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Scythe Ashura CPU-Kühler im Test
Patrick
Chefredakteur

User Pic

Posts: 1030
# 26.08.2013 - 13:41:55
    zitieren



Mit dem Ashura haben wir heute einen Tower-Kühler von Scythe im Test, welcher durch seinen speziellen Aufbau eine hohe Kompatibilität zu Speichern mit hohen Kühlkörpern gewährleisten soll. Durch den neuen 140mm GlideStream Lüfter soll auch die Kühlleistung nicht zu kurz kommen.



Welche Features und Kühlleistung der Scythe Ashura mit sich bringt, haben wir für euch in diesem Review herausgefunden.


Technische Details:
  • Maße: 145 x 65 x 161 mm (ohne Lüfter) / 145 x 90 x 161 mm (mit Lüfter)
  • Material: Kupfer (Bodenplatte und Heat-Pipes), Aluminium (Kühlrippen)
  • Besonderheit: Vernickelter Kupferboden
  • Kühlertyp: Tower-Kühler
  • Serienbelüftung: 1x 140 mm GlideStream PWM
  • Sockel:
    AMD: AM2, AM2+, AM3, AM3+, FM1, FM2
    Intel: 775, 1150, 1155, 1156, 1366, 2011
  • Gewicht: 750g (ohne Lüfter)
  • Geräuschpegel: 13 - 30,7 dBA
  • Luftdurchsatz: 63 - 165 m³/h / 37.37 bis 97.18 CFM
  • Lüfterdrehzahl: 500 ± 300 upm bis 1300 upm ± 10% (PWM-gesteuert)
  • Statischer Druck: 1.47 - 10.0 Pa / 0.15 - 1.02 mmH²O
  • Herstellergarantie: 2 Jahre


Lieferumfang:
  • 2x Metallbefestigungsklemme (Intel)
  • 2x Metallbefestigungsklemme (AMD)
  • Montageschiene
  • 4x Schrauben für Halterungsklemmen
  • 8x Schrauben für Mainboardbefestigung
  • 2x Schrauben zur Montage
  • Abstandshalter (Sockel 775)
  • 4x Plastikscheiben
  • Schraubenschlüssel
  • 4x Lüfterklemmen
  • Backplane
  • Wärmeleitpaste
  • Einbauanleitung




Design und Verarbeitung:

Der Ashura wird von Scythe in einer gewohnt auffälligen Verpackung geliefert, welche recht bunt bedruckt ist. Auf der Vorderseite der OVP ist neben einem großen "Ashura" Schriftzug ein Produktbild des Tower-Kühlers zu finden.



Neben diesem befinden sich zudem noch die kompatiblen Sockel und die wichtigsten Features auf der Verpackungsvorderseite. Die weiteren Infos, welche auf der Verpackung untergebracht wurden, fallen sehr üppig aus.



Neben der üblichen Auflistung aller technischen Details wurden zudem noch eine Explosionszeichnung und weitere Detailbilder auf der Verpackung abgedruckt.

Innerhalb der Verpackung wird der Kühlkörper durch mehrere Schaumstoffpolster geschützt. Somit können dem Kühler auch kleinere Stöße nichts anhaben. Der 140-mm-Lüfter ist in einem separaten Bereich neben dem Kühlkörper untergebracht. Das Zubehör befindet sich in einem zusätzlichen Karton direkt neben den Kühlfinnen des Tower-Kühlers. Dieses sollte man, um Beschädigungen an den Kühlfinnen zu vermeiden, als erstes vorsichtig aus der Verpackung entnehmen.

Hat man den Ashura aus seiner Verpackung entnommen, so hat man einen gewaltig wirkenden Tower-Kühler vor sich stehen,



bei dem man sich im ersten Moment sicherlich denken wird, ob da wirklich jeder Speicherriegel drunter passen wird, denn mit 65mm ist er auch nicht der schlankeste Tower-Kühler, den wir bisher im Test hatten.
Seinen gewaltigen Auftritt erreicht der Ashura durch seine Breite von 145mm, womit er zu den breitesten Tower-Kühlern auf dem Markt gehört.



Scythe hat bei dem Ashura 50 Aluminiumfinnen verbaut, welche in einem Abstand von ca. 2mm zueinander auf die sechs Heatpipes aufgesteckt sind. Durch diesen recht großen Abstand sollte sich der Ashura auch für Lüfter eignen, welche keinen all zu hohen statischen Druck aufbauen können.



Die Finnen sind synchron gefertigt, wodurch ein Push-Pull-Betrieb ermöglicht wird. Auf den beiden Stirnseiten ist der Kühlkörper an den äußeren Kanten etwas tiefer gefertigt als in der Mitte der Kühlfinnen. Durch diese etwas in die Tiefe gezogenen Kühlfinnen bekommt der montierte Lüfter einen gewissen Abstand zu den Kühlfinnen, wodurch eine Art Vorkammer auch als Shroud bekannt entstehen kann.
Durch eine Vorkammer wird der tote Punkt, welcher sich bauartbedingt direkt unter dem Motor eines Lüfters verringert und somit die Fläche, auf die die geförderte Luft trifft erhöht.
Die Kühlfinnen sind zudem auf beiden Stirnseiten mit sechs kleinen, dreieckigen Erhebungen ausgestattet. Auch diese sollen für einen besseren Luftstrom sorgen.
An den beiden Außenseiten der Kühlfinnen sind kleine Aussparungen zu erkennen, an welchen die Lüfterklammern eingehackt werden.



Um ein abgerundetes Design zu erreichen, wurde eine Abschlusslamelle verbaut. Diese ist aus einem leicht gebürstetem Aluminium gefertigt, welches zudem in einem kontrastreichen Schwarz gehalten ist.



Auf der Oberseite dieser Abschlusslamelle wurde zudem das Scythe Logo in einem matten Silber aufgedruckt.



An den Stellen, wo die normalen Kühlfinnen über die kleinen Erhebungen verfügen, wurden in die Abschlusslamelle Einkerbungen eingelassen. Durch diese passt sie sich sehr gut an das restliche Design des Kühlers an.
Bei den Heatpipes kommen sechs 6-mm-Heatpipes aus Kupfer zum Einsatz, welche die Bodenplatte u-förmig durchlaufen.



Die Heatpipes verlaufen die einzelnen Finnen zwar zentriert, schaut man jedoch einmal etwas genauer hin, so ist zu erkennen, dass sie unterhalb der Finnen alle mehr oder weniger stark gebogen sind.



Durch diese Biegungen befindet sich die Bodenplatte nicht mittig unterhalb der Kühlfinnen, sonder wurde so versetzt, dass sie auf der einen Seite leicht über die Kühlfinnen übersteht. Somit kann der Tower-Kühler auch nicht so montiert werden, dass sich die Kühlfinnen genau zentriert über der CPU befinden, sondern sie sind so angeordnet, dass sie zu einer Seite überstehen.
Auf den Grund für diese etwas außergewöhnliche Konstruktion werden wir im weiteren Verlauf dieses Reviews noch etwas genauer eingehen.
Die Bodenplatte besteht aus zwei Teilen. Die Unterseite der Bodenplatte ist aus einer vernickelten Kupferplatte gefertigt.



Die Oberfläche dieser Bodenplatte wird bei der Auslieferung durch eine Schutzfolie geschützt. Zieht man diese ab, so findet man eine sehr plane und sauber verarbeitete Oberfläche vor. Die Oberseite hingegen wurde aus einem Aluminiumblock gefertigt und verfügt über 20 kleinere, dafür jedoch recht dicke Finnen. Diese dienen einmal dazu den zur Montage notwendigen Steg zu zentrieren und zudem um einen Teil der an der Bodenplatte entstehenden Abwärme gleich abzuführen.

Als Lüfter kommt auf dem Ashura der neue, hauseigene 140-mm-GlideStream-Lüfter zum Einsatz.



Der Lüfter ist komplett in schwarz gehalten und verfügt über einen Lüfterrahmen, dessen Design man in ähnlicher Form in der letzten Zeit immer öfters bei 140-mm-Lüfter sieht. Der Lüfterrahmen hat eine Höhe von 25mm und ist achteckig aufgebaut. Durch diesen Aufbau verfügt er über Montagebohrungen, die einen Abstand zueinander haben, wie er auch bei 120-mm-Lüfter zum Einsatz kommt.
Betrachtet man den Lüfterrahmen auf seiner Innenseite einmal etwas genauer, so wird man feststellen, dass er an seiner Innenseite über eine Ausstülpung verfügt, welche sich um den gesamten Rahmen herum zieht.
Um eine bessere Stabilisation zu erhalten, sind aus diesem Grund an der Außenseite viele, kleine Stege zu finden.



Der Impeller verfügt über 11 Lüfterblätter, welche auf ihren Oberseiten kleine Einprägungen aufweisen.



Befestigt ist der Impeller an vier Stegen, welche gegen die Rotationsrichtung gebogen sind.



Der gesamte Kühler als auch der Lüfter sind sehr sauber verarbeitet und geben uns keinen Grund zur Beanstandung.


Montange

Die Montage des Scythe Ashura ist recht simpel aufgebaut. Im ersten Schritt muss je nach vorhandenem Sockel eine Backplane am Mainboard befestigt werden. Dies geschieht über Abstandshalter, welche von der Vorderseite aus mit der Backplane verschraubt werden. Ist schon eine passende Backplane vorhanden, so werden die Abstandshalter direkt mit der vorhandenen Backplane verschraubt. Auf diese Abstandshalter werden wiederum die Montageschienen geschraubt. Anschließend kann der Kühler auf die mit Wärmeleitpaste bestrichene CPU aufgesetzt werden und mit dem Montagesteg an den beiden zuvor montierten Montageschienen verschraubt werden.



Nun muss nur noch der Lüfter an dem Kühlkörper befestigt werden. Dies geschieht mittels zwei Metallklammern, welche an den Seiten des Kühlkörpers eingehackt werden.



Im Lieferumfang des Ashura befinden sich zwei Paar Montageklammern, wodurch der Kühler für einen Push-Pull-Betrieb vorbereitet ist. Mittels dieser Klammern kann jeder beliebige Lüfter am Kühler montiert werden, der über Montagebohrungen verfügt, die einen Abstand zueinander haben, wie man ihn bei 120-mm-Lüftern vorfindet.

Durch die nicht zentrierte Bodenplatte ist der Kühler so designt, dass sich auch die Kühlfinnen nicht mittig über der CPU befinden. Dadurch, das der Kühlkörper somit zu einer Seite versetzt ist, hat Scythe genügend Platz für den 140-mm-Lüfter geschaffen, ohne dass dieser mit den daneben befindlichen Speichern kollidiert, auch wenn dieser mit hohen Speicherkühlern bestückt ist.




Testsystem:

Um die neusten CPU-Kühler vergleichbar und realitätsnah testen zu können, ist es erforderlich hochwertige und leistungsstarke Hardware als Grundlage zu haben.
Aus diesem Grund kommt ein Sockel 1366 High End System zum Einsatz.


Das Testsystem besteht aus:
  • Intel Core i7 975 XE
  • Rampage III Extreme
  • 3 x 2GB 1600MHz CL6 Mushkin Copperhead
  • Sapphire HD5970


Die komplette Hardware wird @ Stock also nicht übertaktet betrieben.

Um eine Verfälschung der Temperaturen durch andere Hardwarebauteile weitestgehend auszuschließen, wird die gesamte restliche Hardware mit Wasser gekühlt.

Dies erlaubt es uns, zusätzlich CPU Wasserkühler auf diesem System zu testen.


Testablauf:

Da es sich bei dem verwendeten Lüfter um einen PWM Lüfter handelt, welcher seine Geschwindigkeit selbst anpasst, haben wir die PWM Steuerung während des Tests deaktiviert.

Die Testergebnisse sind bei einer Raumtemperatur von ca. 20,9°C (zu beginn der Testphase gemessen) entstanden. Protokolliert wurde der maximale Mittelwert aller CPU Cores nach einer Idle time von 45 Minuten und nach einem anschließendem 30 minütigen Prime95 Stresstest. Ausgelesen wurden diese Werte mit Aida64 Extreme Edition.

Wir nutzen bei unseren Tests immer die ARCTIC MX-2 Wärmeleitpaste, um auch hier etwaige Schwankungen ausschließen zu können.

Die erreichten Temperaturen sind abhängig von dem genutzten System und können auch auf ähnlichen Systemen abweichen. Jedoch lassen sich die Kühler untereinander gut vergleichen, da alle die gleiche Testgrundlage haben.

Als Referenz dienen alle Kühler, welche wir bis jetzt auf diesem System getestet haben.





Der Scythe Ashura konnte in unserem Test ein sehr gutes Kühlergebnis liefern. Was jedoch erwähnt werden muss ist, das der Lüfter in unserem Test mit 1470 RPM und somit mit 170 RPM über seinen Spezifikationen gelaufen. Er teilt sich mit dem deutlich lauteren Kleveros von Reeven den 11. Platz in unseren Kühler-Chrats. Hierbei muss jedoch erwähnt werden, dass nur drei der elf Kühler, welche mehr Kühlleistung lieferten, mit nur einem Lüfter belüftet werden. Bei den anderen Kühlern handelte es sich um Push-Pul-Betriebe mit jeweils zwei identischen Lüftern. Da diese Konfiguration mit einem Zukauf eines weiteren Lüfters auch möglich wäre kann man davon ausgehen, das der Ashura noch etwas mehr Leistung bieten kann.


Fazit:

Scythe hat mit dem Ashura einen CPU-Kühler entworfen, welcher neben einer hohen Performance auch mit einer sehr hohen Kompatibilität punkten kann. Durch die versetzte Bodenplatte wird eine Kompatibilität zu fast allen Speichern auf fast allen Mainboards erreicht, welche von manch schlankeren Tower-Kühlern nicht erreicht wird. Die einzige Stelle, an der es bei der Montage eng werden könnte, ist in Richtung Seitenwand, denn mit 161mm Höhe passt dieser Tower-Kühler nicht in jedes Gehäuse. Auch in Sachen Performance konnte der Ashura in unserem Test punkten. Hier kann der Kühler durch die sehr gut miteinander kombinierten Materialien der Kühlers in Kombination mit einem leistungsstarken Lüfter punkten. Letzterer ist zudem in einem PWM-Betrieb auf unserer Teststation meist unter 1000 RPM gelaufen und bleibt somit auch ganz leise. In Anbetracht der Leistung kann bei einem Kaufpreis von nicht ganz 40€ sogar von einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis sprechen.






Pro

  • Verarbeitung
  • Kühlleistung
  • Montagemöglichkeit für 2. Lüfter
  • Geringer Verkaufspreis
  • Sehr hohe Kompatibilität



Contra
  • Fehlende Lüfterentkopplung





Kühlleistung

Verarbeitung

Montage

Kompatibilität

Lautstärke

Modding

Lieferumfang

Preis






Wir danken Scythe für die Bereitstellung des Testmusters.


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