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AVM - FRITZ!Box 7490
Michael
Redakteur
Posts: 133
# 29.12.2015 - 07:37:05
    zitieren



Mit der FRITZ!Box 7490 haben wir heute das Highend-Modell aus der bekannten Fritz!Box Serie von AVM im Test, welche nicht nur mit den Grundfunktionen eines Routers aufwartet, sondern mit vielen zusätzlichen Funktionen und Features punkten möchte.



Welche Features und Funktionen in der Fritz!Box 7490 stecken und wie sie sich in unserem Test geschlagen hat, erfahrt ihr in diesem Review.


Technische Details:
    Internet
  • DSL-Router mit Firewall/NAT, DHCP-Server, DynDNS-Client, UPnP AV
  • VDSL- oder ADSL-Anschluss mit wahlweise analogem oder ISDN-Festnetz nach 1TR112/U-R2
  • Unterstützt 100-MBit-VDSL-Anschlüsse mit Vectoring (Full Vectoring)
  • Nutzung bestehender Internetverbindungen via LAN und WLAN
  • Routerbetrieb auch mit Kabelmodem, Glasfaseranschluss oder Mobilfunk-Stick (LTE/UMTS/HSPA)
  • Unterstützung von IPv6
  • Stateful Packet Inspection Firewall mit Portfreigabe für sicheres Surfen im Internet
  • Sicherer Fernzugang über das Internet mit VPN (IPSec)
    WLAN
  • WLAN AC (bis 1.300 MBit/s brutto, 5 GHz) und N (bis 450 MBit/s brutto, 2,4 GHz)
  • Kompatibel zu WLAN 802.11g, b und a (11, 54, 150, 300 MBit/s)
  • Ab Werk sicher mit aktivierter WPA2-Verschlüsselung
  • AVM Stick & Surf: automatisch sicher und kabellos surfen
  • WLAN-Taster (manuelles Ein-/Ausschalten von WLAN)
  • Wi-Fi Protected Setup (WPS)
  • WLAN-Gastzugang – sicheres Surfen für Freunde und Besucher
  • Erweiterung der WLAN-Funkreichweite mittels Repeaterfunktion
  • WLAN-Autokanal: automatisierte Suche nach einem störungsfreien WLAN-Funkkanal
  • WLAN Eco für optimale Leistung bei minimalem Stromverbrauch
    Telefonie
  • Telefonanlage mit DECT-Basis für bis zu 6 Schnurlostelefone
  • Verschlüsselte Sprachübertragung ab Werk
  • ISDN-S0-Bus zum Anschluss von ISDN-Telefonen/ISDN-Telefonanlage
  • 2 a/b-Ports zum Anschluss von analogen Telefonen, Anrufbeantworter und Fax
  • Unterstützt HD-Telefonie für ein natürliches Klangbild
  • DECT Eco: Funkabschaltung für höchste Ergonomie
  • 5 integrierte Anrufbeantworter inklusive voice to mail
  • Faxfunktion inklusive E-Mail-Weiterleitung (fax to mail)
  • Rufumleitung, interne Rufe, Dreierkonferenzen, Vermitteln
  • Rufnummernsperre, Weckruf, Babyfon, VIP-Rufe und Klingelsperre
  • Internettelefonie SIP-konform nach RFC 3261
  • Anmeldung von IP-Telefonen (LAN/WLAN) nach SIP-Standard
  • Telefonie-App (WLAN) für Apple iPhone ab iOS 4, Google Android ab 2.1
    Anschlüsse
  • Für den VDSL- oder ADSL-Anschluss
  • Analoges oder ISDN-Festnetz nach 1TR112/U-R2
  • Kompatibel zu Annex-J-Anschlüssen der Deutschen Telekom
  • 4 x Gigabit-Ethernet (10/100/1000 Base-T)
  • WLAN-Access Point IEEE 802.11ac, n, g, b, a
  • 2 x USB 3.0 für Speicher und Drucker
  • DECT-Basis für bis zu 6 Handgeräte
  • ISDN-S0-Bus (RJ45) für ISDN-Telefone oder ISDN-Telefonanlage
  • 2 a/b-Ports (TAE, RJ11) für analoge Telefone, Anrufbeantworter und Fax
    Geräteeigenschaften
  • Abmessungen (B x T x H): 245 x 175 x 55 mm
  • Tisch- oder Wandmontage möglich
  • Durchschnittliche Leistungsaufnahme: 9,3 Watt


Lieferumfang:
  • FRITZ!Box 7490
  • Netzteil
  • 4,25 m langes DSL-/Telefonanschlusskabel
  • 1,5 m langes LAN-Kabel
  • TAE/RJ45-Adapter zum Anschluss an das analoge Festnetz
  • DSL-Adapter
  • FRITZ!Box-CD und Installationsanleitung




Design und Verarbeitung:

Die Fritz!Box 7490 wird von AVM in einer Verpackung geliefert, welche in einem blauen Design gehalten ist und somit dem Design entspricht welches man schon von den vergangenen Fritz!Box-Modellen her kennt. Auf der Verpackungsvorderseite befindet sich ein großes Produktbild der Fritz!Box 7490 sowie eine Auflistung der wichtigsten Features.



Mit einem Blick auf die Verpackungsrückseite findet man ein weiteres Produktbild vor, welches die Fritz!Box von ihrer Rückseite zeigt. Anhand dieses Bildes werden einem die einzelnen Anschlüsse erklärt. Auch eine detailliertere Auflistung der gebotenen Features ist hier zu finden.



Entnimmt man die Fritz!Box 7490 aus ihrer Verpackung, so hat man einen Router vor sich liegen, welcher in den von AVMs Fritz!Boxen bekannten rot/silbernen Farbton gehalten ist. Was einem zudem auf den ersten Blick auffällt, ist das sie größer ausfällt, als die verschiedenen Vorgängermodelle.

Das Gehäuse der Fritz!Box 7490 wurde aus mehrfarbigem Kunststoff gefertigt. Die Unterseite der Fritz!Box 7490 wurde hierbei aus grauem Kunststoff gefertigt und mit einem großflächig geschlitzten Aufbau versehen.



Dieser Aufbau trägt zur Kühlung der verbauten Hardware bei. Nicht nur die Abmessungen an sich wurden im Gegensatz zu vergangenen Fritz!Boxen vergrößert, sondern auch die Anzahl der Luftschlitze. Hierdurch ist es AVM jedoch gelungen, trotz der performanteren Hardware weiterhin auf eine aktive Kühlung verzichten zu können, was bei vielen anderen Routermodellen im High-End-Segment in der Zwischenzeit nicht mehr der Fall ist.
Die Gehäuseoberseite wurde aus rotem um silbernen Kunststoff gefertigt und verfügt im hinteren Bereich über zusätzliche Luftschlitze. Links und rechts neben diesen Lüftungsschlitzen wurden zwei Erhebungen in die Gehäuseoberseite eingearbeitet, welche einen an Haifischflossen erinnern. Im Gegensatz zu dem Vorgängermodell der Fritz!Box 7390 befinden sich unterhalb dieser Erhebungen jedoch keine WLAN-Antennen.



Im Bereich dieser Luftschlitze wurden zudem die zwei einzigen Tasten untergebracht, welche AVM in der Fritz!Box 7490 verbaut hat.
Mittels der hier verbauten DECT-Taste ist es möglich, neue DECT-Telefone zu verbinden bzw. alle gekoppelten DECT-Telefone klingeln zu lassen. Mittels der WLAN-Taste kann die WLAN-Funktion aktiviert bzw. deaktiviert werden. Zudem kann durch langes drücken dieser Taste die WPS-Funktion gestartet werden.



An der Vorderkante der Fritz!Box befinden sich fünf Status LEDs, welche einem anzeigen, ob die Fritz!Box mit Strom versorgt bzw. ein DSL-Signal anliegt, Gespräche über das Internet bzw. Festnetz geführt werden, die WLAN-Funktion aktiviert oder deaktiviert ist und ob ein Ereignis vorliegt.



Wirft man einen Blick auf die rechte Seite der Fritz!Box, so findet man hier zwei analoge Telefonanschlüsse vor. Hierbei handelt es sich um zwei TEA-Anschlüsse, welche mit Fon 1 und 2 beschriftet sind.



Auf der gegenüberliegenden Seite findet man einen mittig angeordneten USB 3.0 Anschluss.



Mit einem Blick auf die Rückseite der Fritz!Box 7490 wird die volle Anschlussvielfalt sichtbar. An der rechten Seite befindet sich der Stromanschluss für das externe Netzteil. Links neben diesem Anschluss befindet sich ein weiterer USB 3.0 Anschluss. Im weiteren Verlauf sind vier Gigabit-Ports zu finden. Neben diesen Netzwerkanschlüssen sind drei weitere Telefonanschlüsse zu verbaut. Hierbei handelt es sich einmal um einen S0 Anschluss, an welchen eine ISDN-Anlage angeschlossen werden kann. Zudem wurden hier noch zwei RJ-11 Anschlüsse verbaut, welche anstelle der seitlichen TEA-Anschlüsse genutzt werden können. Zu guter Letzt wurde in die Rückseite noch die DSL/TEL-Buchse eingearbeitet, welche in Form einer RJ-45 Buchse ausgeführt wurde und zum Anschluss der Fritz!Box an den DSL- bzw. Telefonanschluss dient. Dieser Anschluss unterstützt ADSL (bis 6 Mbit/s), ADSL2+ (bis 16 Mbit/s) sowie VDSL2 inkl. Vectoring (bis 100 Mbit/s).

Die Fritz!Box 7490 kann jedoch nicht nur an einem ADSL oder VDSL-Anschluss angeschlossen werden, sondern auch an einem Kabelmodem oder über eine Mobilfunkverbindung mit dem Internet verbunden werden, welche mittels USB-Tethering in Kombination mit einem Smartphone oder Mobilfunkstick hergestellt wird.

Die Verarbeitung ist sehr hochwertig ausgeführt. Dies spiegelt sich auch in dem Konzept der Wärmeabfuhr wieder, welche trotz potenter Hardware passiv gekühlt wird.


Verbaute Hardware:

Im Inneren der Fritz!Box 7490 hat AVM eine Dualcore-CPU verbaut, welche mit 600 MHz taktet. Diesem Hauptprozessor stehen 256 MB Arbeitsspeicher zur Seite, welche auf zwei 128 MB Speichermodule aufgeteilt sind. Um ein performantes Dualband-WLAN im 2,4- und 5-GHz-Band zu ermöglichen, welches auch problemlos dazu in der Lage ist, IPTV-/HD-Streaming zu bewerkstelligen, wurde hierzu eine eigene MIPS-CPU verbaut, welche ebenfalls mit 600 MHz taktet, welchem jedoch nur 128 MB Speicher zur Verfügung gestellt wurden.
AVM verbaut zudem einen 512 MB großen NAND-Speicher, in welchem z.B. Sprachnachrichten abgespeichert werden.

Zur Netzwerkanbindung verfügt die Fritz!Box 7490 wie schon kurz erwähnt über vier Gigabit-Ethernet-Anschlüsse sowie WLAN mit bis zu 1300 Mbit/s. Die vier Gigabit-Ethernet-Ports sind bis auf den mit "LAN1" beschrifteten Anschluss im Auslieferungszustand in den Stromsparmodus geschaltet. Hierdurch erreichen die im Stromsparmodus befindlichen Ports im Auslieferungszustand nur 100 Mbit/s. Bei Bedarf können sie jedoch auf 1000 Mbit/s geschaltet werden.

Die Fritz!Box 7490 funkt auf den Standards IEEE 802.11a/b/g/n/ac und erlaubt es mit entsprechenden Endgeräten im 5 GHz-Band eine Bruttodatenrade von 1300 Mbit/s und im 2,4-GHZ-Band bis zu 450 Mbit/s zu übertragen. Durch die gleichzeitige Unterstützung beider Standards stehen einem gleichzeitig drei unabhängige Datenströme zur Verfügung, durch welche hohe Datendurchsätze auch über größere Entfernungen ermöglicht werden. Hierzu sind jedoch entsprechende WLAN-Adapter (3x3 MIMO) notwendig. Es können jedoch auch WLAN-Endgeräte mit weniger Streams genutzt werden, wodurch (2x2, bis zu 866 Mbit/s oder einfache bis 433 MBit/s) erreicht werden können.
Durch den Parallelbetrieb 802.11N+AC im 2,4- und 5-GHz-Band besteht zudem die Möglichkeit, zwei getrennte WLAN-Konfigurationen zu nutzen.



Um diese Funkleistung in die Ferne zu bringen, hat AVM gleich sechs Antennen verbaut. Fünf dieser Antennen wurden im vorderen Bereich des PCBs verbaut. AVM hat in der Fritz!Box 7490 jedoch auch noch eine Antenne von Airgain verbaut, welche im hinteren Bereich an das Gehäuse der Fritz!Box geklebt wurde. Diese ist mittels einer U.FL-Steckverbindung mit dem PCB verbunden. Diese Antenne ist für das 5-GHz-Band zuständig.



Wo sich bei der Fritz!Box 7390 die Antennen auf zwei separaten PCBs befanden, welche sich in den Erhebungen der Gehäuseoberseite untergebracht wurden, würde man bei der Fritz!Box 7490 nur eine dieser Erhebungen benötigen, in welche die verbaute DECT-Antenne hineinragt, welche in der Form eines silbernen Metallstabes ausgeführt wurde.


Anschluss:

Das zum Anschluss an einen Internetanschluss notwendige Kabel liefert AVM bei der Fritz!Box 7490 in Form des bekannten Y-Kabels mit. Dieses wird je nach vorhandenem Internetanschluss unterschiedlich angeschlossen. Das Kabel wird bei beiden möglichen Anschlussvarianten mit dem grauen Stecker, welcher mit DSL/TEL beschriftet ist, in den entsprechenden Anschluss auf der Rückseite der Fritz!Box 7490 eingesteckt. Soll die Fritz!Box 7490 an einen DSL-Anschluss angeschlossen werden, an welchem noch ein Splitter betrieben werden muss, so muss zuerst der Splitter mit dem Telefonanschluss verbunden werden. Das graue Ende des Y-Kabels wird anschließend an der Unterseite des Splitters angeschlossen. Anschließend wird das schwarze Ende des Y-Kabels mittels eines TAE-Adapters in den mittleren Anschluss des Splitters angeschlossen. Kommt ein NTBA zum Einsatz, so wird dieser dazwischen geklemmt.



Kommt ein aktueller IP-Anschluss zum Einsatz, so wird nur das graue Ende des Y-Kabels mit dem Telefonanschluss verbunden.



Neben dieser Anschlussmöglichkeit kann die Fritz!Box 7490 auch mit einem vorhandenen Kabelmodem verbunden werden. Hierbei wird die Verbindung mit diesem Modem über den LAN1 Port hergestellt.


Firmware und Funktionen:

Zu Beginn unserer Testphase war die Fritz!OS 06.30 die aktuelle Firmwareversion. Wir haben während unseres Tests ebenso die Möglichkeit genutzt, um einen Blick auf die Labor-Firmware von AVM zu werfen, welche noch während unserer Testphase als Fritz!OS 6.50 in einer finalen Version ausgerollt wurde und eine Vielzahl an neuen Funktionen mit sich brachte, sowie weitere Sicherheitsfeatures einführte. Es empfiehlt sich somit, gleich nach der Inbetriebnahme ein Firmwareupdate zu fahren.

Wie man es aus den vergangen Modellen schon kennt, setzt man seitens AVM weiterhin auf eine einfache und einheitliche Möglichkeit, auf die Fritz!Box zugreifen zu können. Eine Verbindung zur Fritz!Box 7490 kann mittels Netzwerkkabel oder WLAN aufgebaut werden. Ein dafür notwendiges Netzwerkkabel befindet sich im Lieferumfang der Fritz!Box 7490. Der für das verschlüsselte WLAN notwendige WLAN-Schlüssel, welcher werksseitig eingestellt ist, wurde auf der Unterseite der Fritz!Box abgedruckt. Hat man eine entsprechende Verbindung hergestellt, so kann man die Oberfläche der Fritz!Box erreichen, indem man in einem beliebigen Browser entweder "fritz.box" oder die IP-Adresse 192.168.178.1 eingibt.

Ruft man die Fritz!Box-Oberfläche das erste mal auf, so wird man als zuerst dazu angehalten, ein Passwort zu vergeben. Dieses muss nicht zwingend vergeben werden, es empfiehlt sich jedoch, dieses zu vergeben. Ist dieser Schritt getan, öffnet sich automatisch der Einrichtungsassistent, mittels welchem man ganz einfach die Eingabe der entsprechenden Internetzugangsdaten vornehmen kann. Ist diese Ersteinrichtung vorgenommen, kann man die weiteren Einstellungen angehen, wobei es bei der Fritz!Box 7490 hiervon eine ganze Menge gibt.

Als erstes werden wir uns hier den Telefoniebereich anschauen. Die Fritz!Box 7490 bietet hier die Möglichkeit analoge Telefone, Faxe oder Anrufbeantworter direkt anschließen zu können. Hierzu stehen einem vier Anschlüsse zur Verfügung, welche auf jeweils zwei FON1 und zwei FON2 Anschlüsse aufgeteilt sind. Ebenso ist es möglich, eine externe ISDN-Anlage an die Fritz!Box 7490 anzuschließen. Zudem wurde seitens AVM noch eine DECT-Basisstation in die Fritz!Box 7490 integriert, über welche sechs schnurlose DECT-Telefone direkt mit der Fritz!Box verbunden werden können.



Wir haben das kürzlich von uns getestete Fritz!Fon C4 mit der Fritz!Box 7490 verbunden, welches es ermöglicht, noch mehr Funktionen aus der Fritz!Box 7490 herausholen zu können, als ein normales DECT-Telefon. Wie man es auch von anderen DECT-Telefonen kennt, muss auch das Fritz!Fon C4 vor der ersten Benutzung mit einer Fritz!Box gekoppelt werden. Dieser Vorgang kann einfach über das Drücken des DECT-Knopfes auf der Oberseite der Fritz!Box 7490 gestartet werden. Eine weitere Variante ist, diesen Vorgang über die Benutzeroberfläche vorzunehmen. Nimmt man die Kopplung zwischen dem Fritz!Fone C4 und einer Fritz!Box über die Benutzeroberfläche der Fritz!Box vor, so stehen einem mehr Möglichkeiten offen.
Wird diese Konfigurationsart gewählt, so muss man die Fritz!Box im ersten Schritt nach einem neuen schnurlosen Telefon suchen lassen. An diesem Punkt kann der zur Kopplung notwendige und voreingestellte Pin-Code bei bedarf geändert werden. Ist der Suchvorgang gestartet, so findet die Fritz!Box das Fritz!Fone C4 nach kurzer Zeit und dieses fängt kurz an zu klingeln. Nach diesem Klingeln wird man in der Fritz!Box-Oberfläche auch gefragt und muss dieses bestätigen. Wird das Fritz!Fon C4 nicht das erste mal mit einer Basis verbunden, so muss auch hier der Suchvorgang an der entsprechenden Stelle gestartet werden.
Über den DECT-Monitor kann man sich einen detaillierten Überblick über die DECT-Verbindung verschaffen.




Kommt ein solches Fritz!Fon zum Einsatz, so kann man zudem noch verschiedene Internetdienste konfigurieren, welche von dem Fritz!Fon aufgerufen werden können. So ist es z.B. möglich, E-Mailadresse einzurichten, welche es erlauben, E-Mails auf dem Fritz!Fon zu lesen oder zu schreiben.



Auch die Einrichtung von RSS-Nachrichten sowie Internetradiosendern ist an dieser Stelle der Konfiguration möglich.



Schnurlose Telefone sowie auch kabelgebundene Telefone können jedoch nur eingerichtet werden, wenn entsprechende Rufnummern in der Fritz!Box konfiguriert sind. Bei den meisten Internetanbietern werden diese automatisch mit eingerichtet. Bei Bedarf kann man zusätzliche Rufnummern in wenigen Schritten eingerichtet werden. Hierzu werden nur die entsprechenden Zugangsdaten benötigt, welche man von seinem Anbieter zur Verfügung gestellt bekommt.



Sind alle Rufnummern eingerichtet, kann man seine Telefoniegeräte einrichten. Neben den den genannten externen Telefoniegeräten bietet die Fritz!Box 7490 hier auch noch weitere Möglichkeiten. Die eine Möglichkeit, ist die Einbindung einer kompatieblen Türsprechanlage, wie die DoorLine Pro exclusive aus unserem Test. Ebenso gibt es die Möglichkeit, die integrierte Fax- und Anrufbeantworterfunktion zu konfigurieren.



Faxe und aufgenommene Gespräche können entweder im internen oder einem externen Speicher gespeichert werden, sowie per E-Mail an einen beliebigen Empfänger verschickt werden.



Im Bereich Rufbehandlung ist es möglich, verschiedene Aktionen einzurichten. So können z.B. im Abschnitt "Rufsperre" bestimmte Rufnummern gesperrt werden, welche dann wahlweise nicht angerufen werden können, oder die eingerichteten Rufnummern nicht anrufen können. Dies hat z.B. dann den Vorteil, wenn einen unerwünschte Werbeanrufe erreichen.



Im Abschnitt Rufumleitung können verschiedene Rufumleitungen eingerichtet werden. Diese können entweder so konfiguriert werden, dass sie auf nur eine oder mehrere eingerichtete Rufnummern reagieren. Auch die Zeit, wann diese sich aktivieren, ist einstellbar.



Auch die Möglichkeit eines Callthrough ist möglich. Dies gibt einem die Möglichkeit, z.B. von seinem Handy aus die Fritz!Box anzurufen und den Anruf dann über eine zweite Rufnummer nach außen weiterzuleiten.



Im Bereich "Wahlregeln" können verschiedene Wahlregeln eingerichtet werden, welche definieren, welche Rufnummern über eine Festnetz oder eine Internetverbindung angerufen werden.



Im Bereich "Anbietervorwahl" können Vorwahlrufnummer für Call-by-Call Telefonate eingerichtet werden, welche jedoch nur für Festnetzgespräche oder Gespräche, die über Telekom-Internetrufnummern geführt werden, genutzt werden können.



Die Fritz!Box 7490 verfügt zudem über ein integriertes Telefonbuch, in welchem man all seine Kontakte speichern kann. Dieses bietet einem zudem die Möglichkeit, E-Mailadresse zu den jeweiligen Kontakten zu speichern, welche man z.B. mit einem Fritz!Fon aufrufen kann. Es ist zudem möglich, z.B. seine Kontakte aus einem Google-Konto zu importieren.



Hier kann man zudem die internen Rufnummern einsehen, welche den einzelnen Telefoniegeräten zugeordnet sind.



Im Abschnitt "Anrufe" findet man eine Auflistung aller Telefonieereignisse vor. Neben einer kompletten Ansicht kann man sich auch nur angenommen, verpasste oder abgegangene Anrufe anzeigen lassen.



Als nächstes schauen wir uns die verschiedenen WLAN-Einstellungen an. Wie schon kurz erwähnt, unterstützt die Fritz!Box 7490 die gleichzeitige Nutzung des 2,4-GHz- und des 5-GHz-Bandes. Hierdurch wird einem die Möglichkeit geboten, zwei getrennte WLAN-Netze einrichten zu können. Die hier hinterlegten SSIDs können bei Bedarf versteckt werden, sodass das eigene WLAN nicht direkt mit dem WLAN-Namen, sondern nur als unbekanntes WLAN sichtbar ist.
Diese Einstellungen können in dem WLAN-Unternmenüpunkt "Funknetz" eingestellt werden. Hier wird einem nach dem bestätigen der Einstellungen auch ein QR-Code angezeigt, welcher eine schnelle und einfache Verbindung zum WLAN zulässt, indem man diesem mittels eines Smartphones scannt.



Unter dem Menüpunkt Funkkanal kann man die Einstellungen zur Auswahl der Funkkanäle finden. Neben der automatischen Auswahl kann man hier auch manuelle Einstellungen treffen.



Durch DFS (Dynamic Frequency Selection) können im 5-GHz-Band auch die Kanäle oberhalb von Kanal 48 genutzt werden. Somit können die Kanäle zwischen 36 und 64 bzw. 100 bis 136 manuell oder per Automatik eingestellt werden.
In diesem Abschnitt der Benutzeroberfläche wird einem zudem eine Grafik angezeigt, welche einem einen Überblick über alle in der Umgebung befindlichen WLAN-Netze gibt.



Im Bereich "Sicherheit" kann man den voreingestellten WLAN-Schlüssel gegen einen beliebigen WLAN-Schlüssel abändern. Es besteht ebenso die Möglichkeit, das WLAN unverschlüsselt zu nutzen, was sich jedoch nicht empfiehlt.
Ebenso ist es möglich, den Zugang auf die bekannten WLAN-Geräte, welche schon einmal mit der Fritz!Box verbunden wurden, zu beschränken. Hierdurch kann sichergestellt werden, dass sich nur Netzwerkgeräte mit den bekannten MAC-Adressen mit dem eigenen WLAN verbinden.

Auch der Verbindungsaufbau mittels WPS Schnellverbindung ist möglich. Hierzu darf jedoch die SSID nicht versteckt sein.



Um Energie einzusparen, gibt es in der Fritz!Box 7490 auch die Möglichkeit, die WLAN-Funktion zu bestimmten Zeiten zu deaktivieren.



Im Abschnitt "Repeater" hat man die Möglichkeit, der Fritz!Box 7490 sagen zu können, ob sie als WLAN-Basisstation fungieren soll, wie es im Auslieferungszustand der Fall ist, oder ob sie als Repeater fungieren soll und somit mit einem schon vorhandenen Router gekoppelt wird.




Als nächstes werfen wir einen Blick auf den Heimnetz-Bereich der Benutzeroberfläche. Hier bietet einem die Fritz!Box 7490 einen sehr guten Überblick über die aktuell verbundenen Netzwerkgeräte.



In dieser werden einem zudem auch alle Netzwerk-Geräte angezeigt, welche schon einmal mit dem Netzwerk verbunden waren, aktuell jedoch nicht aktiv sind.
Im Bereich der Netzwerkeinstellungen gibt es zuerst die Möglichkeit einen Gastzugang zu aktivieren. Dieser beschränkt sich auf den Netzwerkport "LAN4". Alle mit dem Gastzugang verbundenen Netzwerkgeräte haben dann jedoch nur Zugang zum Internet und nicht zu dem eigenen Heimnetz.



In diesem Bereich der Benutzeroberfläche können zudem die einzelnen Netzwerkanschlüsse so konfiguriert werden, dass sie als normale 100-Mbit/s- oder als 1-Gbit/s-Anschlüsse fungieren.

Im weiteren Verlauf dieses Konfigurationsabschnittes können verschiedene Einstellungen vorgenommen werden, welche es ermöglichen, Anwendungen, wie der Fritz!App einen zugriff auf die Fritz!Box zu gestatten, oder Smarthome-Funktionen freizugeben.

Auch ein IPv4-Routing kann in diesem Bereich eingestellt werden, was jedoch sicherlich nur die wenigsten Anwender nutzen werden.

Im nächsten Untermenü hat man eine Übersicht über die angeschlossenen USB-Geräte. Wie eingehend erwähnt, verfügt die Fritz!Box 7490 über zwei USB 3.0 Anschlüsse. Man ist jedoch nicht auf zwei anschließbare USB-Geräte begrenzt, sondern man kann durch die Verwendung von USB-Hubs die Anzahl der anschließbaren Endgeräte erhöhen.



Im Bereich "USB-Einstellungen" lassen sich die Grundeinstellungen zu den beiden USB-Ports vornehmen. Je nach Bedarf können diese beide im USB 3.0 oder USB 2.0 Modus betrieben werden. Werksseitig ist nur ein USB-Anschluss so eingestellt, dass er mit der vollen USB 3.0 Geschwindigkeit arbeitet. Dies hat den Hintergrund, dass die Fritz!Box einen etwas höheren Stromverbrauch aufweist, wenn die Anschlüsse im USB 3.0 Modus betrieben werden.



Wie man es schon von vielen Fritz!Boxen kennt, kann auch die 7490 die vorhandenen USB-Anschlüsse als USB-Fernanschlüsse bereitstellen. Aktiviert man diese Funktion, so kann man nur auf die angeschlossenen USB-Geräte zugreifen, wenn man sich ein kleines Programm von AVM installiert.



Verbindet man die USB-Geräte über diese Variante mit seinem Betriebssystem, so wird diesem vorgegaukelt, dass sie direkt an die lokalen USB-Anschlüsse angeschlossen sind.

Die Fritz!Box 7490 verfügt zudem auch über eine integrierte NAS-Funktion. Ist kein USB-Datenspeicher an die Fritz!Box angeschlossen, so kann hier im Auslieferungszustand nur der in der Fritz!Box verbaute Speicher als NAS-Speicher genutzt werden. Man sollte in diesem Fall jedoch bedenken, dass dieser z.B. auch von dem Anrufbeantworter genutzt wird.



Die Fritz!Box 7490 bietet einem jedoch die Möglichkeit, externe USB-Speicher oder gar Online-Speicher in diese NAS-Funktion einzubinden. Externe USB-Speicher können für diese Funktion jedoch nur genutzt werden, wenn der USB-Fernanschluss nicht genutzt wird. Verwendet man auch einen Online-Speicher, so werden Dateien, welche auf diesen hochgeladen werden sollen, entweder in einem angeschlossenen USB-Speicher oder dem internen Speicher der Fritz!Box gecacht und dann nach und nach hochgeladen. Dies hat den Vorteil, dass man seinen Rechner nicht die ganze Zeit eingeschaltet lassen muss, bis alle Dateien auf den Online-Speicher hochgeladen wurden.

Als weiteres Feature bietet die Fritz!Box 7490 einen integrierten Mediaserver, welcher es ermöglicht Medieninhalte wie Bilder, Musik oder Videos auf kompatible Endgeräte zu streamen. Die gestreamten Medieninhalte können dabei von angeschlossene USB-Speichern bzw. dem internen Speicher oder Online-Quellen wie dem 1und1 Online Speicher oder dem Telekom Mediencenter gestreamt werden.



Auch das Streamen von Internetradiosendern ist möglich. Diese können z.B. sehr einfach mittels eines Fritz!Fons abgerufen werden.



Selbiges gilt für Potcasts.



Zur besseren Identifizierung der Fritz!Box 7490 kann man ihr einen individuellen Netzwerknamen geben. Wird diese Option gewählt, so ändert sich dieser für alle Bereiche inkl. der SSID des WLANs. Der Netzwerkname kann bei Bedarf an einzelnen Stellen wie der SSID nachträglich wieder auf eine andere Bezeichnung geändert werden.



Hat man kompatible SmartHome-Produkte in seinem Netzwerk eingebunden, so können auch diese über die Fritz!Box, oder wenn eine entsprechende Freigabe angelegt wurde, auch über die Smartphone App gesteuert werden.




Um Alle Einstellungen und die richtige Funktion der Fritz!Box prüfen zu können, wurde ein Diagnosebereich in die Benutzeroberfläche integriert.



Der Diagnosedurchlauf kann durch einen einfachen Mausklick gestartet werden. Nach wenigen Sekunden bekommt man einen knappen aber übersichtlichen und aussagekräftigen Bericht aller Funktionen angezeigt.

In dem Diagnosebereich kann man sich auch einen Sicherheitsbericht anzeigen lassen. Dieser gibt einem einen sehr guten Überblick über alle Verbindungen, angelegte Benutzer und Freigaben.




Im Systembereich der Benutzeroberfläche gibt es zu erst den Unterpunkt Ereignisse. Hier kann man sich alle Ereignisse zusammen, oder aus einzelnen Bereichen wie z.B. Telefonie oder System einzeln anzeigen lassen.



Auch ein Energiemonitor wird einem in diesem Bereich der Benutzeroberfläche geboten.



Dieser gibt einem einen Überblick darüber, wie der aktuelle Stromverbrauch ist und wie er in der Vergangenheit war.



Um Faxe, Nachrichten vom Anrufbeantworter oder tägliche Statusberichte per E-Mail verschicken zu können, kann man in der Benutzeroberfläche der Fritz!Box in wenigen Schritten einen Push Service einrichten und aktivieren.





AVM ermöglicht es einem in der Benutzeroberfläche durch das setzten eines Hakens die beiden in die Oberseite der Fritz!Box 7490 verbauten Tasten zu sperren, sodass diese nicht versehentlich oder durch unbefugte betätigt werden können, denn durch das gedrückthalten der WLAN/WPS-Taste ist das einfache herstellen einer WLAN-Verbindung mittels WPS möglich, was Unbefugten die Möglichkeit geben würde, sich ohne Erlaubnis mit dem WLAN und somit auch mit dem Heimnetz zu verbinden.



Neben den fest definierten LEDs verfügt die Fritz!Box 7490 auch über die von den Fritz!Boxen bekannte Info-LED. Wann diese LED blinken bzw. leuchten soll, kann ebenfalls über die Benutzeroberfläche eingestellt werden.



Unter dem Menüpunkt "Fritz!Box-Benutzer" können verschiedene Benutzer angelegt werden, welche dann je nach Einstellung in den verschiedenen Funktionen verschiedene Berechtigungen erlangen könne. So kann z.B. eingestellt werden, dass ein Benutzer auf den kompletten NAS-Speicher zugreifen darf, ein weiterer jedoch nur einen bestimmten Ordner öffnen darf.



Unter dem Menüpunkt "Sicherung" kann unter dem Untermenüpunkt "Sichern" kann man ein Backup von dem aufgespielten Fritz!OS sowie den getätigten Einstellungen downloaden. Hierzu ist jedoch die Eingabe eines Passwortes notwendig.



Unter dem Punkt "Wiederherstellen" kann man die erstellte Sicherungsdatei wieder einspielen. Es ist auch möglich, wenn man z.B. vorher ein anderes Fritz!Box Modell besessen hat, ein von dieser Fritz!Box erstelltes Backup auf die Fritz!Box 7490 einzuspielen. Wählt man diesen Schritt, so werden einem alle Einstellungen aufgelistet, welche übernommen werden können. Aus dieser Auflistung kann man dann die gewünschten Einstellungen aussuchen.



Um bei einem nötigen Neustart nicht zur Fritz!Box laufen zu müssen, kann auch dieser aus der Benutzeroberfläche aus gestartet werden.



Will man alle getätigten Einstellungen wieder entfernen, bzw. die Fritz!Box in den Auslieferungszustand zurücksetzten, so kann auch dies ganz einfach mit einem Mausklick getan werden.



Unter dem Menüpunkt "Update" kann man sich nicht nur die aktuell installierte Fritz!OS Version anzeigen lassen, oder die Fritz!Box nach einer neuen Version suchen lassen,



sondern es gibt auch die Möglichkeit, neue Updates automatisch von der Fritz!Box einspielen zu lassen,



oder das Update durch das hochladen der Fritz!OS-Datei auf die Fritz!Box manuell auszuführen.




Um einen schnellen Überblick über die wichtigsten Ereignisse und Funktionen zu erhalten, bietet die Benutzeroberfläche zudem eine Übersichtsseite.



Schaut man sich einmal die Übersichtsseite der aktuellen Fritz!OS Oberfläche an, so wird man feststellen, dass AVM nicht nur viele neue Funktionen in das neue Fritz!OS integriert hat, sondern auch das Design seit langer Zeit einmal aufgemöbelt hat.



Hierbei hat man nicht nur die farbliche Gestaltung, sondern auch den Aufbau der Fritz!OS Oberfläche angepasst. Hierdurch ist die Oberfläche aus unserer Sicht übersichtlicher geworden.


Test:

In unserem Test haben wir die Fritz!Box 7490 nicht nur an einem 1und1 DSL 50.000 Anschluss getestet, sondern auch an einer 100-mbit-Leitung von Unitymedia. Hierbei wurde die Fritz!Box 7490 hinter einer Fritz!Box 6490 betrieben. Die Verbindung zwischen beiden Fritz!Boxen wurde über eine Gigabit-Netzwerkverbindung hergestellt, welche an beiden Boxen über den LAN1-Anschluss hergestellt wurde.



Wir konnten während der etwa einmonatigen Testphase, welche auf die beiden Leitungstests aufgeteilt wurde, keinerlei Synchronisationsprobleme oder Verbindungsabbrüche feststellen.

Am DSL-Anschluss konnten wir in unserem Test eine maximale Downloadgeschwindigkeit von 53,46 Mbit/s erreichen.
Am Kabel-Anschluss konnten wir in unserem Test eine maximale Downloadgeschwindigkeit von 106,51 Mbit/s erreichen.

Um die WLAN-Übertragungsgeschwindigkeit zu prüfen, haben wir den Datendurchsatz zwischen zwei, im Netzwerk befindlicher Rechner ermittelt. Um hier den Einfluss anderer Komponenten so gering wie möglich zu halten, kommt in beiden Testsystemen jeweils eine PCIe-SSDs als Testlaufwerke zum Einsatz. Ein Testsystem ist dabei mittels einer Intel® PRO/1000 PT Dual Port Gigabit Netzwerkkarte mit dem LAN 1 Anschluss verbunden. Das zweite Testsystem wird über eine Asus PCE-AC68 WLAN-Netzwerkkarte mit der Fritz!Box 7490 verbunden. Übertragen wurde in diesem Test ein Logfile mit einer Größe von 1024MB.

Um in diesem Test ein Ergebnis zu erlangen, welches sich in verschiedenen realen Szenarien widerspiegelt, haben wir den Test in verschiedenen Abständen zum Router durchgeführt.



Wir haben in unserem Test jedoch nicht nur die Verbindungsgeschwindigkeiten des WLAN, sondern auch die der beiden USB-Anschlüsse getestet. Um hier die maximal möglichen Übertragungsgeschwindigkeiten zu erzielen, wurden diese beide im USB 3.0 Modus genutzt.

Als Testlaufwerk wurde ein 128GB HyperX Savage USB Stick genutzt.

Übertragen wurde auch in diesem Test das 1GB große Logfile. Die Übertragung hat mittels Filezilla und einer entsprechenden FTP-Verbindung stattgefunden. Was uns gleich zu Beginn des Tests aufgefallen ist, war ein Abfall der Schreibrate nach übertragenen 100 MB. Während den ersten 100 MB erzielten wir eine Schreibgeschwindigkeit von 21,3 MB/s. Anschließend ist die Schreibgeschwindigkeit gesunken, sodass wir eine durchschnittliche Schreibgeschwindigkeit von 14,3 MB/s erreichten.

Bei der Lesegeschwindigkeit konnten wir eine durchschnittliche Geschwindigkeit von 33,7 MB/s erreichen.

Betrachtet man dieses Ergebnis und die Tatsache, dass man mittels der Gigabit-Netzwerkverbindung noch weitaus höhere Geschwindigkeiten möglich wären, so deutet dies darauf hin, dass hier die USB/LAN-Umsetzung die Geschwindigkeiten limitiert. Die gebotene Lesegeschwindigkeit reicht jedoch dazu aus, um auch FullHD-Medieninhalten zu streamen. Dennoch ist dies ein Punkt, an dem AVM noch einmal Hand anlegen sollte, denn externe NAS-Speicher sind sonst eine bessere Alternative, wenn man häufig Daten im Netzwerk ablegen möchte. Tut man dies nur selten, so ist die Fritz!Box 7490 mit einer angeschlossene 2,5" Festplatte oder gar einer älteren SSD, welche man noch irgendwo liegen hat, die bessere und stromsparendere Alternative.

Um Multimedia-Inhalten in das Netzwerk zu streamen, wurde in die Fritz!Box ein UPnP-AV/DLNA-fähiger Streaming-Server integriert. Durch diesen ist es möglich, entsprechende Inhalte aus dem internen Speicher oder von extern angeschlossenen Speichermedien zu streamen.
Unterstützt werden folgende Formate:
  • Bilder: BMP*, GIF*, JPEG, PNG, TIF*
  • Filme: 3GP*, ASF, AVI* (inklusive Divx3/4/5/6 und Xvid), DVR-MS*, Flash*, M1V*, M4V*, MJPEG*, MKV*, MPE*, MPEG1*, MPEG2*, MPEG2-TS*, MPEG4* (inklusive H.264), MTS*, M2TS*, OGM*, Quicktime MOV*, Real Video*, VDR*, VOB*, WMV
  • Musik: 3GP*, AAC*, AC3*, AIF*, ASF, FLAC*, Karaoke CDG/BIN*, LPCM*, M4A*, MKA*, Monkey Audio* (APE), MPA*, MP1*, MP2*, MP3, MP4*, Musepack Audio* (MPC), Ogg Vorbis*, Real Audio*, WAV*, Wavpack*, WMA
  • Playlisten: M3U, PLS, WPL
  • Internetradio-Stationen: M3U, MP3, PLS
  • Podcasts: M3U, MP3, PLS

*Mediaserver wertet TAG-Information der Mediendatei nicht aus.

In unserem Test haben wir verschiedene Bilder im BMP und JPEG Format sowie Filme im AVI, MKV, MOV und M2TS Format gestreamt. Gestreamt wurden diese nicht nur an eine per Netzwerkkabel angeschlossene WD TV Live Hub, sondern auch an ein Galaxy Tab 4, auf welchem die VLC App zum Einsatz kam.
Die WD TV Live Hub konnte alle gestreamten Medieninhalten störungsfrei wiedergeben. Das Galaxy Tab 4 wurde im Nahfeldbereich im 5-GHz-Band mit der Fritz!Box verbunden und konnte bis auf hochauflösende M2TS Inhalte alle Dateien störungsfrei wiedergeben. M2TS Dateien wurden nur mit Bildrucklern wiedergegeben.
Nutzer von Entertain-Anschlüssen der Telekom bzw. Vodafone TV von Vodafone ermöglicht die Fritz!Box 7490 das Streamen der frei empfänglichen Sender an PCs und Tablets, welche im Heimnetz verbunden sind.

Zu guter Letzt haben wir noch einen Blick auf den durchschnittlichen Stromverbrauch geworfen, welcher in den vier Wochen aus der Steckdose gezogen wurde. Die durchschnittliche Leistungsaufnahme der Fritz!Box 7490 lag in unserem Testzeitraum bei 10,9 Watt. Die Fritz!Box wurde hierbei durch die verschiedenen Tests, welche wir durchgeführt haben sogar noch etwas mehr belastet, als man es in der Regel tut. Neben diesen täglichen Speedtests wurde die Fritz!Box unter Bedingungen benutzt, wie man sie tagsüber aus einem kleinen Unternehmen und abends aus dem Privathaushalt kennt. Dies bedeutet, dass tagsüber mehr Datenverkehr über die Internetleitung geflossen bzw. die NAS-Funktion vermehrt zum Speichern und Lesen von Office-typischen Daten genutzt wurde. Zudem fanden tagsüber mehr Telefongespräche statt, als in den Abendstunden. Hier wurde ein durchschnittliches privates Surfverhalten angewendet und gelegentlich ein Film gestreamt. Betrachtet man diese Nutzung mit der gebotenen Leistung, kann man die Fritz!Box 7490 als sehr sparsam bezeichnen.


Fazit:

Mit der Fritz!Box 7490 hat AVM einen Router in seinem Sortiment, welcher sich im Bereich der Router für die eigenen vier Wände oder ein mittelständisches Unternehmen an die Leistungsspitze setzt. Hier kann die Fritz!Box 7490 mit einer überaus guten Ausstattung und einer sehr einfachen Konfiguration punkten. So kann die Fritz!Box 7490 nicht einfach nur eine Verbindung über ADSL bzw. VDSL und mittels entsprechender Zusatzhardware auch über Kabel oder UMTS zum Internet herstellen und diese Verbindung im Netzwerk verteilen. Durch die hochwertige Hardware, welche in ihr steckt, stellt sie gleichzeitig eine vollwertige Telefonanlage für kabelgebundene sowie auch kabellose Telefone dar. Auch das Heim- bzw. Firmennetzwerk kann durch die Fritz!Box 7490 aufgewertet werden. Hier bietet sie nicht nur die Möglichkeit, WLAN-Endgeräte im 2,4-GHz-Band zu verbinden, sondern gleichzeitig auch im 5-GHz-Band, was einem nicht nur bei der Geschwindigkeit einen Vorteil bringt, sondern auch in dicht besiedelten gebieten für eine optimale WLAN-Abdeckung sorgt. Durch die integrierte NAS-Funktion kann in der Kombination mit den beiden USB-3.0 Anschlüssen auch ein großes NAS in dem eigenen Heimnetzwerk eingerichtet werden. Leider liefern die beiden USB 3.0 Anschlüsse jedoch nicht die Geschwindigkeiten, wie man es von Anschlüssen kennt, die fest in einem PC verbaut sind. Mittels der neuen Fritz!OS Software, welche während unseres Tests herausgebracht wurde, ist zudem nicht nur die Steuerung von SmartHome-Komponenten möglich, sondern auch die Ansteuerung einer Türsprechanlage inkl. Livebild. Trotz all dieser Features, welche die Fritz!Box bietet, liegt der Stromverbrauch auf einem sehr guten Niveau. Der Preis der Fritz!Box 7490 liegt mit knapp 190€ auf den ersten Blick recht hoch, ist jedoch in Anbetracht der gebotenen Features vollkommen angemessen.




Pro
  • Verarbeitung
  • Funktionsumfang
  • Sehr einfache Einrichtung
  • Software
  • Anschlussvielfalt


Contra
  • Geschwindigkeit der USB 3.0 Anschlüsse



Verarbeitung

Stabilität DSL-Anschluss

Übertragungsgeschwindigkeit (WLAN)

Übertragungsgeschwindigkeit (USB-Anschlüse)

Bedienung

Funktionsumfang (Streaming, NAS, Telefon/DECT, etc.)

Kompatibilität

Stromverbrauch

Preis








Wir danken AVM sehr für die Bereitstellung des Testmusters.



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