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Iori - Top-Flow-Kühler von Scythe
Patrick
Chefredakteur

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Posts: 1709
# 21.03.2014 - 23:41:00
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Mit dem Iori haben wir heute den neusten Top-Flow-Kühler von Scythe im Test, welcher sich durch seine sehr geringen Abmessungen bestens für den Einsatz in einem HTPC eignen soll.



Wie sich der Iori in unserem Test geschlagen hat und welche Features sich in dem kleinen Kühler verstecken, erfahrt ihr in diesem Review.


Technische Details:
  • Maße (ohne Lüfter): 107 x 92 x 136 mm (B x H x T)
  • Gewicht (ohne Lüfter): 400 g
  • Material: Kupfer (Bodenplatte), Kupfer (Heatpipes), Aluminium (Lamellen)
  • Heatpipes: 3x Ø 6 mm
  • Lüfter: 1x 100 mm (max. 26,7 dB(A), 300 - 1.800 U/min, 74,3 m³/h)
  • Anschlüsse: 4-Pin-PWM
  • Kompatibilität:
    Intel-Sockel 1150, 1155, 1156, 1366
    AMD-Sockel AM2, AM2+, AM3, AM3+, FM1, FM2, FM2+


Lieferumfang:
  • Iori CPU Kühler
  • GlideStream 100 PWM
  • 2 x Metallbefestigungsklemme (Intel)
  • Metallhalterung (AMD)
  • Montageschiene
  • 2 x Schrauben
  • 2 x Lüfterklammern
  • Wärmeleitpaste
  • Montageanleitung




Design und Verarbeitung:

Der Iori wird von Scythe in einer für uns schon gewohnt auffälligen Verpackung geliefert, welche recht bunt bedruckt ist. Auf der Vorderseite der OVP ist neben einem großen "Iori" Schriftzug ein Produktbild des Kühlers zu finden.



Neben diesem befinden sich zudem noch die wichtigsten Features auf der Verpackungsvorderseite. Die weiteren Infos, welche auf der Verpackung untergebracht wurden, fallen sehr üppig aus.
Neben der üblichen Auflistung aller technischen Details wurden zudem noch eine technische Zeichnung und weitere Detailbilder auf der Verpackung abgedruckt.



Innerhalb der Verpackung befindet sich der mitgelieferte Lüfter schon fest auf dem Iori montiert, was eine schnelle Montage des Kühlers zulässt.

Entnimmt man den Iori aus seiner Verpackung, so hält man einen recht kleinen Top-Blow-Kühler in der Hand.

Der Lamellenblock des Iori besteht aus 51 Aluminiumlamellen und hat eine Höhe von 51mm. Es haben jedoch nicht alle Lamellen die selbe Stärke. Die vordere Aluminiumfinne ist durch ihre Eigenschaft als Abschlusslamelle doppelt so dick ausgeführt als die restlichen Kühlfinnen.
In diese Abschlusslamelle wurde das Scythe Logo eingeprägt, wodurch die Optik des Kühlers etwas aufgewertet wird.



Die aus dieser Abschlusslamelle herausstehenden Kupferheatpipes wurden mit Schutzkappen versehen, wie wir sie schon von anderen Kühlern aus dem Hause Scythe kennen.



Eine recht spezielle Form erhält der Iori auch durch das angewendete Design bei den Aluminiumfinnen. Mit einem seitlichen Blick auf die Aluminiumfinnen fällt einem nicht nur die in jede Finne eingearbeitete Aussparung auf, welche zur Befestigung der Lüfterklammer dient, sondern auch das nicht jede Finne die selbe Form aufweist.



Die einzelnen Finnen sind um oberen und unteren Bereich etwas breiter als in ihrer Mitte. Hier unterscheiden sich die Finnen jedoch zusätzlich noch einmal. Bei jeder zweiten Aluminiumfinne fällt der etwas breitere Finnenbereich niedriger aus, als bei den beiden benachbarten Aluminiumlamellen. Schaut man sich einmal den Kühlkörper von der Oberseite an, so ist gut zu erkennen, dass es auch hier einen Höhenunterschied bei den einzelnen Kühlfinnen gibt. Durch diesen Höhenunterschied kommt es zu einer optischen Täuschung, wenn man nicht ganz gerade auf die Oberseite des Kühlers schaut.



Es hat dann den Anschein, als wenn in die Kühlfinnen zusätzliche Biegungen eingearbeitet wurden, wodurch immer zwei Kühlfinnen sehr nah aneinander liegen und der Abstand zum nächsten Lamellenpaar etwa doppelt so groß ist, wie der Abstand zwischen dem jeweiligen Lamellenpaar. In der Realität haben jedoch alle Lamellen den selben Abstand zueinander und wurden in keiner Weise gebogen.



Bei den drei verbauten Heatpipes handelt es sich um drei 6-mm-Kupferheatpies, welche den Kühlkörper nicht wie sonst bei dieser Art von CPU-Kühlern einmal, sondern gleich zweimal durchlaufen.



Alle drei Heatpipes verlaufen im ersten Abschnitt C-förmig durch den Lamellenblock und anschließend durch die Bodenplatte. Die beiden äußeren Heatpipes werden dann C-förmig in die entgegengesetzte Richtung aus der Bodenplatte herausgeführt und sind dann ein zusätzliches mal mit der Unterseite der Aluminiumfinnen verbunden.



Die mittlere Heatpipe wird hingegen S-förmig aus der Bodenplatte herausgeführt und durchläuft anschließend einen Teil der Finnen ein zweites mal.
Die verbaute Bodenplatte besteht aus zwei einzelnen Teilen, welche miteinander verlötet wurden. Die Unterseite wurde aus einem Kupferblock gefertigt, welcher vollständig vernickelt wurde und zudem eine sauber verarbeitete Unterseite aufweist.



Die Oberseite der Bodenplatte besteht aus einem Aluminiumblock, auf dessen Oberseite vier kleine Erhebungen zu finden sind, welche zur arretieren der Montageschiene dienen.



Als Lüfter kommt auf dem Iori der neue, hauseigene 100-mm-GlideStream-Lüfter zum Einsatz.
Der Lüfter ist komplett in schwarz gehalten und verfügt über einen Lüfterrahmen, dessen Design man in ähnlicher Form in der letzten Zeit immer öfters bei 140-mm-Lüfter sieht. Der Lüfterrahmen hat eine Höhe von 25mm und ist achteckig aufgebaut.



Um eine bessere Stabilisation des Lüfterrahmens zu erhalten, befinden sich an der Außenseite des Lüfterrahmens viele kleine Stege, welche um den kompletten Rahmen herum verteilt sind.



Der Impeller verfügt über sieben Lüfterblätter, welche keine Besonderheiten wie Vertiefungen oder Erhebungen aufweisen.
Befestigt ist der Impeller an vier Stegen, welche gegen die Rotationsrichtung gebogen sind.



Als Anschlusskabel kommt ein ca. 30 cm langes Kabel zum Einsatz, welches über ein blickdichtes Kabelsleeving und einen 4-PIN PWM-Anschluss verfügt.

Der gesamte Kühler und auch der Lüfter sind sehr sauber verarbeitet und geben uns keinen Grund zur Beanstandung.


Montage:

Die Montage des Scythe Iori gestaltet sich sehr einfach. Auf einem AMD-Sockel wird der Kühler einfach mittels einer Klammer an der vorhandenen Halterung befestigt, welche auch zur Montage der Boxed-Kühler verwendet wird. Durch diese Art der Montage kann der Kühler jedoch nur in zwei Richtungen montiert werden.
Auf einem Intel-System wird der Kühler mittels Push-Pins befestigt, welche man ebenfalls von den entsprechenden Boxed-Kühlern kennt. Diese müssen jedoch zuerst mit einem Montagesteg verbunden werden. Durch diese Montageart ist jedoch eine Ausrichtung in alle vier Richtungen möglich.
Der mitgelieferte Lüfter wird einfach mittels der beiden Lüfterklammern an den Kühlfinnen befestigt. Auf Entkoppler wird bei der Montage des Lüfters jedoch leider vollständig verzichtet.


Testsystem:

Durch die geringere Kompatibilität des Kühlers in Bezug auf Intel Sockel müssen wir in diesem Test leider auf ein alternatives Testsystem ausweichen.

Das Testsystem besteht aus:
  • Intel i7 3770K
  • Asus Maximus IV Extreme
  • 4 x 2GB 1600MHz CL6 Mushkin Copperhead
  • Sapphire HD5970


Die komplette Hardware wird @ Stock also nicht übertaktet betrieben.

Um eine Verfälschung der Temperaturen durch andere Hardwarebauteile weitestgehend auszuschließen, wird die gesamte restliche Hardware mit Wasser gekühlt.

Dies erlaubt es uns, zusätzlich CPU Wasserkühler auf diesem System zu testen.


Testablauf:

Da es sich bei dem verwendeten Lüfter um einen PWM Lüfter handelt, welcher seine Geschwindigkeit selbst anpasst, haben wir die PWM Steuerung während des Tests deaktiviert.

Die Testergebnisse sind bei einer Raumtemperatur von ca. 21°C (zu beginn der Testphase gemessen) entstanden. Protokolliert wurde der maximale Mittelwert aller CPU Cores nach einer Idle time von 45 Minuten und nach einem anschließendem 30 minütigen Prime95 Stresstest. Ausgelesen wurden diese Werte mit Aida64 Extreme Edition.

Wir nutzen bei unseren Tests immer die ARCTIC MX-2 Wärmeleitpaste, um auch hier etwaige Schwankungen ausschließen zu können.

Die erreichten Temperaturen sind abhängig von dem genutzten System und können auch auf ähnlichen Systemen abweichen. Jedoch lassen sich die Kühler untereinander gut vergleichen, da alle die gleiche Testgrundlage haben.





Mit einem Blick auf die Kühlergebnisse ist gut zu erkennen, dass die Leistung ein ganzes Eck über der des Boxed-Kühlers von Intel liegt. Das sich der Iori hinter dem Basic 65 von Prolimatech einsortieren, war uns schon im Vorfeld mit einem Blick auf die technischen Daten klar. Die erbrachte Kühlleistung kann sich aber sehen lassen.


Fazit:

Mit dem Iori hat Scythe einen neuen CPU-Kühler in sein Sortiment aufgenommen, welcher nicht nur durch seine kompakte Bauform überzeugen konnte. Die Verarbeitungsqualität des Iori ist auf dem von Scythe gewohnten und somit sehr hohen Qualitätslevel. Einzig und allein auf eine Entkopplung des Lüfters muss man bei dem Iori verzichten. Durch die recht kompakten Abmessungen, welcher der Iori bietet eignet er sich bestens für den Einsatz Micro-ATX und ITX-Systemen. Bei letzteren dürfen jedoch die Gehäuse nicht zu klein sein, denn der Iori ist mit 92mm kein Kühler, welcher sich im Ultra-Low-Profile Bereich eingliedert, welche meist nur knapp 40mm hoch sind. Die Kühlleistung, welche der kleine Kühler auf unserer Testplattform lieferte, braucht sich in keinem Fall zu verstecken. Der Iori ist somit eine gute Alternative zum Boxed-Kühler, durch welche man auch in kleinen Systemen eine gute Kühlleistung bei einer geringen Lautstärke erzielen kann. Die Montage gestaltet sich genauso einfach, wie es bei einem Boxed-Kühler der Fall ist. Dies ist durch die gleiche Montageart wie bei den Boxed-Kühlern möglich, welche durch das geringe Gewicht des Kühlers realisiert werden kann. Den Iori gibt es aktuell ab 25,90€.






Pro

  • Kühlleistung
  • Sehr geringer Verkaufspreis
  • Schlanke Bauart
  • Einfache Montage



Contra
  • Fehlende Entkoppler
  • Geringe Kompatibilität auf Intel CPUs
  • Nur eine Ausrichtungsvariante für AMD CPUs





Kühlleistung

Verarbeitung

Montage

Kompatibilität

Lautstärke

Modding

Lieferumfang

Preis





Wir danken Scythe sehr für die Bereitstellung des Testmusters.



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