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Samuel 17 von Prolimatech im Test
Patrick
Chefredakteur

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Posts: 1721
# 27.01.2013 - 21:32:45
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Mit dem Samuel 17 schauen wir uns in diesem Review einen Low-Profile CPU-Kühler von Prolimatech an. Testen werden wir ihn mit dem kürzlich in diesem getesteten Ultra Sleek Vortex 14 Lüfter. Diese Kombination sollte sich durch eine geringe Höhe bestens zur Verwendung in einem HTPC eignen.



Wie sich diese Kühlkombination von Prolimatech im Vergleich zu den bis jetzt getesteten Low-Profile CPU-Kühlern geschlagen hat, erfahrt ihr in diesem Review.


Technische Details Kühlkörper:
  • Görße (L x B x H): 121,2 x 120 x 45mm
  • Gewicht: 410g
  • Heatpipes 6 x 6mm
  • Unterstützte Lüfter: Lüfter mit 120mm Montagebohrungen
  • Sockel Intel: LGA 775/1366/1156/1155
  • Sockel AMD: AM2/AM2+/AM3/AM3+/FM1/FM2


Technische Details Lüfter:
  • Größe: 140x140x15mm
  • Gewicht: 81g
  • Drehzahl: 500 - 1000 RPM
  • Lautstärke: 9 - 18dBA
  • Airflow: 98 CFM
  • Max. statischer Druck: 0,9 mmH²O
  • Anschluss: 4-PIN PWM
  • MTBF: 100000h / 35°C or 60000h / 60°C


Lieferumfang:
  • Montageplatten AMD und Intel
  • 4 x Schraubenset
  • 4 x Unterlagsscheiben
  • Wärmeleitpaste
  • Montageanleitung




Design und Verarbeitung:

Der Samuel 17 wird in einer recht kleinen Verpackung geliefert. Die Verpackung ist in den Farben des Prolimatech Logos gehalten. Überwiegend ist sie daher in den Farben Weiß und Blau bedruckt. Auf der Vorderseite ist eine Skizze sowie der Name des Kühlers abgedruckt.



Auf der linken Seite ist eine Featureliste zu finden. Die technischen Details sind auf der rechten Seite der OVP untergebracht.
Innerhalb der OVP ist der Kühler zwischen zwei Schaumstoffpolster eingehüllt. Das Zubehör ist einem separaten Karton innerhalb der OVP untergebracht.

Hat man den Samuel 17 Kühler aus der OVP befreit, so fallen einem als erstes die beiden überstehenden Montageschienen auf, welche zur Aufnahme des Lüfters dienen.



Die beiden Metallschienen sind an den Außenseiten der Lamellen angebracht und haben eine Länge von 120mm. Durch die dazwischen befindlichen Kühlfinnen sitzen in einem entsprechenden Abstand zueinander, damit diese Schienen als Aufnahmemöglichkeit für einen 120-mm-Lüfter dienen können.
Zwischen diesen beiden Montageschienen befinden sich 36 Aluminiumfinnen mit einer Stärke von 0,5mm. Die Finnen sind an beiden Außenseiten ineinander gehackt.



Die einzelnen Finnen sind zudem auf die sechs Heatpipes aufgelötet, welche die Kühlfinnen durchlaufen.



Betrachtet man den Kühler einmal von der Seite, so fällt einem auf, das die Heatpipes die einzelnen Lamellen nicht durchlaufen, sondern das an der Unter- als auch Oberseite zwei voneinander getrennten Lamellenblöcken an die Heatpipes gelötet sind.



Auch der untere Lamellenblock ist an den Außenseiten zur Stabilisierung ineinander gehackt. Dieser besteht jedoch nur aus 32 Lamellen.
Die beiden Montageschienen sind etwas unschön auf die Heatpipes aufgeklebt.



An allen Klebestellen sind entsprechende Kleberückstände zu finden. Der Kleber beeinträchtigt nicht nur die Optik, sondern auch die Kühlleistung. Hätte Prolimatech die beiden Montageschienen ebenfalls wie die Lamellen an die Heatpipes gelötet, so hätten auch diese die Abwärme der Heatpipes optimal aufnehmen und die Kühlleistung des Kühlers etwas steigern können.
Die Sechs 6-mm-Heatpipes haben alle dieselbe Länge und sind C-Förmig gebogen.



Auch die Bodenplatte wird wie die Lamellen nicht im eigentlichen Sinne von den Heatpipes durchlaufen, denn auch sie besteht aus zwei Hälften. Die Oberseite der Bodenplatte verfügt über 13 kurze aber dafür recht dicke Kühlfinnen. Zwischen die Äußeren beiden sind kleine Gummipuffer eingeklemmt, welche den eigentlichen Kühler von der Bodenplatte entkoppeln, falls zu viel Druck auf den Kühler ausgeübt wird und die Heatpipes sich leicht biegen würden.
In den Außenseiten dieses Bodenplattenelementes sind zudem die Montagebohrungen angebracht, an welchen die zu dem jeweiligen Sockel passenden Montageplatten angeschraubt werden.
Die Unterseite der Bodenplatte weißt sehr kleine und feine Riefen auf, welche man mit dem Finger jedoch kaum spürt.



Der Kühler ist bis auf die geklebten Montageschienen sehr gut verarbeitet. Diese hätten uns besser gefallen, wenn sie auf die Heatpipes aufgelötet wären.

Der Kühler wird von Prolimatech ohne Lüfter vertrieben. Da es sich bei dem Kühler um einen Kühlkörper für einen HTPCs handelt, testen wir ihn in der Kombination mit dem neuen Ultra Sleek Vortex 14, welchen wir kürzlich in diesem getestet haben.
In Deutschland gibt es den Samuel 17 bei Caseking.de in Kombination mit verschiedenen Prolimatech Lüftern zu kaufen.

Der Ultra Sleek Vortex 14 kommt in einem komplett schwarzen Gewand daher. Auffällig ist neben der geringen Bauhöhe von 15mm die Anzahl der verbauten Lüfterblätter. Der Ultra Sleek Vortex 14 ist mit 17 Lüfterblättern ausgestattet. Um dies zu bewerkstelligen, fallen die einzelnen Lüfterblätter im Gegensatz zu denen herkömmlicher 140-mm-Lüfter recht schmal aus.



Zusätzlich sitzen sie recht eng hintereinander. Die oberen Kanten der Lüfterblätter fallen für Lüfterblätter sehr gerade aus. Sie weisen nicht einmal eine winzige Biegung auf. Zur unteren Kante hin sind sie dann wir kleine Baggerschaufeln gewölbt.
Auffällig ist jedoch auch, dass die Lüfterblätter recht dünn sind. Hier sollte man darauf achten, dass keine Gegenstände in den laufenden Lüfter gelangen.
Auch das Design des Lüfterrahmens unterscheidet sich von denen eines herkömmlichen 140-mm-Lüfters. Der Rahmen ist nicht in einer quadratischen Ausführung gefertigt, sondern kommt in einer achteckigen Ausführung daher.



Dadurch, dass vier der acht Seiten zudem noch eine leichte Biegung aufweisen, erhält man den Eindruck über einen fast schon runden Lüfterrahmen. Durch diese Rahmenkonstruktion verfügt der Ultra Sleek Vortex 14 über Montagebohrungen, die denselben Abstand zueinander haben, wie wir ihn von 120-mm-Lüftern kennen.
Mittels dieses geringeren Lochabstandes kann der Lüfter auf Kühlern oder in Gehäusen montiert werden, welche für 120-mm-Lüfter ausgelegt sind, womit auch auf dem Samuel 17 passt.
Auch bei den Stegen, an welchen der Rotor befestigt ist, wurde ein spezielles Design angewendet. Diese sind in entgegen der Rotationsrichtung gebogen.




Montage:

Dem Kühler liegt eine bebilderte Anleitung bei, welche jedoch in Englisch beschrieben ist. Die Bilder sind sehr eindeutig und gewährleisten somit einen reibungslosen Einbau.

Die Montage des Samuel 17 geht sehr einfach und schnell von der Hand.

Im ersten Schritt müssen die zum entsprechenden Sockel passenden Montageklammern an der Bodenplatte befestigt werden.
Anschließend wird der Kühler schon auf die CPU gesetzt und von der Mainboardrückseite aus verschraubt. Hier ist jedoch darauf zu achten, dass die Kunststoffunterlagsscheiben nicht vergessen werden.



Im letzten Schritt muss nur noch der gewünschte Lüfter auf den Kühler geschraubt werden. Auf eine Entkopplungsmöglichkeit wird seitens Prolimatech leider verzichtet. Dem Samuel 17 liegen somit keine Gummipuffer oder Ähnliches bei, mittels welchen man einen entsprechenden Lüfter von dem Kühlkörper entkoppeln könnte.



Zwei kleine Mankos gibt es bei der Montage des Samul 17 jedoch. Auf einem AMD-System kann er nur in einer Richtung verbaut werden. Aus diesem Grund kann es gerade bei der Verwendung eines 120-mm-Lüfters oder gar eines 140-mm-Lüfters zu Engpässen mit der umliegenden Hardware wie z.B. Speicherriegel kommen.
Zudem befindet sich keine Backplane im Lieferumfang. Daher sollte darauf geachtet werden, dass sich das Mainboard bei der Montage nicht durchbiegt.


Testsystem:

Da es sich bei dem Kühler um ein Modell handelt, welches speziell für ITX-Systeme entworfen und entwickelt wurde, haben wir diesen einmal auf ein Asus F1A75-I DELUXE gespannt. Gekühlt werden muss eine AMD APU A6 3500.

Das Testsystem besteht somit aus:
  • AMD APU A6 3500
  • Asus F1A75-I DELUXE
  • 2 x 2GB 1600MHz CL6 Mushkin Copperhead


Die komplette Hardware wird @ Stock also nicht übertaktet betrieben.

Testablauf:

Da es sich bei einem der verwendeten Lüfter um einen PWM Lüfter handelt, welcher seine Geschwindigkeit selbst anpasst, haben wir die PWM Steuerung während des Tests deaktiviert.

Die Testergebnisse sind bei einer Raumtemperatur von ca. 20,7°C (zu beginn der Testphase gemessen) entstanden. Protokolliert wurde der maximale Mittelwert aller CPU Cores nach einer Idle time von 45 Minuten und nach einem anschließendem 30 minütigen Prime95 Stresstest. Ausgelesen wurden diese Werte mit Aida64 Extreme Edition.

Wir nutzen bei unseren Tests immer die ARCTIC MX-2 Wärmeleitpaste, um auch hier etwaige Schwankungen ausschließen zu können.

Die erreichten Temperaturen sind abhängig von dem genutzten System und können auch auf ähnlichen Systemen abweichen. Jedoch lassen sich die Kühler untereinander gut vergleichen, da alle die gleiche Testgrundlage haben.

Als Referenz dienen alle bis jetzt getesteten HTPC Kühler, sowie der original Boxed Kühler.



Wie man dem Ergebnis entnehmen kann, platziert sich der Samuel 17 in Kombination mit dem Ultra Sleek Vortex 14 auf dem 1. Platz unserer Low-Profile-Kühler Charts. Diese Leistung verdankt er jedoch nicht nur der recht großen Kühlfläche und dem Einsatz von sechs 6-mm-Heatpipes, sondern auch dem verwendeten Lüfter. Dieser war mit Abstand der größte Lüfter in diesem Test. Durch den großen Lüfter werden zudem auch umliegende Bauteile zusätzlich sehr gut gekühlt.

Um einen etwas besseren Vergleich zu den anderen Kühlern aus dem Test zu erhalten, haben wir den Kühler einmal mit einem 92-mm-Lüfter von Noctua bestückt. Hierbei handelt es sich um den NF-A9x14 FLX.



In Kombination mit diesem Lüfter ist die erbrachte Kühlleistung, wie es zu erwarten war etwas geringer. Der Samuel 17 von Prolimatech kann sich jedoch auch in dieser Kombination mit 44,3°C unter Last knapp vor dem NH-L9a behaupten.


Fazit:

Wie unser Test zeigt, hat Prolimatech mit dem Samuel 17 einen sehr guten Low-Profile-Kühler im Sortiment. Durch die Kombination mit einem 120mm bzw. 140-mm-Lüfter konnte er mit Abstand das beste Kühlergebnis in unserem Test erreichen. Die Verarbeitung ist bis auf die geklebten Montageschienen sehr gut. Durch die Kombinationsmöglichkeit mit allen Lüftern, welche über Montagebohrungen von 120-mm-Lüftern verfügen, stehen einem eine Unzahl an Kombinationsmöglichkeiten zur Verfügung. Durch den Einsatz solch großer Lüfter ist zudem die leiseste Kühlung in unserem Testfeld möglich gewesen. Man sollte sich jedoch vor dem Kauf informieren, ob genügend Platz auf dem gewünschten Mainboard vorhanden ist und bei der Montage Vorsicht walten lassen. Mit einem Preis von ca. 39,9€ erhält man einen sehr guten Low-Profile-Kühler.




Pro

  • Gute Verarbeitung
  • Einfache und sicher Montage
  • Sehr gute Kühlleistung
  • Hohe Kompatibilität zu vielen Lüftern
  • Leise Kühlung durch große Lüfter möglich



Contra

  • Keine Lüfterentkopplung
  • Unsaubere Klebestellen
  • Nur zwei Montagerichtungen auf AMD-Systemen




Kühlleistung

Verarbeitung

Montage

Kompatibilität

Lautstärke

Modding

Lieferumfang

Preis






Wir danken Prolimatech sehr für die Bereitstellung des Testmusters.



Den Samuel 17 Kühler gibt es u.a. bei unserem Partner für 39,90€ zu kaufen. Bei Caseking.de gibt es den Kühler auch in Kombination mit acht verschiedenen Lüftern, welche ab 41,90€ zu haben sind.

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