM-Software jedoch der wichtigste Abschnitt der Software.

Wie wir es schon von den verschieden RGB-Komponenten von NZXT kennen, ist auch die Beleuchtungssteuerung der Kraken X52 in fünf Untermenüs aufgeteilt.



Über den Menüpunkt „PRESET“ kann man vordefinierte Beleuchtungseffekte auswählen und individualisieren.
Über den Menüpunkt „SMART“ kann man die Beleuchtung an die CPU- bzw. GPU-Temperatur oder die gerade erreichten FPS anpassen.
Über den Menüpunkt „CUSTOM“ kann man eigene Beleuchtungseffekte erstellen und in verschiedenen Profilen abspeichern.
Musikliebhaber werden sich über den Menüpunkt „AUDIO“ freuen, über welche man eine Ansteuerung der verbauten LED-Komponenten durch die Tonausgabe realisieren kann.
Will man in einem Spiel optisch auf den Munitionsvorrat oder den Healthlevel hingewiesen werden, so findet man im letzten Menüpunkt „GAME“ die passenden Einstellmöglichkeiten.

Da die in der Kraken X52 verbaute Beleuchtung auf zwei getrennte Zonen aufgeteilt ist, lässt sich die Beleuchtung über die Software ganz einfach für beide Bereiche einrichten. Dies bedeutet, dass man nicht nur unterschiedliche Farben, sondern auch Effekte einstellen kann.



Verfügt man über weitere RGB-Komponenten von NZXT, so kann man die Beleuchtung aller Komponente miteinander kombinieren.



Über die Lüftersteuerung kann man nicht nur die beiden an der Kraken X52 eingesetzten Lüfter steuern, sondern auch die eingesetzte Pumpe selbst.



Die CAM-Software zeigt einem hier neben der Lüfter- und Pumpengeschwindigkeit auch die Wassertemperatur an. Die Pumpen- und Lüftergeschwindigkeit lässt sich wahlweise fest einstellen oder manuell anpassen. Zudem kann auch eine Regelkurve erstellt werden, wodurch die Pumpen- und Lüftersteuerung automatisiert von der CAM-Software vorgenommen wird.

Wird die USB-Verbindung zur Pumpeneinheit versehentlich oder absichtlich unterbrochen, so regelt die in der Pumpeneinheit verbaute Steuereinheit die angeschlossenen Lüfter und Pumpe automatisch auf die höchstmögliche Drehzahl.


Testsystem:

Als Testsystem kommt neben einem Sockel 1151-Testsystem auch ein aktuelles AM4-Testsystem zum Einsatz. Dies bietet euch die Möglichkeit, alle von uns getesteten Wasserkühler auch mit den von uns getesteten Luftkühlern zu vergleichen. Da bei der Verwendung eines Wasserkühler in der Regel niedrigere Temperaturen und somit auch höhere Taktraten erreicht werden können, Schicken wir unsere Testsysteme nicht nur mit den von den Herstellern vorgesehenen Taktraten in den Test, sondern auch mit einer Übertaktung. Das Intel-Testsystem ist hierbei auf 4,7 GHz und das AMD-Testsystem auf 3,8 GHz übertaktet.

Das Intel-Testsystem besteht aus diesen Komponenten:
  • ASRock - Z170 Extreme3
  • HyperX - Savage 16GB Kit 3000MHz
  • Intel® - Core i7-6700K
  • Zotac - GTX 780 TI AMP Edition


Das AMD-Testsystem besteht aus diesen Komponenten;
  • AMD - Ryzen 1600
  • ASUS - Crosshair VI Hero
  • 2 x 8GB Corsair Vengeance LPX Black 2666 MHz
  • Zotac - GTX 780 TI AMP Edition


Da die Castel 280RGB auch zur neuen Threadripper Generation kompatibel ist, haben wir den Kühler auch auf einem AMD Threadripper 2950X getestet.

Das AMD-Threadripper-Testsystem besteht aus diesen Komponenten;
  • AMD – Threadripper 2950X
  • MSI - MEG Creation X399
  • 4x 8 GB G.Skill F4-3200C14-8GFX
  • Zotac - GTX 780 TI AMP Edition



Testablauf:

Die Testergebnisse sind bei einer Raumtemperatur von ca. 21°C (zu beginn der Testphase gemessen) entstanden. Protokolliert wurde der maximale Mittelwert aller CPU Cores nach einem 30 minütigen Prime95 Stresstest. Gemessen werden die Temperaturen einmal im nicht übertakteten Zustand und einmal im übertakteten Zustand der Testsysteme.

Kommen bei einem getestete Kühler Lüfter zum Einsatz, bei denen es sich um PWM-Lüfter handelt, welche ihre Geschwindigkeit selbst anpassen, so wird die PWM-Steuerung während des Tests deaktiviert.

Wir nutzen bei unseren Tests immer die ARCTIC MX-2 Wärmeleitpaste, um auch hier etwaige Schwankungen ausschließen zu können.

Die erreichten Temperaturen sind abhängig von dem genutzten System und können auch auf ähnlichen Systemen abweichen. Jedoch lassen sich die Kühler untereinander gut vergleichen, da bei unseren Tests alle Kühler die gleiche Testgrundlage haben.

Als Referenz dienen alle CPU-Wasserkühler und All-in-One Wasserkühlungen, welche wir bis jetzt auf diesem System getestet haben. CPU-Wasserkühler wurden in Kombination mit einem Alphacool NexXoS UT60 Full Copper 480 mm getestet.



Mit einem Blick auf das erreichte Testergebnis wird man schnell erkennen, dass sich die Kraken X52 ganz knapp vor allen anderen 240 mm großen AiO-Wasserkühlungen platzieren konnte. Diesen Vorsprung konnte sich die die Kraken X52 durch die größere Kühlfläche in Kombination mit den beiden sehr leistungsstarken Lüftern erarbeiten, welche unter Volllast jedoch auch für die etwas höhere Geräuschkulisse verantwortlich sind.


Fazit:

Mit der Kraken X52 V2 hat NZXT eine starke AiO-Wasserkühlung in seinem Sortiment, welche in unserem Test nicht nur mit einer guten Leistung, sondern auch mit einer ausgezeichneten Steuerung und einem schicken Design überzeugen konnte. Was die gebotene Leistung angeht, konnte sich die Kraken X52 dank der großen Kühlfläche und den beiden leistungsstarken Lüfter, welche unter Volllast jedoch auch für eine erhöhte Lautstärke verantwortlich sind, vor allen anderen von uns bisher getesteten 240-mm-AiO-Wasserkühlungen platzieren. Mittels der zum Download bereitgestellten CAM-Software, welche jedoch eine Registrierung erfordert, wird zudem nicht nur eine sehr gute Steuerung der beiden eingesetzten Lüfter und der verbauten Pumpe ermöglicht, sondern auch eine große Auswahl an Lichteffekten lässt sich sehr einfach einstellen. Für den Fall, dass die USB-Verbindung zur in der Pumpe verbauten Steuereinheit einmal ausfällt, wurde zudem eine Notfunktion integriert, welche alle Komponenten mit voller Leistung laufen lässt. Leider wurde der interne USB-Anschluss jedoch so ausgeführt, dass er zwei Anschlüsse belegt, wodurch man gerade dann, wenn man mehrere NZXT Komponenten verbauen möchte, schnell in Bedrängnis kommen kann. Preislich liegt die Kraken X52 aktuell bei knapp 140 €.




Pro

  • Verarbeitung
  • Sehr gute Kühlleistung
  • Sehr geringe Lautstärke (Pumpeneinheit)
  • Kompatibilität
  • Umfangreiche Software
  • 6 Jahre Garantie



Contra

  • Lüfterlautstärke (bei Maximaldrehzahl)
  • Lüfter nicht beleuchtet
  • Belegung des internen USB-Steckers
  • Registrierungszwang zur Softwarenutzung




Kühlleistung

Verarbeitung

Montage

Kompatibilität

Lautstärke

Modding

Lieferumfang

Preis








Wir danken NZXT sehr für die Bereitstellung des Testmusters.



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